Blizzard bringt Diablo auf den Markt (PCGH-Retro, 02. Januar)
Blizzards Monster-Totklick-Spiel Diablo - das kam am 2. Januar. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1997: Das traditionsreiche Genre der Rollenspiele gilt als praktisch ausgestorben. In den Neunzigern dominieren auf dem PC First-Person-Shooter, allen voran die Titel von id Software, auch die Echtzeitstrategie ist seit Warcraft 2 und Command & Conquer im Aufwind - für Charakterentwicklung in düsteren Fantasy-Dungeons interessiert sich hingegen kaum noch jemand. Doch jenes Spiel, das am 2. Januar 1997 erscheint, ändert dies schlagartig: Blizzards Diablo.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Rollenspielen dieser Tage läuft Diablo in Echtzeit ab und nicht in Runden, die Kämpfe werden dadurch sehr schnell - so erfindet Diablo im Alleingang ein neues Genre, das der Action-Rollenspiele. Da sich das Spiel fast ausschließlich mit der Maus steuern lässt, fällt der Einstieg leicht, dennoch motivieren die spaßigen Kämpfe und das Sammeln von Gegenständen auf dem Weg zum Dämon Diablo auch auf Dauer. Das Spiel wird zu einem großen Erfolg für Blizzard, den der Nachfolger Diablo II im Jahr 2000 noch übertrifft. Und ganz plötzlich sind die Rollenspiele wieder da - wenn auch in leicht veränderter Form.
Links zum Thema:
• 15 Jahre höllisches Gemetzel: Diablo von 1996 bis heute
• Diablo II
• Diablo III angespielt

Für mich persönlich ist die Spielmechanik von Hack‑&‑Slash-Spielen einfach zu seicht für eine Langzeitmotivation (geht mir bei allen Actionrollenspielen dieser Art so, also z.B. Grim Dawn, Titan Quest, Dungeon Siege oder Sacred). Interessanterweise habe ich mir aber die meisten tatsächlich gekauft und immer zumindest angespielt.
Aber von dauerhaft gefesselt war ich bei jedem dieser Spiele dann doch immer meilenweit entfernt...
Man hat die alten Spiele meist besser in Erinnerung als sie waren.
D3 ist definitiv nicht schlecht, auch wenn der Start etwas holprig war. Bei mir sorgt es immer noch für viele Spielstunden und viel Spaß zu Beginn einer Season.
Danach spiel ich halt was anderes bis zur nächsten Season. Passt doch.
So viel neuen Content / Builds / etc. gegen 0 Euro zusätzlichen Einsatz... und dann rumjammern? Versteh ich nicht, aber gut.
Und Buhuuu, der böse Onlinezwang. Willkommen in 2017. Lieber Onlinezwang als Horden von Cheatern
Diablo3 war damals schon nicht unbedingt schlecht. Anfangs war es schön schwer. Es hatte natürlich seine Schwächen. Mit Patch zu Patch hat es sich aber gebessert. Nach dem Paragonpatch war es eigentlich für mich aus Langzeitmotivationssicht damals perfekt (Ich war kein AH Nutzer). Heutzutage ist es deutlich kurzlebiger als damals. Dafür gibt es jetzt halt Seasons und man spielt immer mal wieder kurz für 300+ Stunden
Onlinezwang kann man sehen wie man möchte. Ich bin zwar generell auch kein Fan von Onlinezwang aber Ich spiele Diablo 3 eigentlich nur noch in einer Gruppe von daher müsste Ich eh online sein. Zudem müsste ein Offlinemodus getrennt vom Onlinepart sein wegen Manipulationen im Offlinemodus.
Hauptgrund für Blizzard wird aber halt der Kopierschutz sein.