AMD: Neue Gerüchte zu Zen 3+ und RDNA3

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AMD: Neue Gerüchte zu Zen 3+ und RDNA3 (1)
Quelle: AMD

Es gibt neue Gerüchte zu Zen 3+ und RDNA3; gerade die Infos zum Zen-3-Refresh sind interessant.

Nachdem es gestern bereits Gerüchte um Zen 4 gegeben hatte, wird heute zu Zen 3 Refresh und RDNA 3 nachgelegt. Bei RDNA3 will Red Gaming Tech wissen, dass mit Navi 32 ein weiterer Chip kommen soll, der angeblich auf das MCM-Verfahren (Multi-Chip-Module) setzt. Daraus kann man als talentierter Gerüchtekoch nun seine Schlüsse ziehen.

Etwas gehaltvoller waren generell die Ausführungen zum Zen 3 Refresh oder Zen 3+: Wie Chips and Cheese rechnet auch Red Gaming Tech mit wenig IPC-Steigerung im Vergleich zu Zen 3. Messbar, aber nicht spürbar soll der sein; womit es wohl unterhalb von zweistelligen Werten bleibt. Die Refreshs dienen zuweilen auch schlichtweg dazu, etwas "Neues" im Portfolio zu haben, denn die meisten Kunden beschäftigen sich eben nicht intensiv mit dem Thema und wollen einfach eine aktuelle CPU. Warhol soll der Codename werden dürfte recht deckungsgleich zu Matisse sein. Etwas Takt, ein paar Details. Fertig ist die 6000er-Generation.

Das heißt allerdings nicht, dass ein Umstand komplett ausgeschlossen werden kann: Es gibt nach wie vor die verbreitete Vermutung, dass AMD die bekannte Zen-3-Technik im Refresh mit DDR5 paart, um bei Zen 4 keine Großbaustelle zu haben, wo auch die Fertigung auf 5 nm wechseln soll. Kleine Happen sind generell besser kontrollierbar. Zudem ist die erste Generation neuen Speichers immer recht teuer und gar nicht mal so viel schneller als optimierter alter Speicher. Das ließe sich mit dem Refresh recht gut überbrücken.

Das würde zu Gerüchten passen, die bei Alder Lake einen Dual-Speicher-Controller sehen, der DDR4 und DDR5 beherrscht; was in Umstellungsphasen auch gerne von OEM-Anbietern gesehen wird, die so mehr Flexibilität haben. Solche Controller sieht man auch immer wieder, insbesondere im Mobilbereich. Beispielsweise kombiniert wurden in der Vergangenheit DDR3L-1600 bei 1,35 Volt und DDR4-2400 bei 1,2 Volt.

Alles, was bei Warhol passiert, dürfte auch bei Rembrandt passieren; das sind die passenden APUs. Die wiederum sollen in einer "6 nm"Fertigung entstehen; das ist ein hochoptimierter 7-nm-Prozess mit 18 Prozent höherer Logikdichte zu 7 nm bei sonst gleichen Eigenschaften. Nicht allzu viel zu ändern ist auch für die Kunden wichtig, die so größtenteils ihre Ware einfach umstellen können, ohne die Kosten eines kompletten Node-Wechsels zu verursachen. Mit kleinem Aufwand können Kunden ihre Designs so um 15 Prozent schrumpfen.

Während Warhol ein Thema für Ende 2021 sein soll, soll Rembrandt erst Anfang 2022 erscheinen. Der Plan dürfte ähnlich wie 2020/2021 aussehen.

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von BaMichi Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Nuallan
        Wenn diese Krise länger anhält muss es Stagnation geben, zumindest im PC-Bereich.
        Diese Kriese ist ein Motor für Verbesserungen im PC Bereich.
        Alleine mit diesen enormen Gewinnen die jetzt generiert werden, wird das Thema einen Schub bekommen.
      • Von BaMichi Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Nuallan
        Wenn diese Krise länger anhält muss es Stagnation geben, zumindest im PC-Bereich.
        Diese Kriese ist ein Motor für Verbesserungen im PC Bereich.
        Alleine mit diesen enormen Gewinnen die jetzt generiert werden, wird das Thema einen Schub bekommen.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        Zitat von Emil_Esel
        so in 1-2 jahren würde ich mir wohl schon so ein spekuliertes XT modell mit mehr kernen als mein 5600x auf mein b550 brett schnallen
        komplett umrüsten eher weniger
        denke da hängen auch noch genug auf 3xxx cpus die das gerne auch noch machen würden
        Ich denke, dass Nutzer von CPUs wie einem 3700X oder 5600X nicht notwendig direkt wieder an das Aufrüsten denken müssen. Diese Prozessoren sollten dank der Grafiklimitierung plus / minus ein paar FPS noch lange im flüssigen Bereich bleiben.

        Bei den GPUs kann man [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] zustimmen. Die Nachfrage nach Grafikkarten wird von mehreren Faktoren derzeit angeheizt: Kryptowährungen, Lockdown und Langeweile zuhause, teilweise verbunden mit Homeoffice und natürlich den Lieferschwierigkeiten bei Konsolen (daher Nutzung des vorhandenen PC).
        Wenn den Nutzern wieder klar wird, dass ein Game auch auf mittel oder hoch statt ultra spielbar ist, bleiben nur die am Ball, die wirklich einen PC wollen oder es tritt eine Ernüchterung ein, dass wirklich nicht immer maximale Details sein müssen, nur weil eine vorhandene Voreinstellung so benannt wurde. Dadurch sinkt die Nachfrage und damit die Preise. Vielleicht platzt auch irgendwann die Krypto-Blase. Ich will mal sehen, wie man ohne Strom und Internet im theoretischen Fall eines Sonnensturms mit Bitcoin zahlt.

        Mir tun derzeit die Leute leid, die Hardware aufgrund eines Defekts kaufen müssen.
        Zitat von MOD6699
        Anfang hab ich diese jährlichen Upgrades als "alter Hardware Hase" ja misstrauisch beäugt.. Aber mittlerweile mit den Lieferengpässen macht das schon sinn... Einfach soviele Varianten rausbringen bis der Markt wieder gefüllt ist ...
        Stimmt
        Wobei Zen+ zum ersten Zen zwar eine sinnvolle Verbesserung darstellte, aber nicht unbedingt zum erneuten Aufrüsten verleitete. Man könnte jetzt einen extrem schlecht taktbaren 1600 vom Anfang mit einem vergleichsweise guten 2600 später Produktion vergleichen, aber davon kann man ja im Durchschnitt nicht ausgehen.
        Ein 2700X kann auch heute noch gute Dienste leisten.

        Auch wenn der Sprung von Zen 2 zu Zen 3 wieder größer wurde, sind sich die Architekturen recht ähnlich und es sieht zumindest derzeit eher nach einer Erweiterung des Produkt-Portfolios aus. Der 3700X ist günstiger und besser lieferbar als ein 5600X und ein 5600 als Nachfolger des 3600 fehlt nach wie vor.
        Dabei wäre auch aufgrund der guten Verfügbarkeit von BIOS-Updates eine Einstellung des 3600 zugunsten eines wirklich günstigen 5600 möglich. Durch den geänderten CCX-Aufbau wäre das Modell sogar mit 24 statt 32 MB Level 3 Cache denkbar um die Ausbeute (Yield) zu erhöhen.
        Grüße
      • Von MOD6699 Software-Overclocker(in)
        Anfang hab ich diese jährlichen Upgrades als "alter Hardware Hase" ja misstrauisch beäugt.. Aber mittlerweile mit den Lieferengpässen macht das schon sinn... Einfach soviele Varianten rausbringen bis der Markt wieder gefüllt ist ...
      • Von Nuallan Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von RavionHD
        Genau das Gegenteil ist eigentlich der Fall. Soviel Interesse an stärkerer Hardware gab es wohl noch nie.
        Das wird nachlassen wenn alles so bleibt. Wenn es nichts zu kaufen gibt werden die Leute sich andere Interessen suchen (müssen). Momentan besteht eh nur so viel "Interesse" weil es die ganze Zeit kaum bedient werden kann.
        Zitat von RavionHD
        Auch das wird nicht passieren, wir werden weiterhin vermehrt Spiele mit High End Grafik sehen.
        Raytracing hat sich bereits durchgesetzt, sowohl Konsolen wie auch Mainstream GPU's können es.
        Wenn diese Krise länger anhält muss es Stagnation geben, zumindest im PC-Bereich. Wieso sollten Entwickler Geld in bessere Effekte investieren wenn die meisten Kunden das in hohen Settings gar nicht spielen können oder dadurch sogar komplett vom Spiel ausgeschlossen werden? Ergibt keinen Sinn.

        Was RT angeht.. Abwarten wie breit es die nächsten Jahre eingesetzt wird. Nur weil alle Geräte es jetzt technisch können hat es sich noch lange nicht durchgesetzt.
        Zitat von tom_111
        Das ist totaler Blödsinn.
        Ein sehr gehaltvoller Post.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von Birdy84
        Man beachte den wichtigen Unterschied zu kostenlos!
        Aaaach, meine Beiträge sind auch immer umsonst kostenlos.
        Da kann ich mir also auch nichts von kaufen, das kostet nur Zeit und Nerven. ^^
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