Geforce GTX 780 Taktskalierung im Test: Wie stark profitiert der GK110-300 von mehr GPU/Speicher-Takt? User-Test von LSSJBroly
Im Gegensatz zum Vorgänger, der Geforce GTX 680, verfügt die GTX 780 über ein 384 Bit großes Speicherinterface und besitzt so 50% mehr Bandbreite. Die GTX 680 zeigte, dass der GK104 recht stark von der Speicherbandbreite abhängig ist. Doch wie verhält sich die GTX 780 beim Übertakten der GPU und des Speichers? Update: Jetzt auch mit 4K-Benchmarks!
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In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce GTX 780 Taktskalierung im Test: Einleitung, Spezifikationen
- Seite 2 Geforce GTX 780 Taktskalierung im Test: Testsystem, Infos
- Seite 3 Geforce GTX 780 Taktskalierung: Battlefield 3, Crysis 3 und Crysis Warhead
- Seite 4 Geforce GTX 780 Taktskalierung: FC3: Blood Dragon, Grid 2 und Metro LL
- Seite 5 Geforce GTX 780 Taktskalierung: Skyrim, The Witcher 2 und TB
- Seite 6 Geforce GTX 780 Taktskalierung: Zusammenfassung und Fazit
- Seite 7 Bildergalerie
Die Geforce GTX 780 (PCGH-Test) besitzt wie ihre große Schwester, die GTX Titan (PCGH-Test), ein recht hohes Übertaktungspotenzial.
Quelle: LSSJBroly
Nvidia Geforce GTX 780 Taktskalierung im Test: Wie stark profitiert man von mehr GPU/Speicher-Takt?
Ausgehend von den 902 MHz Boosttakt sind sehr oft 1.097 MHz (+ 21,6%) möglich, häufig sogar bis zu 1.150 MHz (+ 27,5%) und ab und zu sind auch 1.202 (+ 33,3%) oder sogar noch mehr möglich. Theoretisch verfügt eine 1.202 MHz Geforce GTX 780 über satte 5.539 GFLOPs Rechenleistung. Die interessante Frage ist, wie viel von diesem Takt-Plus in Performance umgewandelt werden kann.
Nvidia Geforce GTX 780 Taktskalierung im Test: Einleitung
Die GTX 680, das ehemalige Flaggschiff von Nvidia, besitzt "nur" ein 256 Bit großes Speicherinterface und kommt so bei 3.004 MHz Speichertakt auf 192,3 GB/s. Dabei besitzt der GK104 mit 1.536 Shadern und 1.006 MHz Takt eine Rechenleistung von 3.090 GFLOPs. Das bedeutet ein Rechenleistung pro Byte-Verhältnis von 16,07. Die GTX 780 kommt auf 13,79, die GTX Titan auf 15,60 FLOPs pro Byte. Das bedeutet, dass die GTX 780 (unabhängig von den größeren Caches gegenüber dem GK104) klar weniger durch die Speicherbandbreite beeinflusst wird als z.B. die GTX 680. Daher kann man annehmen, dass man in der Praxis eher kaum von Speicher-OC profitieren wird. Geht man aber nun von einem höheren Takt als dem Basistakt von 863 MHz aus, so erkennt man, dass früher oder später die schon ziemlich hohe Speicherbandbreite wohl doch zu gering sein wird (bei 1.202 MHz wären das 19,21 FLOPs pro Byte), um das volle GPU-OC-Potenzial zu erhalten.
Um die Skalierung transparenter und deutlicher zu machen, habe ich die GTX 780 jeweils mit fixiertem Takt getestet, um Schwankungen des Boosts zu verhindern, die das Ergebnis beeinflussen können. Dabei wurden folgende Taktraten genutzt:
- 902/3.004 MHz (Basis)
- 902.3.506 MHz ( - /+ 16,7%)
- 1.046/3.004 MHz (+ 16,0%/ - )
- 1.046/3.506 MHz (+ 16,0%/+ 16,7%)
- 1.176/3.004 MHz (+ 30,4%/ - )
- 1.176/3.506 MHz (+ 30,4%/+ 16,7%)
| Modell | GTX 780 | GTX 780 @Boost | GTX 780 @Boost 2 | GTX 780 @OC | GTX 780 @OC 2 | GTX 780 @OC max | GTX 780 @OC max 2 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Codename/Direct-X-Version | GK110/11.0 | GK110/11.0 | GK110/11.0 | GK110/11.0 | GK110/11.0 | GK110/11.0 | GK110/11.0 |
| Fertigungstechnik/Chipgröße | 28 nm/551mm² | 28 nm/551mm² | 28 nm/551mm² | 28 nm/551mm² | 28 nm/551mm² | 28 nm/551mm² | 28 nm/551mm² |
| Transistoren Grafikchip (Mio.) | 7.100 | 7.100 | 7.100 | 7.100 | 7.100 | 7.100 | 7.100 |
| SP-Rechenleistung (GFLOPS) | 3.977 | 4.157 | 4.157 | 4.820 | 4.820 | 5.419 | 5.419 |
| DP-Rechenleistung (GFLOPS) | 166 | 174 | 174 | 201 | 201 | 226 | 226 |
| Dreiechsdurchsatz (Mio./s) | 5.178 | 5.412 | 5.412 | 6.276 | 6.276 | 7.056 | 7.056 |
| Pixeldurchsatz (Mrd. Pixel/s) | 27,6-34,5* | 28,8-36,1* | 28,8-36,1* | 33,5-41,8* | 33,5-41,8* | 37,6-47,0* | 37,6-47,0* |
| Texturleistung (Mrd. Texel/s) | 165,7 | 173,2 | 173,2 | 200,8 | 200,8 | 225,8 | 225,8 |
| Speicherübertragungsrate (GByte/s) | 288,4 | 288,4 | 336,6 | 288,4 | 336,6 | 288,4 | 336,6 |
| Takt Grafikchip/ALUs (Megahertz) | 863 | ||||||
| Takt Grafikchip Boost (Megahertz) | 902 | 902 | 902 | 1.046 | 1.046 | 1.176 | 1.176 |
| Takt Grafikspeicher (Megahertz) | 3.004 | 3.004 | 3.506 | 3.004 | 3.506 | 3.004 | 3.506 |
| Shader-/SIMD-/Textureinheiten | 2.304/12/192 | 2.304/12/192 | 2.304/12/192 | 2.304/12/192 | 2.304/12/192 | 2.304/12/192 | 2.304/12/192 |
| Raster-Endstufen (ROPs) | 48 | 48 | 48 | 48 | 48 | 48 | 48 |
| Speicheranbindung (parallele Bit) | 384 | 384 | 384 | 384 | 384 | 384 | 384 |
| Übliche Speichermenge /-typ | 3.072 GDDR5 | 3.072 GDDR5 | 3.072 GDDR5 | 3.072 GDDR5 | 3.072 GDDR5 | 3.072 GDDR5 | 3.072 GDDR5 |
| PCI-Express-Stromanschlüsse | 1x 6- & 1x 8-pol | 1x 6- & 1x 8-pol | 1x 6- & 1x 8-pol | 1x 6- & 1x 8-pol | 1x 6- & 1x 8-pol | 1x 6- & 1x 8-pol | 1x 6- & 1x 8-pol |
*Pixelfüllrate hängt von aktiven GPCs ab (4 oder 5)
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Also Übertaktet mal schön
Heul doch und ich habe für 1000€ zwei GTX780 gekauft komm du mal auf diese Leistung mit dein Low Titan.
Und ja - Downsampling finde ich persönlich nicht so viel Wert wie geschmeidige 120 Hz
Wenns geht natürlich auch gerne beides!
http://abload.de/image.php?img=2880x1620vvbyv.png
Wird aber dank der Corsair H60 + zwei Lüfter + max. drehzahl nicht wärmer als 70°C (bei 27°C Raumtemperatur
Die Tage kommen weitere Benchmarks hinzu, nämlich alle Games dann noch in 3.840 x 2.160 (4K). Da sieht man dann auch, wofür sich ein GTX 780/Titan 2-Way/3-Way/4-Way SLI lohnt
Man, das war echt nicht lustig, das geruckel bei um die 10 bis 15 Fps
PS: teste nochmal mit SMAA, nicht MSAA
Der arme 2600k...mit welcher Vcore wurde er denn gequält, damit er bei 5 GHz stabil läuft ?
Hier der Crysis 3-Benchmark mit 'ner GTX 690 + 2600k @ 4,5 GHz:
GPU-Benchmark (1080p, 4xMSAA, "Very High", V-Sync: off, 16x AF, Motion Blur: Medium)
FPS Min: 54 Max: 78 Avg: 65,1