Nehalem-EX [Quelle: siehe Bildergalerie]
Neben der Nehalem-EP Plattform mit den Codenamen Gainestown die maximal zwei 4-Kerner unterstützt, zeigte Intel auf der IDF ein laufendes System auf Basis der neuen High-End-Server-Plattform Nehalem-EX. Diese bietet bisher vier Sockel, welche jeweils mit einem 8-Kerner bestückt waren. Insgesamt ergab das eine Thread-Anzahl von imposanten 64 - 4 (Sockel) mal 8 (Kerne) mal 2 (Hyper-Threading).
Die Prozessoren sind zueinander mit jeweils vier Intel-QPI-Links (Quick-Path-Interconnect) verbunden. Außerdem verfügt jeder Prozessor über 24 MiByte L3-Cache, um unnötige Zugriffe auf den Arbeitsspeicher zu vermeiden.
Nehalem-EX [Quelle: siehe Bildergalerie]
Während der Demonstration waren alle 64 Threads voll ausgelastet. Leider ist aber unbekannt, was genau berechnet wurde. Nehalem-EX soll auch in einer Konfiguration mit acht Sockeln kommen, welche dann fähig wäre, 128 Threads gleichzeitig zu verarbeiten. PC Games Hardware hat die für sie relevante Datenblätter und Bilder in der Bildergalerie zusammengestellt. Dank an die Kollegen von computerbase.de, die das Bildmaterial freundlicherweise bereitstellten.
Links zum Thema: •
Intel: Echter 8-Kern-Nehalem voraussichtlich noch Ende 2009 •
Nehalem für Server: Intel bringt den Xeon 5500 •
Intel führt 32-nm-CPU vor - Update: mehr Details zum Nehalem-Nachfolger •
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Moderator
14.04.2009 18:41
optimierten Programmen gibts´s pi mal daumen 20% an Mehrleistung.
Das war zu P4 Zeiten so, wo man einen Kern vollgestopft hat.
Aber wenn eine Anwendung eh schon versucht, mehrere Kerne zu nutzen, dann ist es oft so, dass ein Hauptthread limitiert, einen Kern alleine auslastet und auf den anderen Kernen Rechenleistung brachliegt, die sich auch ohne HT nutzen ließe.
HT bringt nur dann was, wenn man viele, genauer: (deutlich) mehr vollkommen unabhängige Anwendungen als reale Kerne hat - das mag bei Virtualisierung möglich sein, aber wenn die Dinger in einem Rechner mit beschränkter Aufgabenanzahl zum Einsatz kommen, stellt sich schon die Frage, ob die Technik bei der Berechung weniger, komplexer Probleme irgendwie hilft...
Das hat wenig mit Fanboys zu tun, sondern einfach mit Fakten - und deine Behauptung, dass Intel die genannten Techniken 1:1 übernimmt und umbenennt, ist schlichtweg falsch. (Techniken, die 1:1 übernommen wurde, wie z.B. 3dNow wurden auch nicht umbenannt)
Intels eigene x86-64Bit Erweiterung war schon seit Jahren in der Entwicklung (und nach Vermutung einiger auch schon mehr als serienreif, über ungenutzte Implementierung im Northwood wurde immer wieder spekuliert) und der EM64T Befehlssatz ist auch keineswegs zu 100% mit AMD64 identisch.
Mag sein, dass man einiges übernommen hat, aber die Lizenz von AMD dient wohl in erster Linie dazu, Kompatibilität zwischen den beiden selbst entwickelten Techniken sicherzustellen. (auch recht brisant im Zusammenhang mit den aktuellen Streitigkeiten: Wenn AMD64 und x86 Lizenz gegenseitig entzogen werden, dürfte Intel in wenigen Monaten eine Alternative haben)
HyperTransport und QPI haben noch weniger gemeinsam, die verwenden sogar eine unterschiedliche Anzahl an Datenleitungen, eine unterschiedliche Anzahl an Signalen/Takt,...
"Speichercontroller in der CPU" ist zu guter letzt nicht mehr als ne Ortsangabe, keine Technik - und dementsprechend auch nichts, wo man großartig kopieren konnte.
Kabelverknoter
13.04.2009 15:36
Ich Glaub ich werde server admin
An solcher hardware zu Basteln wäre irgendwie geil
Im Server Berreich oder in Distributed Computing wird das auch Softwaremäßig von nutzen sein
PC-Selbstbauer
11.04.2009 22:49
Nein, dass ist nicht meine Absicht.
Aber ich denke nur an die anderen neutralen Leser, die diese oder anderen "Wortgefechte" lesen und so Denken könnten, als wären Fanboys am Werk.
Sozusagen gegenseitig den Wind aus den Segeln nehmen und schlimmeres verhindern