AMD FreeSync: Neue Mindestanforderungen setzen bereits für Full HD mindestens 144 Hz voraus
AMD hat die Mindestanforderungen für seine adaptive Synchronisierungstechnologien AMD FreeSync, FreeSync Premium und FreeSync Premium Pro aktualisiert und entsprechend angehoben. Mindestens 144 Hz werden auf dem Desktop-PC vorausgesetzt.
Wie AMD jetzt unter dem Titel Evolution of Gaming and AMD FreeSync Technology mitgeteilt hat, hat das Technologieunternehmen die Mindestanforderungen für seine adaptive Synchronisierungstechnologien AMD FreeSync, FreeSync Premium und FreeSync Premium Pro aktualisiert und entsprechend angehoben. Zukünftig vorausgesetzt werden 144 Hz in Full HD und 120 Hz in 4K/UHD am PC.
AMD FreeSync wird aktualisiert
AMDs Beitrag auf seinem Community-Blog ist zu entnehmen, dass AMD FreeSync, FreeSync Premium und FreeSync Premium Pro an den neuesten Stand der Technik im Jahre 2024 angepasst und die Mindestanforderungen dementsprechend angehoben werden. Dabei unterscheidet der Hersteller zwischen dem Desktop-PC und dem Notebook und setzt nun folgende Richtlinien für eine Zertifizierung voraus.
| Desktop-PC | Notebook | |
|---|---|---|
| AMD FreeSync | bis 3.440 × 1.440 Pixel: ≥ 144 Hz | 40 bis 60 Hz |
| AMD FreeSync Premium | bis 3440 × 1440 Pixel: ≥ 200 Hz ab 3..440 × 1.440 Pixel: ≥ 120 Hz |
≥ 120 Hz |
| AMD FreeSync Premium Pro | bis 3.440 × 1.440 Pixel: ≥ 200 Hz ab 3.440 × 1.440 Pixel: ≥ 120 Hz + AMD FreeSync HDR |
≥ 120 Hz +AMD FreeSync HDR |
Als die FreeSync-Technologie im Jahre 2015 zum ersten Mal angekündigt wurde, waren Monitore mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz eine Seltenheit, schreibt das Unternehmen in seinem neuen Blogpost. Heute ist eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hz oder mehr nichts Außergewöhnliches für ein Gaming-Panel. Daher mussten die FreeSync-Spezifikationen entsprechend aktualisiert werden.
Weitere Informationen zu den Technologien AMD FreeSync, FreeSync Premium und FreeSync Premium Pro liefern die offizielle Website sowie die FAQ zum Thema.
Die fünf wichtigsten Eigenschaften und Vorzüge seiner adaptiven Synchronisierungstechnologie hat AMD zudem in einem rund einminütigen Video zusammengefasst und entsprechend erklärt.
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Quelle: AMD

"Dabei unterscheidet der Hersteller zwischen dem Desktop-PC und dem Notebook und setzt nun folgende Richtlinien für eine Zertifizierung voraus."
Gibt es bei G-Sync auch eine Untergrenze?
Wenn ich für UHD rechne, mitsamt dem Pixelüberhang und voller Farbuntertastung von 4:4:4 komme ich für 12bit RGB auf
3920 x 2293 x 36 x 144 / 1024^3 = 43.4Gb/s
Ich vermute mal 12bit4:4:4 dürfte damit nicht nativ gehen, weil die Datenrate bei HDMI 2.1 bei max. 42Gb/s liegt. 48Gb/s ist der maximale Transfer mitsamt allem drum herum, so ich das richtig verstanden habe.
Wenn ich das damit richtig berechne, dann läge mit 12bit4:4:4 die maximale unkomprimierte Frequenz bei ~139Hz
Der technische Kompromiss für 12bit wäre also, dass hier entweder DSC eingeschaltet werden muss oder die Farbuntertastung reduziert wird (Zweiteres wird aber in Spielen mit feinen Linien und Kontrastübergängen wie bsw. in Stellaris deutlich sichtbar), wenn man die 144Hz erreichen will. 10Bit4:4:4 müsste nativ funktionieren.
Allerdings haben OLEDs wiederum laut Datenblätter nur Panels die nativ maximal 10bit ausgeben können. Ausser da hätte sich in letzter Zeit etwas geändert. 12bit-Inhalte können also demnach nur über Dithering abgedeckt werden. Der optische Unterschied zwischen 10- und 12bit ist damit eigentlich mit der heutigen Technik praktisch nicht auszumachen, resp. dürfte erst mit deutlich heller peakenden Bildschirmen an Relevanz gewinnen.
Dazu kommt, dass die meisten Games mit HDR-Support nativ m.W. sowieso nur mit 8bit-HDR rumgurken und ohne Dithering entsprechende Banding-Festivals veranstalten (Ausnahmen wie augenscheinlich Mass Effect: Andromeda bestätigen da vermutlich die Regel, laut dessen Grafikmenü es darin auch einen 10- und 12Bit-Modus gibt).
Der mutmasslich grundsätzlich nötige Kompromiss hielte sich damit Alles in Allem in engen Grenzen.
Das grenzt zum Beispiel jetzt auch alle aus, die einen 60Hz-Fernseher am PC verwenden, denn dort hat FreeSync vorher noch in einem Bereich von 48-60 Hz funktioniert.
Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass bestehende Geräte herausfliegen.
Irgendwo muß man halt eben die Grenze ziehen. Darunter kommen dann die 100Hz Monitore, dann die 90Hz Monitore, dann 75Hz und schon ist man bei 60Hz. 144Hz ist eine gute Lösung, da es nur wenige Monitore darunter gibt und die Hersteller so angespornt werden mehr zu bringen.
Es sind bis zu 240FPS.
Das grenzt zum Beispiel jetzt auch alle aus, die einen 60Hz-Fernseher am PC verwenden, denn dort hat FreeSync vorher noch in einem Bereich von 48-60 Hz funktioniert.