AMD AM4: CPU, APU und Motherboard entdeckt, Launch im Frühling?
Über AMDs AM4-Plattform sind über die letzten Wochen diverse Hinweise und Informationen ans Licht gekommen, nun verdichtet sich der Anschein, dass die AM4-basierte Bristol- und Stoney-Ridge-Familie im kommenden Frühling offiziell vorgestellt wird. Hinweise darauf finden sich in der indischen Außenhandels-Datenbank Zauba.
Vor wenigen Monaten erst berichteten wir über ein BIOS-Update, in dem die einschlägigen Abkürzungen BR und SR für Bristol und Stoney Ridge verwendet wurden, also der siebten Prozessorgeneration von Hersteller AMD. Nachdem bereits dies auf eine baldigen Launch hingedeutet hatte, gibt es nun neue Hinweise, die dies sogar für einen recht genauen Zeitraum vermuten lassen. Wie wccftech.com berichtet, wurden in der indischen Export- und Import-Datenbank Zauba drei interessante Posten entdeckt: Ein Motherboard mit Codenamen MYRTLE, welcher angesichts seiner Neuheit und dem Zusatz "AM4" mit großer Sicherheit auf die neue Plattform hinweist. Noch aussagekräftiger sind aber zwei Ladungen Mikroprozessoren, in deren Namen jeweils "BR AM4" auftaucht, also die bereits bekannten Akronyme. Den Einträgen zufolge wurden die Prozessoren und Motherboards zu Testzwecken nach Indien transportiert.
Darüber hinaus hat sich WCCF Tech mit den Lieferzeiten der vorhergehenden Carrizo-Prozessoren befasst: Ungefähr vier Monate später, nachdem diese zu ebensolchen Tests nach Indien exportiert wurden, folgte der offizielle Launch seitens AMD. Diese Zeiten würden sich mit Berichten decken, welche den Start von Bristol- und Stoney Ridge für März kommenden Jahres vorhersagen. Demzufolge steht die Ablösung der in die Jahre gekommenen FM2+ und AM3-Sockel durch AM4 kurz bevor.
Zusammen mit Bristol- Stoney-Ridge-Prozessoren werden auch die Hochleistungsprozessoren der Summit-Ridge-Familie auf den AM4-Sockel bauen, über die erst vor wenigen Wochen neue Informationen aufgetaucht sind. Selbst im Falle dessen, dass nicht alle Leaks, die derzeit veröffentlicht werden, sich mit den späteren Spezifikationen decken werden, lässt die Frequenz, mit der "geheime Informationen" ans Tageslicht treten, doch vermuten, dass die Arbeit an AMDs siebter Prozessoren-Generation auf Hochtouren läuft.
Quelle: wccftech.com

Es ist schlichtweg falsch, denn sofern es keine immergleichen Abläufe sind, lässt sich ein Vorgang nur äußerst aufwendig parallelisieren - und dann verliert man mit jedem zusätzlichen Thread Leistung/ bzw Effizienz Amdahls Law nennt sich das
Und ich kann mich erinnern, es war ca 2005 oder 2006 als wir auf der Uni das erste mal Erfahren haben, dass man bei AMD richtung viele Kerne geht, wir uns alle gefragt haben, was man vor hat, denn das ist nur in den wenigstens Anwendungsfällen Sinnvoll bei heutigen Prozessorarchitekturen und Softwarearchitekturen.
Letzten Endes haben wir vom Institut for parallel computing AMD direkt gewarnt, dass sich 90% der Software auch nicht mit viel Aufwand gut parallelisieren lässt und selbst wenn, dieser Aufwand viele Jahre dauern würde (wesentlich mehr als 5), denn gängige Softwareparadigmen passen da nicht dazu und es bräuchte völlig neue Ansätze (die zuerst mal geboren, dann getestet, dann eingesetzt werden müssen - und zwar breitflächig).
Letztndes war klar: 4 Kerne mit viel Performance werden in 90% der Fälle gegen 8 Kerne mit etwas weniger Performance gewinnen. Und auch wenn jeder dieser 8 Kerne nur 10% weniger Performance hat - somit liegt er in 90% der Software hinter dem 4- Kerner.
Das war einfach schon wirklich SEHR FRÜH klar. Das war eigentlich in den i90ern schon von Servern ausgehend quasi beschlossene Sache und mitte 2000 wurde dieser "Effekt" breitflächig mit Standardsoftware erneut evaluiert.
Ich verstehe bis heute nicht, warum man nicht den umgekehrten Ansatz gegangen ist und lieber WENIGER Cores mit hoher IPC bzw eigentlich Leistung pro Core gemacht hat. Das wäre auch aus damaliger Sicht schon sillvoller gewesen. Naja nicht umsonst haben die Leute bei AMD, die für das Projekt verantwortlich waren, ihren Hut nehmen müssen.
Vielleicht wäre man heutzutage eh besser beraten, ein gemischtes Konzept zu haben: 2 Kerne wie sie Handys haben für Windows und umliegende Prozesse, und 2-4 Kerne für alles andere, die dafür mächtig potent ausgelegt. Ähnliche Prozessoren gibt es ja schon im Mobilbereich.
Crysis 3 ist mir sowieso ein Rätsel, was es denn eigentlich mit der gesamten CPU macht.
Schließlich findet weder besonders viel Physik, noch KI statt in dem Spiel und für die Weltenberechnung bzw den Grafikthread braucht es nunmal eine 8 Kerne.
Denn auch wenn man sagen kann, "dank" Intel hat der 8 Kerner bzw 8 Thread Prozessor nie die Massen der Spieler erreicht, muss man dem einfach wiedersprechen, wenn man sich die LAST GEN Konsolen genauer ansieht. Grade, da dort schon am Limit und Systemnah programmiert wurde, hat man ja wohl wirklich alles rausgekitzelt aus der Konsole und ein Programmierkonzept um diese 6 bzw 8 Threads herum gebaut.
Das hat aber nie dazu geführt, dass wir tatsächlich ordentliche 8-Kern Unterstützung bekommen haben.
Weil wir ja alle noch einkern CPUs haben und Spiele/Software nur einen thread nutzen.
Multicore hat sich schon lange durchgesetzt.
Und ich bin mir sicher, dass mein Fx 8320 @4 GHZ dank seinen 8 Kernen auch noch in einem Jahr zum Spielen gebrauchbar ist, besonders unter DX12.
Weil wir ja alle noch einkern CPUs haben und Spiele/Software nur einen thread nutzen.
Multicore hat sich schon lange durchgesetzt.
Weil wir ja alle noch einkern CPUs haben und Spiele/Software nur einen thread nutzen.
Multicore hat sich schon lange durchgesetzt.
Und ich bin mir sicher, dass mein Fx 8320 @4 GHZ dank seinen 8 Kernen auch noch in einem Jahr zum Spielen gebrauchbar ist, besonders unter DX12.
Brauchbar ist deine CPU sicherlich, allerdings profitieren auch alle anderen CPUs, incl. dem 1100T und 2600K und allen anderen schächeren CPUs von DX 12. Wenn denn der Vorteil wirklich so groß ist, der baldige Sieg der Multicore CPUs wird seit 2005 vorhergesagt, geschehen ist leider wenig.