Hitman Absolution im Test: Grafikkarten-Benchmarks und Optikvergleich

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Die PC-Version von Hitman Absolution erweist sich dank DX11, Kantenglättung und toller Beleuchtung als grafisch sehr überzeugender Titel. Im Test mit Grafikkarten-Benchmarks zeigt sich, dass die Glacier-2-Engine von Hitman Absolution eine schnelle Grafikkarte erfordert; der Optikvergleich hingegen macht deutlich, dass die Grafik auch mit schwächeren Modellen noch gut aussieht.

Seit dem 20. November 2012 steht Hitman Absolution in den Regalen respektive via Steam zum Kauf bereit - fünf Jahre ist es her, dass Profikiller Agent 47 (der Name rührt von der auf den Hinterkopf tätowierten Kennung 640509-040147 her) in Blood Money in bester Hitman-Manier aus dem Hinterhalt seine Opfer überraschte und auf kreative oder perfide Art ins Jenseits geleitete. Diese lange Zeit hat IO Interactive jedoch genutzt, um mit Absolution eines der besten Schleichspiele dieser Tage zu entwerfen und zugleich auch eines, das zumeist famos aussieht. Nachdem wir Hitman Absolution bereits angezockt haben, gibt es heute Benchmarks und Optikvergleiche.

Hitman Absolution im Test: Die Glacier-2-Engine

So setzt die PC-Version eine DX10-Grafikkarte voraus, welche per Fallback im DX11-Pfad läuft. Sie wird bereits in der Hitman Sniper Challenge verwendet. Insbesondere die Licht- und weichen hochauflösenden Schattenspiele per Deferred Rendering sowie die kräftigen, gesättigten Farben machen den Hitman zu einem sehr schicken Spiel. Dank DX11 werden die Charaktere mittels Tessellation plus Subsurface-Scattering aufgewertet und die globale Beleuchtung via Light Propagation Volumes (so wie bei Crysis 2+3) wirkt deutlich realistischer. Die Texturen könnten jedoch mehr Bump oder Parallax Occlusion Mapping vertragen und sind nicht immer hoch aufgelöst. Hinzu kommt der beliebte Bokeh bei der per Compute-Shadern berechneten Tiefenunschärfe sowie HD3D- und Eyefinity-Support, denn Absolution ist Teil von AMDs "Gaming Evolved"-Programm.

Weitere grafische Aufwertungen sind Screen-Space Ambient Occlusion und Echtzeit-Reflexionen, die auf Wunsch anistrope gefilterten Texturen überzeugen die meiste Zeit und auch die Kantenglättung der Glacier-2-Engine passt: Neben "klassischer" Multisample-Kantenglättung (MSAA) bietet der Hitman auch Shader-basiertes FXAA. Hier sind jedoch Einschränkungen zu beachten: MSAA benötigt eine DX10.1-fähige Grafikkarte (aufgrund des Depth-Buffer-Zugriffs), also beispielsweise AMDs Radeon HD 3000/4000 oder eine Geforce GT 240. Besitzer einer Geforce 8000/9000 oder GTX 200 müssen mit FXAA vorlieb nehmen; alle DX10-Karten bieten zudem keine Tessellation - von den zusätzlichen Polygonen sieht man aber ohnehin nur wenig und sie sorgen für Grafikfehler.

Die nachfolgenden Screenshot-Vergleiche entstanden mit einer Radeon HD 7970 in 1080p mit - sofern nicht anders benannt - maximalen Details samt 4x MSAA und 16:1 AF.

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Hitman Absolution Tessellation on
Hitman Absolution Tessellation on Hitman Absolution Tessellation off
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Hitman Absolution FXAA on
Hitman Absolution FXAA on Hitman Absolution FXAA off
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Hitman Absolution AF 16x
Hitman Absolution AF 16x Hitman Absolution AF off trilinear

Hitman Absolution im Test: Grafikkarten-Benchmarks

Als Testszene nutzen wir die erste Mission, "Der König von Chinatown", und bewegen uns dort mit dem Hitman durch eine große Menschenmenge. Die Performance in diesem Abschnitt stellt durchschnittliche Anforderungen, bei Szenen mit viel Beleuchtung sinkt die Bildrate weiter nach unten - was im Falle von Hitman nicht so tragisch ist, da das Spiel für gewöhnlich kein punktgenaues Zielen erfordert wie beispielsweise schnelle Shooter.

Mit maximalen Details und nur FXAA als Kantenglättung gibt sich Hitman Absolution vergleichsweise genügsam - so erreichen bereits eine Geforce GTX 460 respektive eine Radeon HD 5850 zumindest 30 bis 40 Bilder pro Sekunde, was manchem Spieler bereits ausreicht. Da aber auch forderndere Szenen auftreten und wir 40 Fps aufwärts für ein flüssiges Gameplay empfehlen, sollte es aber schon eine Radeon HD 7870/7850/6970 oder Geforce GTX 660 Ti/570 sein. Mit 4x MSAA dominiert die Radeon HD 7970 das Geschehen und ist neben einer HD 7950 die einzige Karte die hier noch gut spielbare Fps auf den Schirm zaubert.

Hintergrund zu Hitman 5: Absolution

Hitman 5: Absolution erzählt die Geschichte von Agent 47, einem kaltblütigen Killer, der seinen bisher gefährlichsten Auftrag erhält. Verraten von jenen, denen er vertraut hat und von der Polizei gejagt, findet er sich mitten im Zentrum einer dunklen Verschwörung wieder und muss sich bei seiner Suche nach der Wahrheit auf eine ganz persönliche Reise durch eine korrupte und verdorbene Welt einlassen. Das Spiel wurde mithilfe der neuen Glacier 2-Technologie von IO Interactive entwickelt. Die Veröffentlichung von Hitman 5: Absolution steht am 20.11. an. Mehr zu Hitman 5: Absolution gibt es auf unserer Themenseite.

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    • Kommentare (77)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bester_Nick Lötkolbengott/-göttin
        Die Vorgänger hatten auch ihre Schwächen. Besonders die KI war in jedem Teil bisweilen etwas merkwürdig.

        Hitman 5 ist mehr Schleichen als Täuschen - okay, da magst du Recht haben. Aber es geht doch letztendlich darum, dass man unentdeckt bleibt. Ich finde, das ist in Absolution schwieriger denn je. Das stimmt mich positiv, denn der Trend geht ja heutzutage eigentlich Richtung Vereinfachung.
      • Von Bester_Nick Lötkolbengott/-göttin
        Die Vorgänger hatten auch ihre Schwächen. Besonders die KI war in jedem Teil bisweilen etwas merkwürdig.

        Hitman 5 ist mehr Schleichen als Täuschen - okay, da magst du Recht haben. Aber es geht doch letztendlich darum, dass man unentdeckt bleibt. Ich finde, das ist in Absolution schwieriger denn je. Das stimmt mich positiv, denn der Trend geht ja heutzutage eigentlich Richtung Vereinfachung.
      • Von omega™ Software-Overclocker(in)
        Zitat von Split99999
        Kannst du nciht, denn Splinter Cell ist kein richtiges Stealthgame mehr. Ich sag ganz ehrlich, wer bei den früheren Hitmanteilen wild ballernd durch die Level gezogen ist, der hat Hitman nie verstanden. Hitman war schon immer ein auf Stealth ausgelegtes Spiel, auch wenn es so "idiotenfreundlich" war und wilde Ballereien zuließ.

        Erstens habe ich mich gar nicht auf irgendein Teil der Splinter Cell Serie festgelegt.
        Zweitens habe ich auch nicht gesagt, dass der eigentliche Sinn von Hitman aus stumpfen durchballern besteht.
        Mein Satz sollte eher so verstanden werden, entweder schleicht man durchs Spiel oder man ballert sich einfach durch.
        Und drittens, dass Hitman kein Stealth Game sein soll habe ich nie erwähnt aber wer aufgepasst hat, sollte bemerkt haben, dass in allen anderen Hitman Teilen mehr Wert auf die Täuschung gelegt wurde und nicht nur aufs Schleichen.

        Wie oben bereits erwähnt:

        Das derzeitige System ist ja ein regelrechter Witz, wie kann man denn bitteschön erkannt werden, wenn man mit einem SWAT Anzug voll vermummt ist?
        Und die Köche, die haben in Chinatown nichts besseres zu tun, als zu überprüfen ob die anderen Köche Hochstapler sind, ganz ehrlich das Spiel ist keine 50€ Wert und für mich ist das der bisher schlechteste Hitman Teil gewesen und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da, man schaue einfach nur mal im Eidos oder IO Forum nach.

        Der eigentliche Aspekt des Täuschen fehlt hier wirklich, schau dir doch mal Blood Money(oder einen anderen Vorgänger) an und vergleiche das Spiel mit Absolution, wenn dir da nichts auffallen sollte, dann weiß ich auch nicht weiter.

        //:

        Aber um nicht in einen Rage Modus zu verfallen

        Patch/Update Requst Thread
        *Official* Top 5 good and bad

        Das ist schön zu sehen, dass es noch Entwickler gibt die sich der Kritik stellen.
      • Von CiSaR Software-Overclocker(in)
        Zitat von Split99999
        Kannst du nciht, denn Splinter Cell ist kein richtiges Stealthgame mehr.

        Jup da kannste auch nur 1-3 spielen und den Rest in die Tonne hauen...
      • Von Bester_Nick Lötkolbengott/-göttin
        Kannst du nciht, denn Splinter Cell ist kein richtiges Stealthgame mehr. Ich sag ganz ehrlich, wer bei den früheren Hitmanteilen wild ballernd durch die Level gezogen ist, der hat Hitman nie verstanden. Hitman war schon immer ein auf Stealth ausgelegtes Spiel, auch wenn es so "idiotenfreundlich" war und wilde Ballereien zuließ.
      • Von omega™ Software-Overclocker(in)
        Zitat von belle
        Das kommt darauf an, wie man die vorhergehenden Teile gespielt hat.

        Trotzdem war Hitman in den vorherigen Teilen nicht so extrem aufs Schleichen ausgelegt, sry aber dann kann ich auch in die Rolle des Sam Fisher's schlüpfen.
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