Pascal und Polaris: Geforces und Radeons anscheinend in der Testphase [Update]
In der indischen Import-Datenbank zauba.com wurden kürzlich Sendungen kommender Geforce- und Radeon-Grafikchips beziehungsweise -Grafikkarten entdeckt. Während man bei AMD bereits komplette Boards findet, sind es bei Nvidia lediglich Einzelteile. Vermutet werden dahinter unter anderem Greenland und der GP104.
Update vom 21.01.16:
Im 3DCenter hat man weitere Lebenszeichen von AMDs Polaris-GPUs entdeckt. Zum einen betrifft das das HWInfo-Tool, das mit dem nächsten Update eine "vorläufige Unterstützung" für Ellesmere, Baffin und Greenland erhalten soll. Anhand früherer Aussagen geht das 3DC davon aus, dass Ellesmere und Baffin der gleiche Chip für unterschiedliche Anwendungszwecke sein könnte, beispielsweise Desktop und Mobile. Das würde auch AMDs Unterscheidung in Polaris 10 und Vega 10 erklären, wobei unklar ist, warum jetzt abweichende Codenamen nach außen kommuniziert werden.
Zum anderen lassen sich in der Importdatenbank von zauba.com neue Einträge finden, welche offenbar Greenland-/Polaris-11-Derivate zeigen. Die tragen die Nummern C980 und D000 - bei der C-Reihe ist offensichtlich das Ende der Fahnenstange erreicht.
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Originalartikel vom 11.01.16:
Für den kommenden Sommer werden die neuen Grafikkartengenerationen von AMD und Nvidia erwartet. So überrascht es nicht, dass sich auf der Import-Datenbank zauba.com entsprechende Lieferungen finden lassen. Nachdem von Nvidia bereits im Vorfeld ein Chip mit einem 55 × 55 mm großem Package sowie 2.621 Pins entdeckt wurde, könnte es sich bei den jüngsten Sendungen mit einem 37,5 × 37,5 mm großem Package und 2.152 Pins um den GP104 handeln.
Das vergleichsweise kleine Package wirft dann direkt die Frage auf, ob der mutmaßliche GP104 mit High-Bandwidth Memory erscheinen wird. Fiji hat als 596-mm²-GPU ein fast 80 Prozent größeres Package (50 × 50 mm, 2.500 mm²), auf dem der Interposer 1.011 mm² einnimmt. Entweder müsste der GP104 also recht klein ausfallen oder noch mit GDDR5 beziehungsweise GDDR5X auskommen. Das 3DCenter mutmaßt, dass das Speicherinterface auf maximal 320 Bit kommen könnte, da man bei dem besagten Package und den auf zauba.com angegeben 2.152 Pins kaum mehr Leiterbahnen nach außen führen kann. Das Interface könnte Nvidia dann mit 4.000 MHz schnellem GDDR5- oder noch flotterem GDDR5X-Speicher kombinieren. HBM indes wäre dann eine Angelegenheit für GP100 beziehungsweise dem herumschwirrenden GP102.
Auf Seiten AMDs wurden derweil schon vier verschiedene Sendungen ausfindig gemacht. Dabei handelt es sich bereits um komplette Boards inklusive GPUs anstelle von Einzelteilen - womöglich (!) könnte AMD also einen kleinen zeitlichen Vorteil gegenüber Nvidia haben. Scheinbar handelt es sich wie von Grafik-Chef Raja Koduri versprochen um zwei Grafikchips, die in zwei Formen (voll- und teilaktiviert) verschickt wurden. Die neuen Boardnummern aus der 900er-Nomenklatur deuten auf die überarbeitete Polaris-Architektur (GCN 4. Generation) hin. Die C98x-Boards könnten die vorläufige Top-GPU Greenland tragen; Fiji hatte bereits C88x-Nummern. C924 und C913 wären dann kleinere Grafikkarten - vermutlich wurde eine davon bereits für AMDs Demo-Zwecken genutzt.
Quelle: 3DCenter (#1, #2), Forum overclock.net

Samsung hat bis jetzt zumindest alle Versprechungen eingehalten, ob es dann bei 10nm auch so sein wird wird sich zeigen.
GF hat auch nicht aus Spaß die Fertigung von IBM übernommen, die haben die Grundlagenforschungen von IBM übernommen, Personal,... die wissen schon was sie tun!
14LPE und 14LPP läuft ohne Probleme, TSMC hatte bei 16FF größere Probleme.
Das kann man aber nicht 1:1 auf andere Prozesse ummünzen.