PCGH-Retro, 19. Juni [Quelle: siehe Bildergalerie]
… 2000: Mit dem Athlon konnte AMD Intel bereits erfolgreich im CPU-Markt bedrängen und sogar zuerst die Gigahertz-Barriere bei x86-Prozessoren durchbrechen. Doch die teils hochpreisigen und bei Spielern beliebten CPUs halfen AMD nicht, Marktanteile zu gewinnen. Daher brachten die Texaner einen Low-Cost-Ableger namens Duron auf den Markt. Dieser Prozessor mit dem Codenamen Spitfire basierte auf der Athlon-Architektur, verfügte aber über einen langsamren 100-MHz-FSB und einen mit nur 64 kiByte kleineren Level-2-Cache. Dieser ist, wie schon bei den Thunderbird-Athlons, jedoch direkt auf dem CPU-Die untergebracht und läuft mit vollem-Prozessortakt ,-der Duron dank ihm der Celeron-Konkurrenz von Intel auf und davon. Oft schließt er sogar fast auf gleichgetaktete Pentium-3-CPUs auf. Die OEM-Preise für die anfangs vorgestellten Versionen mit 600, 650 und 700 MHz liegen bei 112, 154 und 192 US-Dollar und damit auf Augenhöhe mit entsprechenden Celeron-Modellen, die elektrische Leistungsaufnahme mit 22,7 bis 25,5 Watt etwas darüber.
Dem ersten Duron mit Spitfire-Kern fehlte noch Intels SSE-Erweiterung - diese lieferten die Morgan-Durons, welche ebenfalls in 180nm-Technik gefertigt wurden, dank erhöhter Spannung aber auch einen höheren Takt erreichten, nach. Dank günstiger Preise und starker Leistung verkauften sich Duron-Prozessoren gut und bescheren AMD steigende Marktanteile.
… 2001: Der Pentium 4 ist bereits auf dem Markt, mit seinen anfangs noch recht niedrigen Taktfrequenzen vermag er aber bislang niemanden zu begeistern. An diesem 19. Juni legt Intel daher die alte P6-Architektur noch einmal neu auf - zum letzten Mal: in Form des Pentium 3 mit Tualatin-Kern. Gefertigt im modernen 130-Nanometer-Verfahren und mit auf 512 KiByte verdoppeltem L2-Cache ist er pro Takt ein wenig und insgesamt deutlich schneller als sein Coppermine-Vorgänger, auch mit dem Athlon hält er noch mit. Obwohl der Tualatin vor allem in Servern und (als Mobile Pentium 3 M) in Notebooks zum Einsatz kommt und nur wenige Desktop-Chipsätze mit ihm umgehen können, wird er zur beliebten letzten Aufrüstoption für viele Sockel-370-Platinen, die sich damit auf immerhin 1,4 GHz beschleunigen lassen. In Fankreisen wird die schnellste Ausbaustufe mit 1,4 Ghz liebevoll auch "King" genannt. Die Zukunft jedoch gehört dem Pentium 4, zumindest für ein paar Jahre: Dann löst Intel ihn durch die Core-Architektur ab - die wieder mehr dem Pentium 3 ähnelt.
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Software-Overclocker
20.06.2011 08:10
Wenn auch die Graka zu schwach wäre, für AGP gibts nix vernünftiges mehr. Aber was braucht man mehr als eine V5
Naja, wenn man wollte konnte man ja noch nen Athlon 64 X2 oder gar Core 2 Duo mit AGP betreiben, ASRock sei dank
PC-Selbstbauer
19.06.2011 22:59
Steht hier immer noch rum. Testweise mal eine aktuellere Karte verbaut und siehe da, auch Crysis stämmt der noch.
Wenn auch die Graka zu schwach wäre, für AGP gibts nix vernünftiges mehr. Aber was braucht man mehr als eine V5
Will ich auch mal sehen. Der müsste rein von der Cpu Leistung die Pentium 4´s (Northwood bis 533 FSB und alle Wilamettes) bis 2,6 GHz in die Tasche stecken
Freizeitschrauber
19.06.2011 21:18
Diese Zusammenstellung hatte ich auch, war eine günstige Alternative. (zeitweise lief der Duron auch mal mit 1100 MHz) Wieviel RAM hat deine GF2 MX gehabt meine hatte 32MB und kam vom Hersteller Hercules 3D Prophet II MX Preis lag damals glaube ich bei ca 200 DM(war so eine cooles blaues PCB) Hatte dann noch ein 60 er Lüfter und zwei Alukühler drauf montiert.