Sinkende Hardware-Preise an allen Fronten: CPUs, GPUs, SSDs, RAM
Ein Blick in die Hardware-Kategorie des PCGH-Preisvergleiches könnte dem einen oder anderen Aufrüster Tränen in die Augen treiben. Bei vielen Produktklassen sinken die Preise zurzeit. Über günstiger werdende Geforce- und Radeon-Grafikkarten sowie SSDs berichteten wir bereits. Darüber hinaus reißt ein Ryzen-Unterbau von AMD samt Mainboard und RAM kein so großes Loch mehr ins Konto.
PC Games Hardware berichtete in den vergangenen Wochen bereits über sinkende Preise im Falle von Grafikkarten und SSDs. In beiden Fällen setzt sich das Bild fort. Exemplarisch lässt sich eine Geforce GTX 1070 Ti inzwischen ab 440 Euro erstehen. Die Radeon RX 580/4G macht mit Preisen ab 220 Euro AMDs eigener RX 570 Konkurrenz. Crucials MX500-SSDs liegen mittlerweile bei unter 17 Cent pro Gigabyte, sodass ein 1-TByte-Modell keine 170 Euro mehr kostet und 500 GByte für 85 Euro zu haben sind.
Im Falle von Prozessoren gibt es bei AMDs Ryzen-Modellen gerade einen gewissen Abwärtstrend, wohingegen Intels Core i7-8700K zum Beispiel hochklettert und sich wieder den 350 Euro nähert. Das Sockel-AM4-Topmodell aus der Pinnacle-Ridge-Familie, der Ryzen 7 2700X kostet nur noch knapp über 300 Euro. Der ältere Ryzen 5 1600 gehört mit einem Preisschild von 135 Euro inzwischen fast schon der Einsteigerklasse an. X370-Mainboards befinden sich seit Längerem im Abverkauf, sodass gute Platinen für 100 Euro und weniger zu haben sind. MSIs X370 Gaming Plus zum Beispiel kostet 80 Euro.
Preisentwicklung Ryzen 5 1600
Erfreulicherweise wird inzwischen sogar RAM wieder günstiger. 16 GiByte DDR4-3000-RAM gibt es inzwischen vereinzelt für 150 Euro und weniger. Bis 170 Euro tummeln sich bereits zahlreiche Kits. Der Trend stellt nur eine flache Kurve dar. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob er anhält oder die RAM-Preise doch wieder steigen werden. Letzteren Fall prognostizierten die Hersteller aus Fernost.

Und ob eine 860EVO so viel schlechteren Flash hat ist noch so ein Ding... Ich habe zwar jetzt auf die schnelle keinen Vergleich von TLC-V-NAND v3 und TLC-V-NAND v4 insbesondere hinsichtlich der Strukturbreiten gefunden (der hat halt 64 statt 48 Lagen, eine höhere Geschwindigkeit, 2,5V statt 3,3V Spannung), jedoch gibt Samsung auf die 860 EVO 1TB mal eben 600TBW statt 150TBW an Garantie. Selbst wenn man also jeden Tag 150GB schreibt, hat man ziemlich genau 4096Tage, bis überhaupt die TBW-Grenze erreicht wurde - und meist halten die SSDs ja vielfach länger.
Samsung hat da ganz andere Qualitätsansprüche wie IMFT oder Toshiba...
Und selbst da: Auf ne MX500 gibts 360TBW, da hat man also immernoch 2457 Tage oder 6,82Jahre lang 150GB...
Und selbst das dürfte ziemlich sicher klar gehen. Würde mir da also keine großen Gedanken machen
btw: IPC getestet - Ryzen, Haswell-E und co.
Oder auch hier: https://cdn.sweclockers.c...