AMD: 600 Millionen US-Dollar Verlust im zweiten Quartal
Nach Intel hat nun auch AMD seine Quartalszahlen veröffentlicht. Wie bereits befürchtet muss AMD einen Verlust von 600 Millionen US-Dollar verkünden. Positiv ist aber, dass man den Umsatz von 1,378 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum ersten Quartal 2007 um zwölf Prozent steigern konnte. Auch der Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres kann sich mit 13 Prozent Steigerung sehen lassen.
Die Übernahme von ATI vor einem Jahr schlägt anteilig mit einem Verlust von 130 Millionen US-Dollar zu Buche. Die Verkäufe in der Grafikkarten-Sparte sind bei 195 Millionen US-Dollar stabil. Die Auswirkungen des Startes der neuen Radeon-HD2000-Serie macht sich aber erst im dritten Quartal bemerkbar.
Bei den Mikroprozessoren will AMD 38 Prozent mehr als noch im ersten Quartal ausgeliefert haben. Absolute Zahlen werden aber nicht angegeben. Im Prozessorsegment wurde ein Umsatz von 1,098 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, was 20 Prozent mehr sind als noch im ersten Quartal (918 Millionen US-Dollar). Wie auch bei Intel konnten zwar mehr Prozessoren verkauft werden, aber man leidet unter den schwindenden Preisen durch die am Markt tobende Preisschlacht. Auch bei AMD fällt der Hinweis auf einen niedrigeren durchschnittlichen Verkaufspreis.