AMD über Windows 10: APUs bieten die "kompletteste Windows-10-Erfahrung"
Microsoft hat die erste finale Version von Windows 10 heute offiziell veröffentlicht. AMD hat das zum Anlass genommen, mit der Fachpresse nochmal über das neue Betriebssystem zu reden. Das Fazit: Vor allem die hauseigenen APUs sollen die "kompletteste Windows-10-Erfahrung" bieten. Daneben gibt es handfeste Vorteile für Radeons.
Nicht nur für Microsoft ist Windows 10 eine wichtige Veröffentlichung, sondern auch für dessen Partner. Dazu zählt sich AMD, der pünktlich zum offiziellen Verkaufsstart des neuen Betriebssystems auf dessen Vorteile aufmerksam machen wollte. GCN-basierte GPUs können alle Funktionen nutzen, die mit Windows 10 eingeführt werden, so AMD. Im Fokus steht dabei die Hardwarebeschleunigung vom neuen Edge-Browser sowie der Xbox-App. Via H.264 können Spiele ohne großen Leistungsverlust zum Streamen aufgenommen werden, das Windows Device Driver Model 2.0 (WDDM 2.0) sorge für einen generellen Leistungssprung. Als Gesamtpaket stünden vor allem APUs gut dar, die sollen damit die "kompletteste Windows-10-Erfahrung" bieten – natürlich steckt da viel Marketing drin, aktuelle Intel-Prozessoren können das auch, ebenso wie Geforce-Grafikkarten im Verbund mit einer CPU.
AMD über Windows 10: CPU-Vorteile mit DirectX 12
Interessanter wird es beim Thema DirectX 12, das in den letzten Monaten eigentlich schon ausführlich behandelt worden ist. AMD wartet jetzt aber mit ein paar interessanten Details auf. Zunächst wird die deutlich bessere Auslastung der hauseigenen Vishera-FX-CPUs beim Thema Draw-Call-Generierung genannt. Bei denen würden unter DX11 nur maximal zwei Integer-Recheneinheiten ausgelastet, was sich erst mit DX12 ändern soll – das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Nutzt man eine Nvidia-GPU, gibt es noch größere Verbesserungen bei der Generierung von Draw-Calls mit vier Kernen, selbst danach gibt es leichte Vorteile. Mit einer Radeon gibt es weder auf den FXen noch auf Intel-CPUs mehr Draw-Calls ab zwei Kernen – das dürfte vor allem eine Treibersache sein. Mit DX12 könne man mit drei Modulen (sechs Integer-Kerne) noch Verbesserungen erzielen, danach limitiere laut eigenen Angaben der L2-Cache.
Quelle: AMD
AMD über Windows 10: Draw-Call-Generierung
AMD über Windows 10: GPU-Vorteile mit DirectX 12
Daneben können mittels asynchronen Shadern GCN-Grafikeinheiten besser ausgelastet werden. Kurz gesagt werden damit Compute-Anwendungen besser parallelisiert, womit sich weniger Shader-Cluster einer GPU im Leerlauf befinden. Genannt wird ein neuer interner Benchmark, der auf einer R9 290X gut 10 Prozent höhere Fps-Raten mit den "Asynchronous Shaders" erzielt (250 statt 221). Frühere Angaben in einem anderen Benchmark waren noch deutlich optimistischer, wobei das stark vom Workload abhängt. Je mehr Compute-Leistung gebraucht wird, desto größer fällt das Plus aus. Geht es nach AMD, profitiere Nvidia übrigens nicht von den asynchronen Shadern. Spätestens Maxwell 2.0 beherrsche solche zwar, müsse dafür aber sogenannte Context-Switches verwenden. Das wiederum würde die Latenz in die Höhe steigen lassen und diese nicht, wie bei AMD, reduzieren.
Quelle: AMD
AMD über Windows 10: Asynchrone Shader
Zu guter Letzt hat AMD den Multi-GPU-Adapter angesprochen, der ein SLI- oder Crossfire-Verbund zwischen unterschiedlich leistungsstarken GPUs ermöglicht, indem SFR statt AFR zum Einsatz kommt. Dabei rechnen mehrere Grafikeinheiten am selben Bild, wobei der Entwickler die Lastverteilung bestimmen kann. Lokale Kopien der Spielszenen in allen Speicherpools bräuchte es damit nicht mehr, der VRAM könnte also addiert werden. Mit der Unterstützung von Dual-Graphics (Nutzung einer iGPU innerhalb einer APU zusammen mit einer in etwa gleichstarken dGPU) seien die Catalyst-Treiber auf den Multi-GPU-Adapter vorbereitet, viele unterstützende Titel werden aber nicht erwartet. Das Feature sei für Entwickler, welche an der Spitze der Entwicklungsarbeit mitspielen wollen – Oxide und Stardock wären mit Ashes of the Singularity (DX11, DX12, Mantle, Vulkan, asynchrone Shader) wohl ein passender Kandidat .
Quelle: AMD
AMD über Windows 10: Multi-GPU-Adapter
Keine Neuigkeiten gab es auch auf expliziter Nachfrage zu etwaigen neuen Spielebundles innerhalb des Never-Settle-Programms. Ebenso wollte man keine weiteren Details zu weiteren Gaming-Evolved-Titeln oder jenen mit Unterstützung für DirectX 12 nennen.

und wieder glaubt jemand die anderen würdedn bullshit schreiben, dabei bist du die person die bullshit schreibt!
pünktlich zum Windows 10 Start kommt eine Pressemitteilung von AMD: 'Our professional bullshitters are still alive and want to tell you some marketing mambo jambo.'
Es wird bei 4 CPU-Kernen und 8 CUs bei der GPU bleiben und es würde mich sehr überraschen, wenn AMD sich die Mühe für ein shrink auf 14nm macht.
naja, Carrizo kommt zwar (vermutlich) nicht, aber es kommt einen Excavator-APU für AM4.
diese Excavator-APU sollte in 14nm FinFET kommen, wäre schön wenn es da 6 Kerne werden:}
im aktuellen BKDG für AMD Family 15h Models 60h-6Fh (Carrizo) ist auch eine version für FM2r2 eingetragen, ganz würde ich das noch nicht ausschließen.
vielleicht ist der FCH deaktivierbar und Carrizo somit auch auf FM2+ betreibbar, Carrizo mit 35W TDP auf FM2+ wäre für einen HTPC dank H.265 in hardware echt ideal.
http://support.amd.com/Te...
Appropos AMD APUs: Ein Jammer, dass Carrizo nicht für den Desktop kommen wird und sich auch bei Mobile so ewig hart verspätet hat:
Carrizo im Test: Was leistet AMDs A10-8700P? - Notebookcheck.com Tests
Der Test liest sich nämlich echt gut...