Positive Trends bei AMD
Quelle: http://www.amd.de
(Bild: Golem)
Das Jahr 2007 startete für AMD nicht besonders glücklich. Tiefrote Zahlen im ersten und zweiten Quartal drückten auf die Stimmung. Trotz roter Zahlen im zweiten Quartal scheint man sich aber zumindest von der Absatzkrise erholt zu haben.
Im ersten Quartal musste man noch mit hohen Lagerbeständen bei den Prozessoren kämpfen. Diese wurde durch eine nicht abgenommene Charge eines PC-Herstellers verursacht. Gerüchte aus Insiderkreisen tippen auf Dell, aber gewiss ist das nicht. Die Prozessoren nun über andere Wege an den Mann zu bringen, war mit finanziellen Verlusten verbunden. Es folgten Einbußen bei den Marktanteilen. Am Ende des ersten Quartals lag man laut Mercury Research bei 18,7 Prozent.
Im zweiten Quartal scheint es, zumindest am Absatzmarkt, besser zu laufen. Man schaffte beim Marktanteil den Sprung von 18,7 Prozent auf 22,9 Prozent. Das ist die größte Steigerung seit 1990. Ein Analyst von Mercury Research erklärt dies mit der gestiegenen Nachfrage der PC-Hersteller und der eigenen Schwäche aus dem ersten Quartal. Zwar wirkt sich dies, aufgrund des harten Preiskampfes, nicht bei den Finanzen aus, aber es zeigt einen positiven Trend.
Für das kommende halbe Jahr geht man weiterhin von einer leicht steigenden Nachfrage seitens der PC-Hersteller aus. Um jedoch im harten Preiskampf bestehen zu können dürfte eine zeitnahe Einführung des Barcelona und des Phenom wichtig sein. Der Verkauf von Prozessoren ist eben nur rentabel, wenn am Quartalsende ein Gewinn gemacht werden konnte.
