Mainboards und Grafikkarten: Schlechte Aussichten für Hersteller
Hohe Lagerbestände bei schwacher Nachfrage und voraussichtlich steigende Chip-Preise sollen laut einem Bericht in der nächsten Zeit den Herstellern von Mainboards und Grafikkarten zu schaffen machen. Die Aussichten für Asus, Gigabyte und andere Firmen sollen bis zum Ende des ersten Halbjahres 2019 relativ schlecht sein. Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenWie der Branchendienst Digitimes.com unter Berufung auf Industriequellen berichtet, soll die "anhaltende Abkühlung im Krypto-Mining-Sektor" einer der Hauptgründe dafür sein, dass große Hersteller von Mainboards und Grafikkarten in den nächsten Monaten mit schlechten Geschäftsergebnissen rechnen müssen. Hinzu komme der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die verhaltene Nachfrage nach Nvidias neuer RTX-Reihe als zusätzliche Belastungen. Bei den Turing-Grafikkarte konstatiert der Bericht "relativ verhaltene Performancezuwächse bei relativ hohen Preissteigerungen".
Hersteller wie Asus und Gigabyte hätten zuletzt ihre Lagerbestände steigen lassen, "was dazu führte, dass ihre Umsätze in der Hochsaison unter den Erwartungen lagen". Hersteller mit einem hohen Anteil an Grafikkarten wie Gigabyte oder TUL müssen eventuell mit einer gegenüber dem Vorjahr halbierten Profitabilität rechnen. Asus hatte bereits sehr verhaltene Aussichten für das laufende Q4 veröffentlicht und sah eine Besserung frühestens ab dem zweiten Quartal 2019 als realistisch an. Auch die Lieferengpässe bei Intels Prozessoren in der 14 nm-Fertigung sollen die Umsatzaussichten für das vierte Quartal weiter dämpfen, ebenso wie eine weiterhin schwache Nachfrage aus dem DIY-Markt. Laut Digitimes werden Nvidia und Intel zudem wahrscheinlich ihre Chip-Preise erhöhen, um die Profitabilität aufrechtzuerhalten, was "die Hersteller in eine düstere Rentabilitätsperiode ab 2019 treiben" könnte.
Passend zum Thema: Lieferprobleme bei Intel: Asus erwartet Entspannung erst ab Q2/2019
Quelle: via techpowerup.com
Kommentare (44)
Zur Diskussion im Forum-
Von big-maecAW: Mainboards und Grafikkarten: Schlechte Aussichten für Hersteller
Hi,
and der Misere kann ich auch Schuld sein. Verkaufe gerade Massenhaft gebrauchte Hardware um mir die neue Generation zu kaufen . Tschuldigung. Die wurde mir ja auch quasi aus den Händen gerissen.
Bei meinen Beobachtungen scheint im Moment der Handel für gebrauchte Grafikkarten gut zu gehen. Bei einigen Händlern ist zu beobachten das die RTX Einsteigerkarten des öfteren auch schonmal ausverkauft sind und nachbestellt werden.
Hi,
and der Misere kann ich auch Schuld sein. Verkaufe gerade Massenhaft gebrauchte Hardware um mir die neue Generation zu kaufen . Tschuldigung. Die wurde mir ja auch quasi aus den Händen gerissen.
Bei meinen Beobachtungen scheint im Moment der Handel für gebrauchte Grafikkarten gut zu gehen. Bei einigen Händlern ist zu beobachten das die RTX Einsteigerkarten des öfteren auch schonmal ausverkauft sind und nachbestellt werden.
Die haben generell keine Idee von Mining an sich, sollten aber so explosive und instabile Märkte wie Crypto verstehen, zumal das ja nicht das erste Mal passiert. Sie wollen trotzdem Geld und meckern wenns zu wenig gibt. Egal was da passiert
Wie der Branchendienst Digitimes.com unter Berufung auf Industriequellen berichtet, soll die "anhaltende Abkühlung im Krypto-Mining-Sektor" einer der Hauptgründe dafür sein, dass große Hersteller von Mainboards und Grafikkarten in den nächsten Monaten mit schlechten Geschäftsergebnissen rechnen müssen.
Leider weiß ich aus Erfahrung das es kaum einer machen wird. Man kauft halt lieber und meckert weiter.
Ich mecker zwar gerne über die Preise aber ich kaufe auch nichts. Mal sehen wie gut das Frühjahr läuft ggf Suche ich mir dan was gebrauchtes. Ist auch besser für die Umwelt...
Mein Tipp sich günstig ne 570 kaufen und diese Zur 580 Flashen habe es Erfolgreich für meinen Bruder hinter mir (Powercolor Dragon 570 4GB zur 580 4GB Dragon.) Das gute ist das diese Dual BIOS besitzt.