Das (vermeintliche) Ende von IBM und Sega (PCGH-Retro, 17. Januar)
Das vermeintliche Ende von IBM und Sega - das kam am 17. Januar. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1969: An seinem letzten Arbeitstag, dem 17. Januar 1969, legt sich der amerikanische Justizminister Ramsey Clark mit einem der größten Konzerne der USA an: International Business Machines, besser bekannt als IBM. Dieser hat zwar den PC noch lange nicht erfunden, dominiert aber dennoch die Computerwelt; IBM-Großrechner haben etwa 74 Prozent Marktanteil. Nach einer langen Untersuchung kommt das Ministerium zu dem Schluss, dass IBM seine Macht missbrauche, um aufkommende Konkurrenten vom Markt auszuschließen: Dumpingpreise, die Bündelung von Hard- und Software oder die sofortige Ankündigung neuer Modelle, sobald ein Mitbewerber ein neues Produkt anbietet - Methoden wie diese (die auch Jahrzehnte später noch gut funktionieren) behinderten den freien Wettbewerb. Clark fordert daher die Zerschlagung des Großkonzerns, ganz so, wie es später auch für Microsoft verlangt wird. Dazu kommt es allerdings nicht: 13 Jahre später und nur wenige Monate nach Einführung des ersten PCs wird das Verfahren eingestellt. Und wieder einmal schickt sich an, IBM einen Markt zu erobern, diesmal den der Heimcomputer.
...1994: Es ist Microsofts vorsichtiger Einstieg in den Markt der Spielekonsolen: Am 17. Januar 1994 einigen sich Microsoft und Sega darauf, dass der Software-Gigant Teile des Betriebssystems für die nächste Sega-Konsole beisteuert. So kommt es, dass die später Dreamcast getaufte Konsole teilweise mit Windows CE läuft. Die Dreamcast scheitert jedoch und bedeutet für Sega das Ende als Hardware-Hersteller - zu stark war die Konkurrenz durch Sonys Playstation 2, aber später auch durch einen neuen Wettbewerber: Microsofts eigene Konsole, die Xbox.
Weitere Informationen
• Der IBM-PC (PCGH Retro)
• Die Xbox-Einführung

Lag ja nicht an der Dreamcast sondern an den ganzen Fehlentscheidungen und den extrem schnell ändernden HW
Anforderungen. Wäre interessant zu sehen was Sega heute alles machen müsste um MS / Sony / N nicht hinterherzuhinken.
IBM stellt neuen Patentrekord in den USA auf |
heise online
Die müssen dermaßen viel IP halten, daß kaum noch Hard- und Software nötig sind. Kein Wunder, sie verkaufen ja ständig mehr.
greetz
hroessler
Eine Konsole ist für mich eigentlich ein Plastikkasten mit zum Spielen Technik drin - mehr nicht.
Aber als ich mein Megadrive mit allen Spielen für die Playstation 1 verkauft habe, war mir irgendwie anders zu Mute.
Ich wußte, daß da etwas
Den Saturn hab ich noch behalten und vor kurzem wieder reaktiviert.
Sega Rally ist nach wie vor das Rennspiel mit der präzisesten Lenkung, was ich je gespielt habe.
Und ich habe viele gespielt an Konsole und PC.
WipEout auf dem Saturn ist viel schwerer als auf der Playstation und man muß die Bremspunkte sehr genau treffen.
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