DirectX 12, Mantle & Vulkan: Erst Low-Level-APIs sollen GCN-Radeons richtig auslasten können
AMD hat eine Präsentation zum Thema Asynchronous Shading publiziert, das erst mit Low-Level-APIs, wie beispielsweise DirectX 12, Mantle und Vulkan, eingesetzt werden könne. Verschiedene Threads kann die GPU dabei parallel abarbeiten, wodurch die Effizienz steigen und die Latenz sinken soll. Mit DX11 könne das noch nicht genutzt und GCN-basierte Radeons somit nicht richtig ausgelastet werden.
Schon seit der ersten GCN-Generation, angeführt von Tahiti (HD 79x0, R9 280[X]), setzt AMD auf Asynchronous Compute Engines, kurz ACEs, um parallele Workloads innerhalb der GPU zu ermöglichen. Genutzt werden können diese allerdings nur in Compute-Anwendungen. DirectX 11 sei eine durch und durch seriell aufgebaute API und erlaube nur durch Tricks, wie Priorisierung und "Pre-Emption", eine Unterbrechung von Queues. Dementsprechend blieben die ACEs in PC-Spielen praktisch ungenutzt. Einzig unter Mantle nutze Thief die ACEs, auf der Playstation 4 seien es Battlefield 4, Infamous Second Son und The Tomorrow Children.
Erst mit Low-Level-APIs, also neben Mantle und GNM (PS4) noch DirectX 12 sowie Vulkan, sollen Entwickler Zugriff auf Asynchronous Shading haben. Damit können Grafik- (3D), Compute- und Kopierarbeiten parallel durchgeführt werden, wie es Microsoft schon bei Präsentationen zu DirectX 12 hervorhob. AMD vergleicht das mit einer Kreuzung und einer Autobahn: Während der "Verkehr" unter DX11 aufgrund der Ampeln immer wieder stoppt und es dadurch zu kleinen Idle-Lücken kommt, werde der "Verkehr" unter DX12 und Co. mit zusätzlichen "Autobahnauffahrten" ohne Stopps maximiert.
Quelle: anandtech.com
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Dabei sieht man sich im Vorteil gegenüber Nvidia, der Asynchronous Shading erst ab Maxwell 2.0 (GM20x) richtig unterstützt. Die Kollegen von anandtech.com haben dazu eine Tabelle mit den unterstützten Queues erstellt. Fermi (GTX 400/500), Kepler (GTX 600/700) und Maxwell 1.0 (GTX 750 [Ti]) unterstützen in 3D-Anwendungen nur eine Queue, erst Maxwell 2.0 (GTX 900) 32. Die Angaben zu AMDs GCN-Radeons sind leider etwas missverständlich, da nur die ACEs angegeben werden. Allerdings kann jede ACE seit GCN 1.1 acht Queues arbeiten, die R9 290(X) und R9 285 somit also 64. GCN-1.0-Grafikkarten jeweils eine, also insgesamt zwei.
Dem Nutzer kann das laut AMD eine "bis zu" 46 Prozent bessere Performance bringen. Für diesen Wert dient ein hauseigener Benchmark, der ohne Asynchronous Shaders und Post-Processing-Effekte 245 Fps liefert. Schaltet man einen Unschärfe-Filter (Post-Processing) hinzu, sinkt die Framerate auf 158 Fps. Mit Asynchronous Shading steigt der Wert dann wieder auf 230 Fps. Zusätzlich soll die Latenz sinken, was vor allem für Virtual-Reality-Lösung nicht unerheblich ist. Letztendlich müssen aber noch realitätsnahe Anwendungen, sprich Spiele, zeigen, wie die Verbesserungen tatsächlich aussehen. Ein kleines, aber feines Plus wird es in unterstützten Spielen garantiert geben, nur mit fast 50 Prozent mehr Fps würden wir nicht direkt rechnen.

habe seitdem nur die cpu aufgerüstet auf nen fx-6300 und habe bei gta 5 z.B. auf ultra (außer schatten(hoch) und aa(aus)) 50+fps.
generell laufen bei mir so ziemlich alle aktuellen games wies messer, und das mit nem system welches über 3 jahre alt ist.
Sagt, mir einen der Mitbewerber der das auch bieten kann mit der entsprechenden Leistung(besonders im Grafikbereich)? Ich habe mit Absicht den Server und Workstation Bereich ausgelassen. Haben ja nichts mit dem Normaluser zu tun. Also uns.
Vulkan ist das, was man von einem Konsortium voller unterschiedlicher Entwickler erwartet, IHV neutral.
Bzw wieviel Geld, denn AMD ist nicht gerade gut aufgestellt und macht miese.
Ein Deal hier, eine offene API dort, ob das ein Rezept für die Gewinnzone ist.. eher weniger.
Der Consumer-Markt ist riesig und gerade hier verliert AMD immer mehr Boden. Selbst wenn die Konkurrenz mal Mist baut wie mit dem Speicher der 970, ist für AMD trotzdem nix gescheites drin. Da wird kurz gemotzt und weitergekauft, egal was sich die Konkurrenz erlaubt.
Bzw wieviel Geld, denn AMD ist nicht gerade gut aufgestellt und macht miese.
Ein Deal hier, eine offene API dort, ob das ein Rezept für die Gewinnzone ist.. eher weniger.
Der Consumer-Markt ist riesig und gerade hier verliert AMD immer mehr Boden. Selbst wenn die Konkurrenz mal Mist baut wie mit dem Speicher der 970, ist für AMD trotzdem nix gescheites drin. Da wird kurz gemotzt und weitergekauft, egal was sich die Konkurrenz erlaubt.