Der Niedergang von Compuserve (PCGH-Retro, 2. Februar)
Der Niedergang von Compuserve - das geschah am 2. Februar. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1998: Compuserve war eines der ersten Telekommunikationsunternehmen in der PC-Geschichte und der Wegbereiter für Online-Dienste wie E-Mail und Online-Foren. Bereits im Jahre 1969 als "Compu-Serv Network" gegründet, war Compuserve in den Siebzigern der erste Online-Dienst, welcher jedem die Kommunikation per Mail über das Telefonnetz ermöglichte. In den Achtzigerjahren wurde Compuserve vor allem durch Dienste wie Online-Foren, Chat-Räume und den Austausch von Bildern im selbst entwickelten GIF-Format zum größten Online-Dienstleister weltweit, in den Neunzigern wuchs die Teilnehmerzahl in die Millionen. Die leicht zu bedienende Compuserve-Software war für alle wichtigen Systeme verfügbar und erlaubte auch Laien den Zugang zum Netz, zu Foren und E-Mail. Doch mit im Zuge des Internet-Booms neu aufgekommenen Billig-Providern wie AOL hatte es Compuserve gegen Ende der Neunzigerjahre immer schwerer, das Compuserve-Netz mit seiner proprietären Technik kam gegen das wachsende Web und seine offenen Standards kaum noch an. Am 2. Februar 1998 beginnt das schleichende Ende für Compuserve: AOL, nach kometenhaftem Wachstum mittlerweile der größte Onlinedienst der Welt, übernimmt den ehemals größeren Konkurrenten. Schon bald werden die Compuserve-Dienste einer nach dem anderen abgeschaltet oder in das Angebot von AOL integriert. In Deutschland wird der Online-Dienst im Jahr 2008 vollständig eingestellt, viel mehr als ein reiner Zugangstarif ist vom Online-Pionier zu diesem Zeitpunkt ohnehin nicht mehr übrig.
Weiterführende Links zum Thema:
• Das Ende der Web-Portale (PCGH Retro)
• Die Geburtsstunde des Online-Forums (PCGH Retro)



„Bin ich schon drin? ... ich bin drin ... das ist ja einfach ..." das Bobbele
aber einfach war's - und teuer ...
Das Einwahlgeräusch des Modems wird mir wohl für immer im Gedächtnis bleiben, so oft habe ich es gehört.
Im Westerwald hatte ich mit ISDN 128kb/s und im Studentenwohnheim dann 10 Mbit. Der Typ der sich um die Anlage da gekümmert hat hat wildeste Konfigs ausprobiert mit denen die DSL-Modems im Wohnheim deutlich über den vom Hersteller genannten Specs liefen. War wild damals.
AOL - da bekomme ich heute noch einen Würgereiz. Aber wie jemand schon erwähnt hat, als Untersetzer waren die CDs gut.
Ich zahle heute bei Mangenta 140 Euro für Gigabit-Glasfaser (1000/500), Entertain, Komplettflat ins Festnetz und alle Mobilfunktnetze, sowie zwei UHD Media Receiver als Endgeräte (Router gehört mir). Nicht wirklich billig, verteilt sich aber schön auf Office, Lab und privat. Damit versorge ich hier eine komplette MFH-Etage auf 160 m². Rechnet sich also durchaus.