Asrock soll schon bald Grafikkarten anbieten: Fokus auf Radeons [Update 2: Teaser]
Laut einem Bericht aus Taiwan wolle Asrock in den Markt für Grafikkarten einsteigen. Bisher bietet der Hersteller Mainboards, teilweise mit aufgelöteten CPUs, kleine Komplett-PCs und Netzwerkprodukte an. Die Markteinführung erster Grafikkarten soll bereits im kommenden April stattfinden. Im Fokus stünden Radeon-Modelle mit AMD-Chips.
Update 2 vom 16.03.18:
Über Facebook und seinen japanischen Twitter-Account, Asrocks letzten aktiven für Endverbraucher, hat der Hersteller einen Video-Teaser veröffentlicht, der ziemlich deutlich andeutet, dass Asrock doch in den Markt für Consumer-Grafikkarten und nicht nur für MXM-Modelle einsteigen wird. Unter dem Hashtag Phantom Gaming wird ein Produkt gezeigt, das nach einem Custom-Design mit Axiallüftern aussieht.
Update 1 vom 09.03.18:
Die Kollegen von tomshardware.de haben eigene Quellen befragt, was es mit Asrock und den Grafikkarten auf sich hat. Demnach sei die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Hersteller nicht in den Markt für Consumer- oder Mining-Grafikkarten einsteigen wolle, sondern in jenen für MXM-Modelle. Das ergäbe insofern Sinn, da Asrock bereits Mainboards mit Sockel 1151 und MXM-Stecker anbietet, die unter anderem in den hauseigenen Mini-PCs zum Einsatz kommen. Mit einer eigenen MXM-Grafikkartenproduktion würde sich der Hersteller unabhängiger von Zulieferern machen. Zudem würde sich die Auflage in Grenzen halten, sodass die geringe Verfügbarkeit von GPUs weniger ausschlaggebend wäre.
Originalartikel vom 07.03.18:
Asus, Gigabyte, MSI, Sapphire und Co. könnten in Zukunft neue Konkurrenz seitens Asrock bekommen. Laut einem Bericht der taiwanischen Webseite digitimes.com habe der Hersteller vor, künftig hauseigene Grafikkarten anzubieten. Digitimes.com ist oft gut informiert, weil viele Hardware-Hersteller in Taiwan ansässig sind, darunter auch Asrock. Sein Hauptgeschäft stellen zurzeit Mainboards dar, sowohl für den Endkunden- als auch für den Serverbereich. Einsteigermodelle kommen mit aufgelöteten Prozessoren daher und werden auch in Mini-PCs verkauft. Netzwerkprodukte runden das Portfolio zurzeit ab.
Grafikkarten sollen schon ab dem kommenden April dazu kommen. Asrock wolle sich auf AMDs Radeon-Angebot konzentrieren, wobei Geforce-Modelle nicht ausgeschlossen werden. Digitimes.com habe nichts von einer erhöhten GPU-Produktion bei AMD gehört, sodass Asrocks Abnahme die Verfügbarkeit der Konkurrenz verringern würde. Fraglich ist generell, wie das Aufgebot des Neueinsteigers aussehen könnte.
Ein Fokus auf Krypto-Miner ist nicht auszuschließen. Asrock bietet bereits darauf ausgelegte Mainboards an, die sich gut verkaufen sollen. Der Fokus auf Radeons deutet an, dass die Richtung im Grafikkartenbereich auch Richtung Krypto-Mining gehen könnte. Je nachdem, wie groß Asrocks Wette ausfiele, könnte sich der Hersteller auch unter der Hand auf zusätzliche Abnahmemengen mit AMD geeinigt haben. Laut AMD stellten nämlich nicht die Produktionskapazitäten bei Globalfoundries ein Problem dar, sondern die Abnahmemengen der Boardpartner, die den Mining-Boom nicht abschätzen könnten und deshalb konservative Mengen bestellten. Für Endkunden-Custom-Designs wäre der Zeitpunkt eines Markteinstiegs gerade denkbar schlecht, weil die Verfügbarkeit schlecht ist und die Preise ansteigen.

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Ich bin schon glücklich, daß ich zur Arbeit kommen kann wann ich will und wie lange ich mag.