Die Geburt des persönlichen Computers (PCGH-Retro, 12. August)
Die Geburt des persönlichen Computers - das geschah am 12. August. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
…1981: Seine Technik ist nicht neu, sein Konzept auch nicht. Und doch wird jenes Produkt, das am 12. August 1981 auf den Markt kommt, zur erfolgreichsten Computerplattform der Geschichte: IBM führt das Modell 5150 ein, den ersten Personal Computer.
Bis zu diesem Tag ist IBM vor allem für Büromaschinen und Großrechenanlagen bekannt, den Markt für "kleinere" Computer hat der Riese bislang weitgehend ignoriert und Konkurrenten wie Apple, Commodore oder Atari überlassen. Doch die "persönlichen" Rechner sind mittlerweile ein Trend, den man auch bei IBM nicht übersieht; mit dem Modell 5100 und dem System/23 hatte man erstmals einen Fuß in diesen wachsenden Markt der Mikrocomputer gesetzt, doch waren diese nicht für Privatkunden bestimmt. Anders der 5150, der neben Büros auch private Haushalte erobern soll - und das gelingt: Statt der geplanten 500.000 werden in den ersten drei Jahren zwei Millionen Stück abgesetzt und die bald aufkommenden Nachbauten vergrößern den Markt weiter, sodass der "IBM-kompatible" PC zur dominierenden Plattform wird.
Dabei sind diese Rechner nicht gerade fortschrittlich; statt wie sonst selbstentwickelte Komponenten und ein eigenes Betriebssystem zu verwenden, kaufte IBM für das Modell 5150 erstmals Teile bei anderen Herstellern ein, um den ambitionierten Entwicklungszeitplan einzuhalten - dank Intel-Prozessor 8088 mit 4,77 MHz und dem Microsoft-Betriebssystem MS-DOS war der PC nach nur einem Jahr marktreif. Doch diese Zulieferer sind es, die am stärksten vom Erfolg profitieren, denn sie arbeiten auch mit der Konkurrenz zusammen, die millionenfach PC-Klone verkauft; IBM selbst hingegen verliert bald die Kontrolle über die eigene Plattform und verkauft die verlustreiche PC-Sparte im Jahr 2005 an den chinesischen Hersteller Lenovo. Die PC-Architektur jedoch wächst und gedeiht weiter - auch ohne ihren Erfinder.
…2004: Shader-Model 3.0, Ultra-Shadow II, HDR-Rendering und auch in DirectX-9-Spielen eine durchaus konkurrenzfähige Leistung - all das bietet Nvidias Geforce-6-Reihe, ganz im Gegensatz zur glücklosen Vorgängerin Geforce FX. Doch einen Haken hat die Sache: Die bisher erhältlichen Geforce-6800-Modelle gehören selbst in ihren beschnittenen Versionen eher zur preislichen Oberschicht. An diesem 12. August ändert sich das auf der Quake-Con: Nvidia stellt den NV43-Chip vor, den ersten nativen PCI-Express-Chip der Geforce-Familie und zugleich die Portierung des kompletten 3D-Featuresets in eine niedrigere Preisklasse. Die mit 500 MHz Chip- und 500 MHz Speichertakt betriebene Geforce 6600 GT erreicht in der Präsentation ganze 42 Fps in Doom 3 - bei 1.600 x 1.200 Bildpunkten und hoher Qualitätsstufe.

Für mich ging es mit dem PC erst 93 und mit Doom los. Auf einem 386 und mit Freunden im LAN über IPX. Da haben wir ernsthaft unsere Rechner für durchs Dorf geschleppt. Kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.
PC´s wurden zum spielen erst richtig interessant als VGA rausgekommen ist.
der schon einmal als negativ und unerwünscht war, weshalb es ja zur Entwicklung von "personal computern" kam.
Erinnert mich an eine Aussage von Mahadma Ghandi: "Die Geschichte der Menscheit lehrt, dass die Geschichte die Menschheit nichts lehrt!"
greetz
hroessler