Für Assassin's Creed Odyssey und Forza Horizon 4: AMD mit Radeon Adrenalin 18.9.3, Nvidia mit Geforce 411.70
AMD ist in Treiberlaune für seine Radeon-Grafikkarten. Schon kurz nach dem Adrenalin-Radeon-Treiber 18.9.2 für Shadow of the Tomb Raider kommt nun schon die Version 18.9.3, die vor allem für Assassin's Creed Odyssey und Forza Horizon 4 gedacht sind. Beide Titel erscheinen in der ersten Oktoberwoche. Auch Nvidia legt mit dem Geforce-Treiber 411.70 nach.
Nachdem AMD vergangene Woche erst den Adrenalin-Radeon-Treiber 18.9.2 veröffentlicht hat, folgt nun die dritte September-Version mit der Nummer 18.9.3. Der Chiphersteller nennt vor allem die Unterstützung für Assassin's Creed Odyssey und Forza Horizon 4, beide Titel erscheinen in der ersten Oktoberwoche (Forza Horizon 4 kommt am 02.10., AC Odyssey am 5.10.). Während bei Forza Horizon 4 nur eine allgemeine Unterstützung genannt wird, wird es beim Ubisoft-Titel etwas konkreter. Auf einer RX 580 soll das Spiel 3 Prozent schneller laufen (Full HD, Vergleich 18.9.3 gegenüber 18.9.1) und auf einer Radeon RX Vega 64 sind es 5 Prozent (WQHD, Vergleich 18.9.3 gegenüber 18.9.1). Darüber hinaus wurde das Problem gelöst, dass es bei hohen Frameraten auf Freesync-Monitoren zu Rucklern kommen konnte. Auch Probleme bei der Software-Installation auf 16-Kern-CPUs wurden gelöst. Noch offen sind Blackscreens, die auf Ryzen-APUs auftreten, wenn man von einer aktuellen Radeon-Software auf eine alte Version downgraden will. Außerdem haben einige RX-Vega-Karten im Idle das Problem, dass die Speichertakte zu hoch sind.
Auch bei Nvidia gibt es ab sofort einen neuen Treiber. Der erst vor einer Woche erschienene Geforce-Treiber 411.63 WHQL wird nun durch den Geforce 411.70 ergänzt. Zu den Änderungen gibt es bisher keine Info, in der Download-Sektion wird bisher nur das Changelog für den 411.63 angeboten. Im dazugehörigen Blog wird der neue Treiber als Gameready für Assassin's Creed Odyssey und Forza Horizon 4 angepriesen. Wir wissen aber, dass der große Unterschied zum 411.63 darin liegt, dass nun das Problem des zu hohen Idle-Verbrauchs von RTX 2080 (Ti) Geschichte sein soll. Wie genau Nvidia das erreicht, müssen wir erst noch durch Messungen herausfinden.
Im Test der Geforce RTX 2080 (Ti) schrieben wir dazu Folgendes: "Die Turing-Grafikkarten leiden derweil noch an Kinderkrankheiten, die jedoch an der Soft- und nicht der Hardware liegen, wie uns Nvidia auf Nachfrage versicherte. Der Treiber lässt den GDDR6-Grafikspeicher im Leerlauf nicht korrekt heruntertakten, gleichzeitig ist die Leistungsaufnahme höher als bei den Vorgängern. Die Lüfter drehen fest mit einem PWM-Wert von 41 Prozent, was in Drehzahlen von 1.500 U/min und unnötig lauten 0,8 Sone resultiert."
