Fortschritt bei GDDR5X: Erste Vorabmuster sind vielversprechend
Das Micron Graphics DRAM Design Center in München macht bessere Fortschritte bei der Entwicklung von GDDR5X-Speicher als ursprünglich geplant. Aktuell hat man die ersten Vorabmuster fertiggestellt, die mit einer Datenrate von gut 13 Gigabit pro Sekunde laufen. Bis zum Sommer soll die Massenproduktion komplett starten.
Im September erstmals vorgestellt und im Januar von der JEDEC spezifiziert, macht der neue GDDR5X-Speicher gute Fortschritte, wie Micron in einem neuen Blog-Eintrag ausführt. Demnach hat man inzwischen die ersten Vorabmuster aus den hauseigenen Fabs erhalten und ausgiebig testen können. Erreicht werden bereits Datenraten von gut 13 Gigabit pro Sekunde, wobei 14 Gb/s das erste Ziel darstellen - mit den aktuellen Ergebnissen zeigt man sich zuversichtlich, künftig auch mehr erreichen zu können.
Hergestellt werden die Speichermodule im hauseigenen, bewährten 20-Nanometer-Prozess, wobei derzeit eine Kapazität von 8 Gbit, also 1 Gigabyte pro Chip, geboten wird. Bei GDDR5 stellt das das aktuelle Maximum dar, bei GDDR5X sollen noch 16-Gbit-Module folgen (2 GiB). Mit einer 10 Prozent geringeren Spannung von 1,35 Volt und einigen neuen Stromsparmechanismen sollen die Effizienzergebnisse bereits vielversprechend sein. Den erneut verdoppelten Prefetch nennt Micron übrigens selbst Quad-Data-Rate-Modus, also QDR statt DDR.
Micron hebt indes noch die kleineren Ausmaße eines GDDR5X-Moduls von 14 × 10 statt 14 × 12 mm trotz höherer Kontaktanzahl von 190 statt 170 hervor. Damit könnten PCBs potenziell kleiner gehalten werden, auch wenn sie wegen der zusätzlichen Kontakte komplexer ausfallen werden.
Schlussendlich zeigt man sich zuversichtlich, dass die Massenproduktion bis zum Sommer volle Fahrt aufnehmen können wird. AMD und Nvidia sollten also entsprechende Grafikkarten ab dem Spätsommer anbieten können, wenn nichts schief geht. Aktuelle Vorserien-GPUs dürften noch mit GDDR5 validiert und später mit GDDR5X-Mustern getestet werden. Erfahrungsgemäß wird man den neuen Standard allerdings nicht direkt zu Beginn ausreizen, viel eher dürften erste finale Grafikkarten bei 10 bis 12 Gb/s landen.
Quelle: Micron (Blog)


@T: Das ist schon irre wie die ihre virtuellen Benchmarks immer höher treiben! Nur das am Ende gefühlt so gut wie nichts rauskommt steht auf einem anderen Blatt.
Könnt jetzt aber auch sagen, dass mein erster PC ein C64 war.
So 1998 ein 50 MHZ PC mit Windows 98 HDD (40 MB war nach Windows noch frei also sowas von 100-120 MB!) Leider wegen Defekt nur kurz.
2003 Compaq Evo 850 mit Celeron 2 GHZ 512 MB SD-RAM 200 GB HDD
2005 Athlon 64 3500+ Asus A8V Deluxe 9800 Pro AGP 8x 128 MB GDDR2 Speicher glaub ich.
2006 9800pro wegen Defekt gegen 7600 GT ersetzt
2008 P5E Asus Q6700 Corsair XMS2 RAM 4 GB 500 GB HDD + 1 TB HDD ATI 4850
2014 Intel i7 4790k Z97-A R9 290 TRIX E9 580Watt 840 Evo 3 TB Seagate Fractal R4 BH16NS40
Ich werde vorerst mir keine neuen GPU kaufen.
Im Schnitt wurde diese 4,5 Jahre genutzt.
Ich spreche von richtigen einsteigerkarte wie 920gt oder r3 Karten. Dort ist GDDR5 Geldverschwendung