Pascal Mobile: Viele Notebook-Neuheiten mit Geforce GTX 1080 und Co.

Rund zwei Wochen nach dem offiziellen Launch der neuen Nvidia-Grafikkarten für den Mobilbereich haben etliche Hersteller ihre neuen Gaming-Laptops angekündigt. Wir konnten einige davon bereits ausprobieren und geben einen Überblick zum Angebot. Interessant dabei: Mit der GTX 1060 sind besonders dünne Formfaktoren erreichbar, WQHD- und sogar Curved-Displays erhalten Einzug ins Segment.

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Pascal Mobile: Viele Notebook-Neuheiten mit Geforce GTX 1080 und Co.
Quelle: Asus

Im Zuge der Gamescom und in den Tagen danach haben immer mehr Anbieter ihr Notebook-Portfolio mit neuen Gaming-Boliden erweitert - vor allem anlässlich der just erschienenen GTX-10-Serie von Nvidia, doch auch auf anderen Gebieten gibt es einige Innovationen zu bestaunen. In vielen Fällen handelt es sich also nicht nur um Grafik-Updates. Display-Aktualisierungsraten von 120 Hertz, internes G-Sync und sogar Curved-Panels kennzeichnen die neue Generation spieletauglicher Laptops gleichermaßen. Wir stellen eine Auswahl interessanter Laptops vor - viele, aber noch nicht alle sind bereits in unserem Preisvergleich gelistet.

Asus: 120 Hertz beim G752VS, GX 800 mit 1080er-Gespann

Notebook-Neuheiten mit Geforce GTX-10-Serie (1) Quelle: Nvidia Notebook-Neuheiten mit Geforce GTX-10-Serie (1) Asus erfindet wie die Mehrheit der Hersteller das Rad zwar nicht neu, versieht einige der aktuellen Topmodelle aber mit den neuen Nvidia-Karten. So verfügen das G752VM sowie das G752VS nun über die Pascal-Ableger Geforce GTX 1060 beziehungsweise GTX 1070, beide nutzen ein G-Sync-fähiges Display - das G752VS bietet dabei sogar zwei wählbare Varianten (Full HD und 120 Hz und Ultra HD mit 60 Hz). Damit ist Asus einer der ersten Hersteller, die ein Laptop-Display mit hoher Refreshrate sowie flächendeckend internes Framesync anbieten. Das G752VS ist dank des Core i7-6820HK CPU-seitig übertaktbar, an den weiteren Spezifikationen ändert sich im Vergleich zu der bisherigen Ausstattung aber wenig. Auch das spektakuläre, wassergekühlte GX800 bekommt ein Upgrade und wartet in Zukunft mit zwei Geforce GTX 1080 im SLI-Verbund auf - mehr Grafikleistung geht in einem Notebook aktuell nicht. Noch im März testeten wir den Vorgänger, doch sowohl Spezifikationen als auch Kühlsystem wurden seitdem deutlich überarbeitet.

Modell ROG G752VM ROG G752VS ROG GX 800
CPU Intel Core i7-6700HQ Intel Core i7-6700HQ oder i7-6820HK Intel Core i7-6820HK
Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB) Nvidia Geforce GTX 1070 (8 GB) 2x Nvidia Geforce GTX 1080 (8 GB), SLI
Arbeitsspeicher Bis zu 64 GB DDR4 Bis zu 64 GB DDR4 Bis zu 64 GB DDR4
SSD 128 GB bis 256 GB (M.2) 256 GB bis 512 GB (M.2) 512 GB (M.2)
HDD 1 oder 2 Tb 5.400 UpM/ 2 Tb 7.200 UpM 1 oder 2 Tb 5.400 UpM/ 2 Tb 7.200 UpM ---
Opt. Laufwerk DVD-RW oder Blu-ray-Reader DVD-RW oder Blu-ray-Reader ---
Display IPS, G-Sync, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 17,3 Zoll) IPS, G-Sync, 60 oder 120 Hz (Verhältnis 16:9, 17,3 Zoll) IPS, G-Sync, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 18,4 Zoll)
Nat. Auflösung 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080 oder 3.840 x 2.160 3.840 x 2.160
Betriebssystem Windows 10 Home oder Pro, 64 Bit Windows 10 Home oder Pro, 64 Bit ---
Besonderheiten LED-Keyboard 90-Wh-Akku, LED-Keyboard Thermal Dock (Externe Wakü)

MSI: VR-Ready-Lineup, schlanke Vertreter mit GTX 1060

Bei PCGH bereits im Test: Das GT73VR Quelle: MSI Bei PCGH bereits im Test: Das GT73VR Typisch für MSI wird zum Launch der GTX-10-Serie eine Fülle neuer Gaming-Laptops auf den Markt gebracht - drei davon konnten wir bereits in Augenschein nehmen und stellten dabei fest, dass der Hersteller (ganz wie Nvidia selbst) die VR-Tauglichkeit seiner Geräte in den Vordergrund stellt. Das verdeutlicht schon die Nomenklatur bei den Neuzugängen - ob GS63VR, GT73VR oder GT83VR, das Kürzel im Namen spricht für das Selbstverständnis. Aus der Luft gegriffen ist das nicht; auf Nvidias Launch-Event konnte an MSI-Notebooks einschließlich des ultrakompakten GS63VR mit dem HTC Vive probegespielt werden. Mit dem GT72VR Tobii verfügt weiterhin eines der Modelle aus dem MSI-Line-up über integriertes Eyetracking, das "Eye-X"-Modul ist technisch aber unverändert. Am GT73VR mit 1080er-Bestückung konnten wir das OC-Potenzial der neuen Grafikchips übrigens schon ansatzweise erproben - die GTX 1080 schlug dabei mit einem GPU-Takt-Offset von +150 MHz sogar ihre Desktop-Schwester in Form des Referenzdesign knapp beim Fps-Vergleich in Ethan Carter Redux. Noch leistungsfähiger ist nur das GT83VR mit einem luftgekühlten (!) SLI-Gespann aus zwei solchen Grafikkarten - das dafür aber auch zwei separate Netzteile mitbringt. Die begehrten 120-Hz-Panels verbaut MSI ebenfalls in ausgewählten Notebooks: Das GT73VR, GS73VR und das GE72VR sind mit entsprechendem Display erhältlich.

Modell GS43VR GT72VR GT83VR
CPU Intel Core i7-6700HQ Intel Core i7-6700HQ Intel Core i7-6820HK oder i7-6920HK
Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB) Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB) oder GTX 1070 (8 GB) 2 x Nvidia Geforce GTX 1070 (8GB) oder 2 x 1080 (8 GB), SLI
Arbeitsspeicher 16 bis 32 GB DDR4 16 bis 64 GB DDR4 32 bis 64 GB DDR4
SSD 256 GB (M.2) 256 GB bis 512 GB (M.2) 2 x 256 GB (M.2) im RAID 0
HDD 1 TB, 5.400 UpM 1 TB, 7.200 UpM 1 TB, 7.200 UpM
Opt. Laufwerk Keines DVD-RW oder Blu-ray-Brenner Blu-ray-Brenner
Display IPS, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 14 Zoll) IPS, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 17,3 Zoll) IPS, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 18,4 Zoll)
Nat. Auflösung 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080 oder 3.840 x 2.160 1.920 x 1.080
Betriebssystem Windows 10 Home, 64 Bit Windows 10 Home, 64 Bit Windows 10 Home, 64 Bit
Besonderheiten Flache Bauweise, unter 23 mm Höhe Mit Tobii EyeX erhältlich Mechanisches Keyboard, CPU-OC möglich

Gigabyte und Aorus: Auffällige Optik, neue Kühlung

Laptop-Sichtungen auf der Gamescom: Gigabyte Aero 14 Quelle: PC Games Hardware Laptop-Sichtungen auf der Gamescom: Gigabyte Aero 14 Gigabyte und Aorus erweitern und überarbeiten ihr Angebot ebenfalls, drei Vertreter aus dem neuen Line-up nahmen wir auf der Gamescom in Augenschein. Das schon länger angekündigte Gigabyte Aero 14 (rechts im Bild) stellt dabei das Einsteigermodell dar und erscheint nun mit einer Geforce GTX 1060. Die ermöglicht eine flache Bauweise und zusammen mit dem 93-Wh-Akku sollen bis zu 10 Stunden Dauerbetrieb möglich sein - selbstverständlich nicht, wenn die Grafikkarte in 3D-Spielen gefordert wird. Als Display sind beim Aero 14 Full HD und WQHD wählbar. Ungewöhnlich ist das farbenfrohe Erscheinungsbild durch das Gehäuse auf der LCD-Rückseite; neben Orange sind aber auch Grün und gediegenes Schwarz wählbar. Mehr Spieleleistung liefert das überholte Gigabyte P55W v6, das äußerlich kaum Änderungen zum Vorgänger erfährt, aber eine GTX 1060 beherbergt. Technisch interessanter ist das Aorus X7 DT mit einer GTX 1080 (im X7 non-DT steckt eine GTX 1070), zudem besteht hier die Wahl zischen einem flotten 120-Hz-Display in Full HD oder einem 60-Hz-Panel mit Ultra-HD-Auflösung. Die Oberseite bietet Platz für einen Makrotasten-Hub sowie Lüftereinlässe, die leicht mit Lautsprechern zu verwechseln sind. Das soll für eine bessere Frischluftzufuhr und damit eine effektivere Kühlung sorgen.

Modell Gigabyte Aero 14 Gigabyte P55W v6 Aorus X7 DT v6
CPU Intel Core i7-6700HQ Intel Core i7-6700HQ Intel Core i7-6820HK
Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB) Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB) Nvidia Geforce GTX 1080 (8 GB)
Arbeitsspeicher 8 bis 16 GB DDR4 8 bis 16 GB DDR4 8 bis 16 GB DDR4
SSD Kapazität noch unbek. (M.2) Kapazität noch unbek. (M.2) Kapazität noch unbek. (M.2)
HDD --- Kapazität noch unbek. Kapazität noch unbek.
Opt. Laufwerk Keines Keines Keines
Display IPS, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 14 Zoll) IPS, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 15,6 Zoll) IPS, G-Sync bei FHD-Display (Verhältnis 16:9, 17,3 Zoll)
Nat. Auflösung 2.560 x 1.440 1.920 x 1.080 und 2.880 x 1.620 2.560 x 1.440 oder 3.840 x 2.160
Betriebssystem Windows 10 Home oder Pro, 64 Bit Windows 10 Home oder Pro, 64 Bit Windows 10 Home oder Pro, 64 Bit
Besonderheiten Flache Bauweise, in drei Farben erhältlich Mit 3-monatiger XSplit-Lizenz LED-Keyboard mit Makrotasten, Lüftereinlässe oben, 92-Wh-Akku

Medion: Neues Topmodell mit GTX 1070

Laptop-Sichtungen auf der Gamescom: Medion Quelle: PC Games Hardware Laptop-Sichtungen auf der Gamescom: Medion Medion geht die Pascal-Auffrischung etwas langsamer an und bietet vorerst nur einen neuen Laptop mit Pascal-Grafikkarte an, das Erazer X7849. Hier kommt eine Geforce GTX 1070 zum Einsatz, die restlichen Komponenten sind in der Maximalbestückung allerdings auch nicht von Pappe. Dort liegt die RAM-Ausstattung bei 32 GiByte, die System-SSD umfasst 512 GByte Volumen und mit dem Core i7-6820HK wird der im Laptop-Bereich für zusätzliche Taktsteigerungen ideale Prozessor eingesetzt. Rund 2.500 Euro werden für dieses Komplettpaket fällig; zur Zeit ist allerdings nur eine Variante mit Core i7-6700HQ, 16 GiByte Arbeitsspeicher und 256-GByte-SSD erhältlich (2.200 Euro). Rein äußerlich unternimmt Medion kein Facelift, es bleibt bei dem gewohnten, mattierten Kunststoffgehäuse mit blauen LED-Akzenten, auch der Onkyo-Mini-Subwoofer ist wieder an Bord. Auf dem klassischen Full-HD-LCD des X7849 lässt sich mit dieser Zusammenstellung in sehr hohen Fps-Bereichen spielen.

Modell Erazer X7849
CPU Intel Core i7-6700HQ oder i7-6820HK
Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1070 (8 GB)
Arbeitsspeicher Bis zu 32 GB DDR4
SSD 256 GB bis 512 GB (M.2)
HDD 1TB bis 2 TB
Opt. Laufwerk Keines
Display IPS, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 17,3 Zoll)
Nat. Auflösung 1.920 x 1.080
Betriebssystem Windows 10 Home, 64 Bit
Besonderheiten LED-Keyboard, Onkyo-Sound

Acer: Curved-LCD und mechanische Tastatur

Laptop-Sichtungen auf dem Editor's Day: Acer Quelle: Nvidia Laptop-Sichtungen auf dem Editor's Day: Acer Krumme Dinger dreht hingegen Acer - und zwar im wahrsten Sinne, denn mit dem gerade erst angekündigten Predator 21 X erreichen gekrümmte LCDs erstmals auch den Laptop-Markt. Und das ist längst nicht die einzige Kuriosität, denn getreu dem Namen kommt hier auch ein besonders breites 21:9-Display zum Einsatz (2.560 x 1.080 Pixel). Da geraten die mechanische Tastatur mit Cherry-MX-Schaltern oder die Tobii-Eyetracking-Leiste beinahe zur Nebensache, ebenso der zum Einsatz kommende, noch nicht angekündigte Kaby-Lake-Prozessor von Intel. Die schlechte Nachricht: Das Predator 21 X befindet sich noch in der Konzeptphase und hat daher noch keinen Verfügbarkeitstermin, etliche Systembestandteile sind aus demselben Grunde noch offen. Bis es soweit ist, sorgen Geräte wie das Predator X 17 (rechts im Bild) mit GTX 1070 und G-Sync-Support für Spielspaß - dass sich die Bildratensynchronisierung am Laptop außerordentlich gut macht, konnten wir am Launch-Tag bereits mit Doom feststellen.

Modell Predator 15 Predator 17 Predator 21 X (geplant)
CPU Intel Core i7-6700HQ Intel Core i7-6700HQ Intel Core i7 (Skylake) oder Kaby-Lake
Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB) oder GTX 1070 (8 GB) Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB) oder GTX 1070 (8 GB) 2x Nvidia Geforce GTX 1080 (8 GB), SLI
Arbeitsspeicher 16 GB DDR4 16, 32 oder 64 GB DDR4 ---
SSD 128 GB bis 512 GB (M.2) 128 GB bis 512 GB (M.2) ---
HDD 1 TB 1 TB ---
Opt. Laufwerk DVD-RW DVD-RW ---
Display IPS, G-Sync, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 15,6 Zoll) IPS, G-Sync, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 17,3 Zoll) IPS, G-Sync (Verhältnis 21:9, 21 Zoll)
Nat. Auflösung 1.920 x 1.080 oder 3.840 x 2.160 1.920 x 1.080 oder 3.840 x 2.160 2.560 x 1.080
Betriebssystem Windows 10 Home 64 Bit Windows 10 Home 64 Bit ---
Besonderheiten Wechselbarer FrostCore-Lüfter Wechselbarer FrostCore-Lüfter Mechanische Tastatur, Tobii Eyetracking, wechselbarer FrostCore-Lüfter

Schenker: XMG U727 mit GTX 1080 im SLI

XMG U727: Brachiale Grafikpower mit zwei GTX 1080 im SLI Quelle: Schenker/XMG XMG U727: Brachiale Grafikpower mit zwei GTX 1080 im SLI Die XMG-Reihe erhält - unter anderem - Pascal-getriebenen Zuwachs mit dem P507, dem U717 und dem 727, dessen Vorgänger mit Geforce GTX 980 (MXM) wir im letzten Jahr testen konnten. Da Schenker eine extrem große Auswahl der jeweiligen Systemkomponenten über die Webseite anbietet, ist die Zusammenstellung unten nur als Rahmen zu verstehen. Die mitunter günstigste Möglichkeit, hier eine der neuen Grafikkarten zu ergattern, besteht mit dem P507 (rund 1.600 EUR). Die leistungsmäßig höher angesiedelten "Ultimate"-Modelle, beispielsweise das U717, ermöglichen sogar den Einsatz einer GTX 1080 - allen gemein ist, dass mit dem Core i7-6700K ein Desktop-Skylake eingesetzt werden, sowie ein HTC Vive direkt mit bestellt werden kann. Völlig aus der Reihe tanzt das U727 bei einem Preis von ca. 4.400 bis 5.275 Euro: Wie sein Vorgänger wird hier die Grenze des Machbaren ausgelotet, heuer mit zwei Geforce GTX 1080 im SLI-Verbund in einem wartungsfreundlichen, aber auch großen Gehäuse - luftgekühlt. Da überrascht es nicht, dass der Hersteller eine regelmäßige Entstaubung der Kühlkörper empfiehlt. Die Grafikleistung sollte ausreichen, das optionale UHD-Display in ansprechenden Bildraten zu befeuern.

Modell XMG P507 XMG U717 XMG U727
CPU Intel Core i5-6600 bis i7-6700K Intel Core i5-6600 bis i7-6700K Intel Core i5-6600 bis i7-6700K
Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB) oder GTX 1070 (8 GB) Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB), GTX 1070 (8 GB) oder GTX 1080 (8 GB) 2x Nvidia Geforce GTX 1080 (8 GB), SLI
Arbeitsspeicher 8 bis 64 GB DDR4 8 bis 64 GB DDR4 8 bis 64 GB DDR4
SSD Keine bis 1 TB (M.2) Keine bis 1 TB (M.2) Keine bis 1 TB (M.2)
HDD 500 GB bis 1 TB 500 GB bis 4 TB (zusätzl. SSD) 500 GB bis 4 TB (zusätzl. SSD)
Opt. Laufwerk Keines, optional extern Keines, optional extern Keines, optional extern
Display IPS, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 15,6 Zoll) IPS, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 17,3 Zoll) IPS, G-Sync, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 17,3 Zoll)
Nat. Auflösung 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080 1.920 x 1.080 oder 3.840 x 2.160
Betriebssystem Keines oder Windows 10 Home/Pro, 64 Bit Keines oder Windows 10 Home/Pro, 64 Bit Keines oder Windows 10 Home/Pro, 64 Bit
Besonderheiten LED-Keyboard, HTC Vive mitbestellbar LED-Keyboard, HTC Vive mitbestellbar LED-Keyboard, HTC Vive mitbestellbar

Alienware: Dynamic Overclocking und OLED-Display

Alienware 15: GTX 1070 mit FHD- oder UHD-Display Quelle: Alienware Alienware 15: GTX 1070 mit FHD- oder UHD-Display Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum versieht Alienware die bekannten 13-, 15- und 17-Zoll Modelle mit der GTX-10-Serie, nimmt aber noch eine ganze Reihe weiterer Neuerungen vor. Die erste: Es kommt mehr Metall zum Einsatz - nicht nur bei der Kühlung, sondern auch beim Gehäuse, welches auf der Unterseite und am Display-Rahmen mit Aluminium verstärkt wurde. Das war allerdings auch vorher kein Schwachpunkt der Serie. Die zweite Neuerung: Wie MSI versieht auch Alienware eines der neuen Notebooks mit optionalen Eyetracking-Sensoren, nämlich das 17er-Modell. Die dritte ist streng genommen nicht ganz neu: Die Revision des 13-Zoll-Vertreters im Bunde erhält die Option auf ein schlierenfreies, farbenstarkes OLED-Display. Das sorgte zwar auch beim Vorgängermodell für viel Wind, allerdings war die Variante so in Europa nie erhältlich und selbst in den USA schnell vergriffen - Panelproduzent Samsung kam mit der Fertigung schlichtweg nicht hinterher, Verfügbarkeitsprobleme waren die Folge. Wie man PCGH zusichert, sollen sich die Lieferschwierigkeiten kein zweites Mal wiederholen. Mindestens beim Alienware 15 und 17 ist überdies auch die Ausstattung mit einer neuen Radeon RX 470 (8 GiByte) anstelle einer Nvidia-Grafikkarte geplant. Bei der Wahl eines Core i7-6820HK ist Auto-Overclocking aus dem System heraus möglich ("Dynamic Overclocking").

Modell Alienware 13 Alienware 15 Alienware 17
CPU --- Intel Core i5-6300HQ bis i7-6820HK Intel Core i7-6700HQ und i7-6820HK
Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB) Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB), GTX 1070 (8 GB) oder AMD Radeon RX 470 (8GB) Nvidia Geforce GTX 1070 (8 GB) oder GTX 1080 (8 GB)
Arbeitsspeicher Bis zu 32 GB DDR4 Bis zu 32 GB DDR4 Bis zu 32 GB DDR4
SSD Kapazität noch unbek., M2 Kapazität noch unbek., M2 Kapazität noch unbek., M2
HDD --- --- ---
Opt. Laufwerk --- --- ---
Display IPS-LCD oder OLED, (Verhältnis 16:9, 13 Zoll) IPS, G-Sync (nur mit FHD-LCD), Verhältnis 16:9, 15,6 Zoll) IPS, G-Sync (nur mit WQHD-LCD), Verhältnis 16:9, 17,3 Zoll)
Nat. Auflösung 1.920 x 1.080 (LCD) oder 2.560 x 1.440 (OLED) 1.920 x 1.080 oder 3.840 x 2.160 1.920 x 1.080/ 2.560 x 1.440/ 3.840 x 2.160
Betriebssystem --- --- ---
Besonderheiten Alu-verstärkter Unterboden, OLED-Option Alu-verstärkter Unterboden Alu-verstärkter Unterboden, optional mit Tobii EyeX

Ivy PC: Erstes Notebook mit GTX 1080 überzeugt

Ivy 153 MP: Erste Benchmarks mit GTX 1080 Quelle: PC Games Hardware Ivy 153 MP: Erste Benchmarks mit GTX 1080 Mit konfigurierbaren Notebooks führt sich der schwedische Systemintegrator Ivy PC auf dem deutschen Markt ein - PCGH erhielt vom Hersterller eines der allerersten Testmuster mit einer Nvidia Geforce GTX 1080 und konnte damit beeindruckende Benchmark-Resultate erzielen, die der 3D-Leistung einer GTX 980 Ti ebenbürtig oder teilweise sogar überlegen waren. Interessanterweise gelang dies aktiv luftgekühlt bei 3,0 Sone (Volllast), was in Anbetracht der Leistungsaufnahme alles andere als selbstverständlich ist - ein Fingerzeig, was die Verlustleistung der Karten anbelangt. Auch Ivy bietet 15- und 17-Zöller mit GTX-1060- bis -1080-Bestückung bis hin zu SLI-Kombinationen an, wobei entweder zwischen vorkonfigurierten Notebooks oder individuell konfigurierbaren Barebones gewählt werden kann. In unserem Fall kam ein vollbestücktes MP153 mit GTX 1080, 32 GiByte RAM und einem Core i7-6700K mit G-Sync-Display zum Einsatz - möglich ist aber auch eine bodenständigere Konfiguration (siehe Tabelle) ab etwa 1.600 Euro.

Modell Gaming Laptop 153 MP Config
CPU Intel Core i7-6100 bis i7-6700HK
Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1070 (8 GB)
Arbeitsspeicher Bis zu 32 GB DDR4
SSD 128 GB bis 512 GB (M.2)
HDD 1TB bis 2 TB
Opt. Laufwerk DVD-RW
Display IPS, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 15,6 Zoll)
Nat. Auflösung 1.920 x 1.080
Betriebssystem Windows 10 Home, 64 Bit
Besonderheiten Internes G-Sync, gute Lüfterabstimmung

HP: Omen 17 mit Grafik-Update

Laptop-Sichtungen auf der Gamescom: HP Quelle: PC Games Hardware Laptop-Sichtungen auf der Gamescom: HP HP ergänzt das bekannte Omen 17 mit einer Geforce GTX 1060 sowie GTX 1070 und erhöht das Profil zu Gunsten einer besseren Kühlung auf etwa 3,3 Zentimeter. Zwei Display-Varianten sind wählbar (Full HD und Ultra HD), allerdings sind in beiden Fällen maximal 60 Hz Aktualisierungsrate drin. Beim Hands-on auf der Gamescom überzeugte uns das Vorführmodell mit hoher Materialstabilität und ansprechender Verarbeitung, wesentliche Änderungen am Design gibt es im Vergleich zum Vorgänger aber nicht.

Modell HP Omen 17
CPU Intel Core i7-6700HQ
Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1060 (6 GB) oder GTX 1070 (8 GB)
Arbeitsspeicher 8 bis 16 GB DDR4
SSD 256 GB bis 512 GB (M.2)
HDD 1 TB bis 2 TB
Opt. Laufwerk DVD-RW
Display IPS, 60 Hz (Verhältnis 16:9, 17,3 Zoll)
Nat. Auflösung 1.920 x 1.080 oder 3.840 x 2.160
Betriebssystem Windows 10 Home, 64 Bit
Besonderheiten LED-Keyboard, optionale 3D-Kamera

EVGA und Razer rüsten ebenfalls nach

Auch exotische Laptops wie das Razer Blade oder das Übertakter-Notebook EVGA SC 17 haben ein Upgrade erfahren. Ersteres konnten wir mit einer Geforce GTX 1060 am Editor's Day bei Nvidia testen; aufgrund des dünnen Formfaktors und der geringen Kühlfläche hatte der 14-Zöller allerdings mit einer lauten Aktivkühlung zu kämpfen. Das neue Blade wird in verschiedenen Ausführungen geben, unter anderem mit einem Panel mit 3.200 × 1.200 Bildpunkten Auflösung, jedoch durchgehend mit der GTX 1060. Zur Verfügbarkeit und den Preisen in Deutschland ist allerdings noch nichts bekannt. Anders verhält es sich mit der neuen Revision des EVGA SC 17: Äußerlich komplett unverändert und weiterhin mit UHD-LCD, kommt anstelle einer GTX 980M nun eine GTX 1070 zum Einsatz - zum Preis von knapp 3.300 Euro wird das neue SC 17 in Deutschland erhältlich sein; wir rechnen mit einer Verfügbarkeit ab Oktober. An einer Version mit GTX 1080 arbeite man intern, die Kühlung sei dabei aber eine Herausforderung. Auch gibt es Pläne für eine 15-Zoll-Variante mit Full-HD-Display, die nicht wenigen Kaufinteressenten lieber sein dürfte als die Kombination aus einer GTX 1070 und Ultra- HD-Auflösung. Laptop-Sichtungen auf der Gamescom: EVGA SC 17 (Rev. 2 mit GTX 1070) Quelle: PC Games Hardware Laptop-Sichtungen auf der Gamescom: EVGA SC 17 (Rev. 2 mit GTX 1070)

Fazit: Desktop-Trends erreichen den Notebook-Markt

Es tut sich was auf dem Laptop-Markt - Spieler kommen endlich auch am Faltrechner in den Genuss etablierter Features, die am Desktop längst Standard sind. Insbesondere höhere LCD-Refreshraten und G-Sync - für das in Notebooks übrigens kein proprietäres Modul zum Einsatz kommt! - stellen eine echte Bereicherung dar. Die reine Grafikleistung ermöglicht zumindest am Stromnetz Bildraten, die Desktoprechnern mit identischer GPU-Bestückung nahezu ebenbürtig sind.

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von rolfdafiftynine Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wenn ich mal reich sein sollte wird so ein Teil eines meiner ersten Anschaffungen
      • Von rolfdafiftynine Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Wenn ich mal reich sein sollte wird so ein Teil eines meiner ersten Anschaffungen
      • Von Firehunter_93 Software-Overclocker(in)
        Ich bin mal gespannt auf die Preise der neuen Alienware Notebooks. Das 15" Gerät soll ja wohl ein 120Hz Panel bekommen, was ich persönlich sehr geil finde. Ich finde es zum Beispiel sinnlos, sich ein Notebook zu kaufen mit ner 1070/1080 und dann nur auf Full HD @ 60Hz zu spielen.. SLI Lösungen machen auch nur Sinn mit 4K @ 60Hz, weil die GPUs heutzutage schon echt viel Leistung haben. Ich finde es echt schade, dass beispielsweise das MSI GT 62 kein 120Hz Panel bekommen hat, das wäre dann in meinen Augen eins der besten Notebooks, sowohl was Leistung, Mobilität, Kühlung und Aufrüstbarkeit betrifft.. Meiner Meinung nach hätten viel mehr Hersteller ein 120Hz Panel anbieten müssen, weil das einfach mittlerweile ein so wichtiges Feature für schnelle Games geworden ist.

        Was auch blöd ist, dass viele Notebookhersteller mit MxM GPUs werben, aber dann kann man nichtmal von einer 970m auf eine 1060/1070 upgraden, weil sich das Format verändert hat. Naja vll wird es noch Upgrade Kits geben, mal abwarten.
      • Von jules.m PC-Selbstbauer(in)
        warum schafft alienware es nicht, das 13" NB mit nem quadcore auszustatten? so hätte es wohl schon mein m11x beerbt, bei welchem zwar auch wie beim neuen 13er die grafikkarte top, der prozessor allerdings einfach zu langsam ist...
      • Von Blowfeld Software-Overclocker(in)
        Ich finde es super, wie viel Power die Pascal Generation in Laptops bringt. Werde meinen "alten" mit dem 6700K und der 980m GTX noch ein Weilchen behalten, da er er nur Full HD bringt und da laufen alle aktuellen Games mehr als ordentlich, auch dank Gsync.

        Da die MXM Systeme eh zum Großteil nur Augenwischerei sind und ein vernünftiges Aufrüsten eh selten gegeben ist, werde ich wohl in 1 oder 2 Jahren mal wieder einen neuen Laptop anschaffen. Wenn die Effizienz so bleibt, bin ich dann auch am Überlegen, ob ich mir überhaupt für zu Hause noch einen PC hinstelle. Klar sind Laptops teurer, aber wenn man, wie ich, im Monat mehr als 20 Tage in Hotels verbringt, ist es Geld, dass ich gerne ausgebe, für einen guten Multimedia- / Gaminglaptop. Dann einfach zu Hause an Tastatur und großen 21:9 Curved Monitor anschließen und ans Sound System und passt...

        Und ob die Dinger 5-8 Kilo wiegen, ist mir eh recht schnuppe. Sport hält gesund
      • Von Ralle82
        Zitat von Cinnayum
        Gibt es doch schon längst:
        Bei der U-Serie von XMG (und natürlich den baugleichen Clevo-Barebones von Medion, One.de, Deviltech und und und)
        sitzen gesockelte Desktop-CPUs und Grafikkarten im MXM-Platinenformat.

        Auch einige MSI-Geräte haben MXM-Grafikkarten drin.

        Beides einfache Stecklösungen.
        Ist nur blöd, wenn sich -wie bei der nun aktuellen Generation- der MXM-Formfaktor wieder ändert, sodass mir z.B. trotz vorhandener MXM-Karte ein Wechsel verwehrt bliebe (was egal ist, da ich mit der vorhandenen Power auskomme)... Insofern ist das reine Vorhandensein eines MXM-Sockels nicht zwingend ein Garant für eine Aufrüstmöglichkeit...
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