PCGH-Retro, 12. April [Quelle: siehe Bildergalerie]
...1976: Ronald Wayne, einer der Mitgründer von Apple, verlässt die Firma nur wenige Tage nach ihrer Gründung. Seine Anteile in höhe von 10 Prozent verkauft er zum Preis von 800 US-Dollar (insgesamt, nicht pro Anteilsschein!). Er hatte unter anderem das Apple-Logo entworfen und das Handbuch für den Apple I geschrieben.
Bereits 1982 wäre der verkaufte Anteil rund 1,5 Mrd. US-Dollar wert gewesen. Der spätere Verlauf der Wertentwicklung verlief vergleichsweise 'bescheiden'. Am 10. März 2010
wird gemeldet, Apples Marktkapitalisierung habe erstmals die 200-Mrd.-Dollar-Grenze überschritten, 10% wären damit nur schlappe 20 Mrd. US-Dollar und gegenüber 1982 gerade einmal das 13,3-fache gewesen.
Grund für Waynes Ausstieg war angeblich, dass er mit den anderen Gesellschaftern Apples, Jobs und Woznyak, persönlich für alle Schulden des Unternehmens und damit auch der anderen Gesellschafter hafte. Das war ihm zu riskant.
...2005: Der spanische Supercomputer Mare Nostrum bootet das erste Mal. Er ist damals der schnellste europäische Rechner und der viertschnellste Weltweit. Doch bereits die Juni-2005-Ausgabe der Top-500-Liste der schnellsten Rechner führt ihn nur noch
auf Platz 5, ein Jahr später ist er bereits aus den Top 10
geflogen. Nach einem
Upgrade, welches die Rechenleistung mehr als verdoppelte, ist er in der Liste von November 2009 auf Platz 77 geführt. Er basierte ursprünglich auf 2.560 JS21 Blade-Servern mit jeweils zwei IBM PowerPC-970MP Dualcore-Prozessoren mit 2,3 GHz Taktfrequenz.
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Komplett-PC-Käufer
15.04.2012 23:43
Apple weiß wie man aus Äpfel viel Geld machen kann.
Software-Overclocker
12.04.2012 10:50
Eigentlich hast du vollkommen recht exa, es gibt genug Leute die nur die $ _ $ in den Augen haben. Eigentlich müsste man Ronald Wayne dafür gratulieren dass er einer der wenigen Amerikaner ist dem (finanzielle) Sicherheit wichtiger ist/ war als $$$$.$$.
Volt-Modder
12.04.2012 10:45
Ich würde mich gar nicht ärgern, warum auch?
Wie viele ambitionierte kleine Firmen wie Apple sind ganz schnell wieder verschwunden? Un Apple selbst war wie gesagt auch einige male kurz vorm Ende... ohne Absicherung war das schon ein verdammt riskantes Spiel und hätte genausogut in der privaten Insolvenz enden können.
Mein Vater war vor der gleichen Situation, hat eine Firmenbeteiligung ausgeschlagen, hätte zwischendrin Millionär sein können, aktuell hängt die Firma im Insolvenzverfahren... man muss schon beide Seiten sehn, einfach nur den Dollarzeichen in den Augen zu folgen nutzt wenig!