Für Nvidia Turing & AMD Navi: GDDR6 kaum teurer als GDDR5
Mit Digikey gibt es einen Shop, der schon GDDR6-Grafikspeicher mit einer Geschwindigkeit von 12 bis 14 Gbps zum Verkauf anbietet. Die absoluten Preise sagen zwar nicht viel aus, weil die Hersteller Rabatte für große Abnahmemengen erhalten, die Relation zu GDDR5 ist dafür interessant GDDR6 wird Nvidia wahrscheinlich bei Turing und AMD bei Navi einsetzen.
GDDR6-Speicher dürften bei AMDs und Nvidias kommender Grafikkartengenerationen ein größeres Thema darstellen. HBM2 ist im Jahre 2018 immer noch zu teuer, um damit preislich attraktive Modelle für Endkunden aufzusetzen, weshalb auch AMD bei seinem Vega-Nachfolger Navi auf die günstigere Alternative GDDR6 umschwenken soll. Bei Nvidias Turing gilt der Standard als gesetzt, nachdem schon bei Pascal GDDR5X zum Einsatz kommt.
Inoffizielle Aussagen seitens der Boardpartner gingen bereits in Richtung einer moderaten Preissteigerung von GDDR5 zu GDDR6. Konkret genannt wurde ein Richtwert von 20 Prozent, womit 8 GiByte GDDR6 je nach RAM-Geschwindigkeit 80 bis 120 US-Dollar kosten könnten. Das 3DCenter hat nun mit Digikey einen Shop gefunden, der 1 GiByte große GDDR6-Module mit Geschwindigkeiten von 12, 13 und 14 Gigabit pro Sekunde (Gbps) von Micron zur Vorbestellung anbietet. Deren Takt beläuft sich folglich auf 3.000 bis 3.500 MHz (GDDR5 bräuchte für den gleichen Durchsatz 6.000 bis 7.000 MHz).
Die 12 Gbps schnellen Speicherchips kosten 20,78 Euro, die mit 13 Gbps 21,64 Euro und die aktuell schnellsten 14-Gbps-Module 22,51 Euro. Die 16-Gbps-Varianten stellen Samsung, SK Hynix und Micron noch nicht in Serie her, sollen aber folgen. Die rund 166 bis 180 Euro für 8 GiByte GDDR6 zahlt natürlich kein Boardpartner. Interessant ist jedoch der Vergleich zu GDDR5 bei Digikey, der mit 8 Gbps 20,01 und mit 7 Gbps 18,88 Euro kostet. Der Unterschied von 7-Gbps-GDDR5 zu 14-Gbps-GDDR6 liegt beim Händler bei knapp 20 Prozent. Zwischen 8-Gbps-GDDR5 und 12-Gbps-GDDR6 liegen nicht einmal mehr fünf Prozent. Die genauen Konditionen für Grafikkartenhersteller bleiben zwar ein Geheimnis, einen allzu großen Preisanstieg allein durch den RAM sollte es jedoch nicht geben.


Ich kenne ein spiel das gpu ram zum frühstück verzehrt. War das nicht immer das spiel metro 2033 gewesen?
GDDR6 ist ja unterm Strich nicht viel anders als GDDR5X, der auch nicht so teuer ist.
DDR-Speicher an sich ist nach wie vor viel zu teuer.
Und das wird sich in naher Zukunft auch nicht so schnell ändern.
Gegenfrage wer kauft für ca 350 Euro aktuell eine 4-6 Vram GPU gern 2 jährlich neu ?
Bei W7 Countdown bis 2020 der üblichen Studio Texturfütterei sowie dem Hang von Orgin & Uplay exclusiv Windows 10 kompatible Produkte mit Onlinezwangspielmodus anzubieten ?
Eine Phase der Übergangslösungen meine ich next year wird es bei mir ein 1070er GTX Pendantmit möglicht viel Vram sowie 4 k tauglichkeit .