Asus Sabertooth Z77 mit Thermal Armor und Quad-GPU-Unterstützung offiziell vorgestellt
Asus erweitert seine TUF-Serie (The Ultimate Force) um einen Neuzugang. Das Asus Sabertooth Z77 kommt für Intels Sockel 1155 und Prozessoren der zweiten und dritten Generation. Optisch fällt das Board besonders durch seine Thermal Armor genannte Mainboard-Abdeckung auf, die eine effizientere Kühlung der verbauten Komponenten ermöglichen soll.
Quelle: Techpowerup
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Basierend auf dem namensgebenden Z77-Chipsatz finden auf der schwarzen Platine Prozessoren aus Intels Sandy- und Ivy-Bridge-Reihe ein passendes Zuhause. Bei seiner Sabertooth-Reihe legt Hersteller Asus das Augenmerk auf besonders hochwertige und langlebige Komponenten, die zusätzlich durch großflächige Passivkühler auf Betriebstemperatur gehalten werden. Die TUF-Komponenten aus Spulen, Kondensatoren und MOSFETs entsprechen dem Military-Class-Standard und sollen auch bei extremer Belastung einen stabilen Betrieb ermöglichen.
Beim Sabertooth Z77 geht der Mainboard-Marktführer noch einen Schritt weiter und spendiert der Platine die sogenannte "Thermal Armor", die bereits auf älteren Sabertooth-Platinen von Asus zum Einsatz kam. Diese deckt nahezu die vollständige Oberfläche des Boards ab und lenkt dank intelligentem Strömungslayout die warme Luft von den Komponenten weg. Zusätzlich verstärken verbaute Heatpipes die Ableitung der Wärme besonders kritischer Komponenten. Damit auch die sonst eher vernachlässigte Rückseite des Mainboards in den Genuss kühler Luft kommt, sind im Layout des PCBs spezielle Konvektionsöffnungen vorgesehen, die einen leichten Luftstrom hinter die Platine ermöglichen.
Mittels Thermal Radar wird dabei die Temperatur in kritischen Bereichen des Sabertooth Z77 laufend überwacht und regelt bei Bedarf die Geschwindigkeit der verbauten Lüfter nach. Dank Overtime-Feature laufen diese auch nach dem Herunterfahren des PCs noch nach und sollen die Temperatur der Komponenten innerhalb von zehn Minuten um bis zu sieben Grad Celsius senken. Dadurch soll die Lebenserwartung des Boards deutlich verlängert werden.
Im TUF-Design sind auch sogenannte "Dust Defender" vorgesehen. Diese Abdeckungen schützen sowohl das Board als auch die vorhandenen Steckplätze vor Staub- und Schmutzablagerungen und gewähren somit eingebauten Erweiterungskarten stets vollen Kontakt und einen störungsfreien Betrieb. Vor gefährlicher statischer Aufladung schützen die "ESD Guards", bestehend aus einem Asus-Anti-Statik-Chip, dem schützenden Schaltdesign sowie der E/A-Abdeckung.
Bis zu 32 GiByte DDR3-RAM finden in den vier RAM-Bänken Platz. Quad-GPU-CrossfireX und Quad-GPU-SLI werden dank des Intel Z77-Chipsatzes ebenfalls unterstützt. Neben zwei Slots mit PCI Express 3.0 (x16, dual x8) gibt es derer noch drei mit PCI Express 2.0 (x1) und einen mit PCI Express 2.0 (x16). Intern können bis zu acht SATA-Laufwerke angeschlossen werden. Extern gibt es neben zweimal eSATA und einem Gigabit-LAN-Anschluss die üblichen Audio-Buchsen mit optischem Toslink und den Klinkenbuchsen mit 3,5 mm Durchmesser. Insgesamt können am Sabertooth Z77 16 USB-Geräte angeschlossen werden (6x USB 3.0, 10x USB 2.0).
Abgerundet wird das dicke Gesamtpaket noch mit einigen interessanten Tools wie Network iControl und USB Charger+, die neben individueller Netzbandbreitenkontrolle auch ein bis zu dreimal schnelleres Aufladen mobiler Geräte am USB-Anschluss erlauben. Das Asus Sabertooth Z77 ist bereits erhältlich. In unserem PCGH-Preisvergleich beginnen die Preise der Platine bei 187,00 Euro.
Quelle: Asus



Die Start Taste geht aber.
Liegt vielleicht daran, dass es sich dabei nicht um einen reset-knopf handelt, sondern um eine"flash-Taste". Soll bedeuten, neues BIOS auf den USB Stick, Rechner aus, Knopf drücken und es wird automatisch geflashed.
Das geht mal gernicht, Asus!
Sieht das hier nach einem Boardhersteller aus, der nur mit dem wirbt, mit dem man werben sollte?
Designmäßig schon ganz schick. Von den 2 Lüftern halte ich aber absolut nichts, daher wäre das Board für mich ein No-Go.
das ist eine prinzipfrage
wenn mein notebookdisplay kaputt ist und ich ersatz rumliegen habe, werd ich den teufel tun das einzubauen und dabei noch meine gewährleistung verlieren.
allerdings muss ich dem schreihals in diesem speziellen fall zustimmen, schliesslich ist selber tauschen bei einem 3€-teil besser als das board auszubauen, einzupacken, durch die gegend zu schicken und im schlimmstfall wochenlang OHNE board dazustehen.