Grafikkartenpreise: AMD leicht nach unten, Nvidia wieder höher
Während zuletzt AMDs Radeon-Grafikkarten mehr über UVP lagen als Nvidias Geforces, hat sich das Blatt bei den Preisen mittlerweile wieder gewendet.
Zuletzt berichteten wir unter anderem Mitte Oktober, dass die Grafikkartenpreise trotz mittlerweile besserer Verfügbarkeit steigen und laut neueren Einschätzungen wird sich die Lage wohl auch vor der nächsten Generation von AMD und Nvidia auch nicht bessern. Die Webseite 3dcenter.org hatte sich am Wochenende nun erneut die aktuelle Preislage näher angeschaut und festgestellt, dass nominell der Durchschnitt der niedrigsten Preise bei AMD - anders als zuvor - leicht zurückgegangen ist, während bei Nvidia wieder ein Anstieg zu verzeichnen ist.
Dementsprechend liegen beide Hersteller derzeit bei durchschnittlich 90 bis 95 Prozent oberhalb der UVP bei den im Frühjahr erschienenen Grafikkartenmodellen. Bei AMD soll dies primär an der Wiederaufnahme der Nachlieferungen zur Radeon RX 6800 liegen, die nunmehr einen gewissen Preisabstand zu 6800 XT und 6900 XT hat, während die anderen Modelle eher einen Gleichstand mit oftmals nur geringen Änderungen an Preishöhe und Verfügbarkeit aufweisen sollen.
Quelle: 3dcenter.org
Grafikkartenpreise: AMD leicht nach unten, Nvidia wieder höher
Bei Nvidia nähert sich derweil die Geforce RTX 3080 wieder deutlich der Marke von 1.500 Euro, während die RTX 3080 Ti teilweise auf die 2.000-Euro-Marke zuläuft und die RTX 3090 sich sogar in Richtung 3.000 Euro bewegt. Während man bei AMD die nachfolgenden Wochen abwarten muss, um den Preistrend genauer analysieren zu können, ist Nvidias negativer Preistrend laut dem Bericht ungebrochen. Sofern nicht große Nachlieferungen zu erwarten seien, könne man alsbald mit der im Schnitt doppelte Preislagen gegenüber dem Listenpreis rechnen.
Nvidia hatte zu den hohen Grafikkartenpreisen auch erst vor wenigen Tagen verlautet, dass man keine Wunderwaffe dagegen in petto habe, da die Nachfrage schlicht das Angebot überschreite und weiterhin Chip-Knappheit sowie Logistikprobleme durch die Coronavirus-Pandemie herrschen.

laut Amazon wird es aber morgen geliefert, geilo,
geht für 1400 Euro weg, sozusagen doppeltes Weihnachtsgeld diesen Monat, hehehe.
ps. hatte ja schon im August durch ein Preisfehler eine 1660 Ti ergattern können, welches ja vor kurzem mit fettem Gewinn verkauft wurde
ps.ps. bitte bitte, die Grafikkarten-Preise sollen noch mehr steigen, hoffentlich.
Auf so ne 6900xt luiquid hätte ich auch bock
Es liegt nahe, dass vermehrt potentielle Nvidiakäufer zu AMD greifen, da die Karten im Verhältnis billiger sind. Ich gehöre auch dazu und versuche mein Glück beim AMD Drop.
BTT:
Selbst die paar NBB Drops zur UVP landen doch umgehend mit mind. 500€ Aufschlag (z.B. 3080ti) in der Bucht. Bevor ich den privaten Möchtegern Big-Business "Ich mach voll fett Gewinn" Scalpern mit ihren paar Kärtchen Geld hinterherwerfe, gehe ich im Ernstfall lieber zum Händler, in der naiv romantischen Vorstellung, das die Angestellten dadurch ihren ggfs. vorhandenen Prämienanteil (nach EBITDA, Vertriebs-KPIs, etc.) sichern können oder zumindest perspektivisch einen guten Arbeitsplatz aufgrund stabiler Umsätze in der aktuellen Lage behalten.
Bei einer größeren Nachfrage wie in diesem Geschäft wird auch nicht viel Gegenwind geben, Umsatz ist Umsatz. Grafikarten sind ideal für sowas, da sie einen Nachfragesog erzeugen bzw. schon längst haben.
Edit: Natürlich ist das mit Vorsicht zu genießen, Kartellrecht usw. Der durchgestrichene teil ist blödsinn, hätte vorher etwas darüber nachdenken sollen, so geht das nach Kartellrecht nicht. Allerdings kann man wenn man solche Ziele verfolgt beispielsweise, das eigene Angebot/Verfügbarkeit an Referenzkarten aufstocken und die Volumen für die Customhersteller und Distris nach unten korrigieren, um Druck auf diese auszuüben... Es gibt viele Wege nach Rom.
Du hast schon recht, ich hab mein Geld auch woanders angelegt und mir ein Trek Slash 8 geholt... Da sind die Preise aber auch mittlerweile zu krass...