Streacom DB4: Mini-ITX-Gehäuse kühlt bald auch Grafikkarten passiv [Update]
Der Gehäusehersteller Streacom plant zurzeit die Veröffentlichung eines Kühlungs-Kits für den Mini-ITX-Cube DB4. Damit sollen sich kleine Grafikkarten vom Schlage Geforce GTX 1050 oder Radeon RX 550 passiv kühlen lassen. Vier 6-mm-Heatpipes verbinden die GPU mit dem Aluminiumprofil der Außenwände, womit sich 65 bis 75 Watt abführen lassen sollen.
Update vom 23.01.18:
Streacom hat das GPU-Kit für den DB4 inzwischen offiziell veröffentlicht, ohne jedoch einen Preis zu nennen. Im PCGH-Preisvergleich wird die Erweiterung zurzeit noch nicht gelistet. Streacom führt in der Pressemitteilung aus, dass die Kühllösung für Grafikkarten mit einer TDP von bis zu 65 Watt gedacht sei, wobei sich eine Geforce GTX 1050 Ti noch kühlen lassen soll. Das Bildmaterial bestätigt, dass der Hersteller keine Erweiterung durch zusätzliche Heatpipes vorsieht.
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Originalartikel vom 17.01.18:
In der kleinen Welt der Gehäuse mit passiven Kühllösungen für Prozessoren und Grafikkarten bietet Streacom einen Exoten an. Das DB4 bietet Platz für Mini-ITX-Systeme und ist nicht für Spielerechner gedacht, sondern für lautlose HTPCs und Büro-PCs - passend dazu bietet es auch einen Slim-Line-Laufwerksschacht. Bislang konnte es allerdings ausschließlich Prozessoren passiv kühlen. Wer keine Grafikkarte mit aktiven Lüftern einbauen wollte, musste mit einem Kombiprozessor (APU, von Intel weiterhin CPU genannt) Vorlieb nehmen.
Die Webseite fanlesstech.com berichtet nun über Erweiterungs-Kit, das Streacom bald veröffentlichen wolle. Dieses bestehe aus einem Universalkühlblöck für die GPU, der über vier 6-mm-Heatpipes sowie einem Aluminiumblock mit einer weiteren Gehäuseseitenwand verbunden werde, sowie kleinen Kühlkörperchen für den Grafikspeicher - zumindest auf den gerenderten Bildern bleiben die Spannungswandler ungekühlt, Nutzer könnten sich da aber eigene Lösungen basteln. Laut fanlesstech.com soll das Kit 65 Watt einer GPU wegkühlen können, unter guten Bedingungen seien auch 75 Watt drin. Damit könnten Nutzer eine Grafikkarte vom Schlage Geforce GTX 1050 beziehungsweise Radeon RX 550 einbauen, vielleicht auch eine GTX 1050 Ti oder RX 560.
Für CPUs bietet Streacom bereits das LH6-Nachrüst-Kit an, mit dem die abzuführende Leistung von 65 auf 110 Watt gesteigert werden soll. Dafür bietet der Kühlkörper zwei zusätzliche Bohrungen für Heatpipes. Kostenpunkt: 45 Euro. Das GPU-Kit dürfte etwas teurer werden, da dort noch der Kupferkühlblock hinzukommt. Eine Erweiterung wie bei der CPU werde dem Bildmaterial zufolge bei der GPU nicht möglich sein, da die Bohrungen fehlten.

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Und was an einem i7 8700 + GTX 1050 TI schlecht sein soll musst du mir mal erklären. Klar reicht es nicht für 4K Gaming, aber für Full HD oder WQHD (je nach Spiel) ist das ein top Setup und das bei 0 Lüftern. Ich kann gar nicht verstehen wie man noch was anderes haben will. Aber gut, ich verstehe auch nicht warum ein Case wie ein Weihnachtsbaum leuchten müssen. Muss eben jeder selbst wissen, was ihm wichtig ist
Diese verkrüppelten Grafikkärtchen laufen auch mit einem normalen Passivkühler.
Wie schon gesagt wurde interessiert sich im High End Segment kein Schwein für total nutzlose Passivkühlungen, da ist eher 'ne anständige WaKü gefragt. Aber anscheinend gibt es Leute, die ihre Hardware so richtig hassen und extra Geld ausgeben damit sie möglichst schlecht gekühlt ist.
Eine gute passivkühlung wäre schon mal was, aber für diese Low-End Hardware gibt doch keiner so viel Geld für eine Kühlung aus...
Auch scheitern passivkühlungen meist am "Rest" des Systems. GPU und CPU kriegt man meist noch in akzeptable Toleranzen rein, während der Rest im Gehäuse langsam den Hitzetot stirbt. So ziemlich jede Komponente ist heutzutage darauf ausgelegt das Luft um sie herum fließt. Ohne zumindest einen Gehäuselüfter bzw. mit einem echt starkem Kamineffekt, wird das meiner Meinung nach nichts.
Neuinterpretation des Brühwürfel?!