Windows 10, UWP und DirectX 12: Microsoft wird Overlays, Mod-Support und mehr bringen [Video-Update]
Im Rahmen seiner Hausmesse Build wurde Microsoft in Bezug auf seine Versprechen, die Universal Windows Platform (UWP) für PC-Spieler zu verbessern, konkret. Neben der versprochenen Funktion, V-Sync deaktivieren und G-/Freesync nutzen zu können, wird es künftig eine Unterstützung für Overlays und Mods geben.
Aktuell kommt Microsofts Universal Windows Platform, die für Spiele im Windows-Store zwingend vorausgesetzt wird, mit einigen Einschränkungen daher. Darunter ein fehlender Vollbildmodus (stattdessen rahmenloses Fenster), zwingend eingeschaltetes V-Sync (ohne Möglichkeit, G- oder Freesync nutzen zu können) und die fehlende Unterstützung für Overlays (Fraps, Afterburner, etc.) sowie Mods. Nachdem sich viele PC-Spieler und sogar Epic-CEO Tim Sweeney lautstark beschwert haben, versprach Microsoft Verbesserungen.
Auf der Build hat Microsoft seine Versprechen konkretisiert. Demnach wird im Mai zunächst ein Update erscheinen, mit dem die Möglichkeit gegeben wird, V-Sync zu deaktivieren und Free- sowie G-Sync aktivieren zu können. Neu ist die Ankündigung, dass künftig sowohl Overlays als auch Mods in UWP-Apps unterstützt werden sollen - die Exe-Dateien würden somit nicht mehr abgeschottet. Zudem möchte Microsoft Multi-GPU-Support über die UWP-APIs anbieten. Letztendlich wolle man die Performance von klassischen Vollbild-Spielen "erreichen oder übertreffen".
Mit dem Project Centennial wird man Win32-Programme in UWP-Apps konvertieren können, laut Microsoft ohne etwas am Code umschreiben zu müssen. Auf der Build wurden The Witcher 3: Wild Hunt sowie Age of Empires 2 HD umgewandelt und als UWP-Apps gezeigt. Letzteres Spiel wurde darüber hinaus bereits mit aktiven Mods und Overlays vorgeführt. Während das alles den Windows-Store-Zwang bei UWP-Titeln nicht aufheben wird, zeigt sich Microsoft sichtlich bemüht, PC-Spielern eine zeitgerechte Umgebung bieten zu wollen.
Quelle: Microsoft (Blog), dsogaming.com

Mit Steam oder GOG bist du im Bereich PC flexibler aufgestellt.
Windows, OSX und Linux. Für jeden ist was dabei.
Wenn jetzt MS auch noch die eigene Distributionsplattform vorantreibt, haben wir mit Steam, GOG, Uplay, Origin, Battle.net dann mindestens sechs Wettbewerber.
Als Spieler habe ich ehrlich gesagt keine Lust mehr, mir neben all den genannten auch nur einen weiteren ans Bein zu binden.
Ich finde Konkurrenz ja schön und gut, aber wenn bald jeder Publisher seine eigene Plattform startet, hat man allein für die Spiele bald 10 Clients auf dem Rechner. Das ist doch völliger Wahnsinn. Zwei oder drei Anbieter, okay. Aber wenn das so weiter geht, ist die Fragmentierung zu groß. Da würde ich dann lieber die Hälfte an Plattformen streichen und ein paar Cent oder Euro mehr pro Spiel bezahlen.
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