FSP auf der Computex 2018: Wassergekühltes 850-Watt-Netzteil für 400 US-Dollar

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FSP Hydro PTM 850 W 10
Quelle: PC Games Hardware

Auf der Computex 2018 hat FSP, auch bekannt als Fortron beziehungsweise Source, sein zweites Netzteil aus der wassergekühlten Flaggschiffserie Hydro PTM+ vorgestellt. Der kleinere Ableger stellt nominell eine Ausgangsleistung von 850 Watt zur Verfügung und soll "nur noch" 400 US-Dollar kosten. Außerdem hatte FPS ein neues 2.000-Watt-Netzteil mit 18 PCI-E-Anschlüssen für Miner im Gepäck.

Anfang des Jahres hat FSP sein erstes wassergekühltes Netzteil auf den Markt gebracht. Das Hydro PTM+ 1200 W lässt sich zwar grundsätzlich auch rein über den eingebauten Lüfter betreiben, ist allerdings auf die Integration in einen Wasserkreislauf ausgelegt. Der integrierte Kupfer-Wasserkühler stammt von Bitspower und steigert die nominelle Ausgangsleistung bei Verwendung auf 1.400 Watt. Das Problem war bislang der Preis: Die UVP liegt bei 700 US-Dollar und der Straßenpreis immer noch bei hohen 535 Euro.

Auf der Computex 2018 hat FSP einen kleineren Ableger angekündigt, der eine Ausgangsleistung von 850 statt 1.200 Watt zur Verfügung stellt - 1.000 unter Verwendung des erneut integrierten Wasserkühlers - und "nur noch" 400 US-Dollar kosten soll. Die Markteinführung ist für das vierte Quartal angesetzt, wo der Straßenpreis immerhin auf unter 300 Euro gedrückt werden könnte. Bedenkt man, dass Kupferblöcke für Grafikkarten um die 150 Euro kosten, erscheint das Preisschild zwar immer noch hoch, aber fair.

Für das Mining-Umfeld hat FSP sein 2.000-Watt-Netzteil neu aufgelegt, das mit dem Namen Cannon 2000 W statt FSP2000-A0AGPBI und dem schwarzen statt silbernen Gehäuse etwas werbeträchtiger positioniert wird. Für Grafikkarten liegen 18 statt 16 6+2-polige PCI-Express-Kabel bei, womit sich zum Beispiel 18 Radeon RX 580 oder Geforce GTX 1060 anschließen lassen. Eine solche Anzahl lässt sich in den meisten Fällen nur auf mehrere Systeme verteilen, die dann noch kleine Netzteile zur Versorgung der Prozessoren benötigen (das Cannon 2000 W bietet nur einen 20+4-Pin-Anschluss). In den Endkundenhandel soll das Cannon 2000 W nicht gelangen, der Preis für die Distributoren soll ab Juli bei rund 300 US-Dollar liegen.

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