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  • Caseking Geforce GTX Titan Black OC Herculez X3 Ultra im Test [Test der Woche]

    Der Online-Versender Caseking bietet im Rahmen seines King-Mod-Services eine ganz besondere Grafikkarte an: die GTX Titan Black OC Herculez X3 Ultra. Hierbei trifft der amtierende Single-GPU-Champion, Nvidias Geforce GTX Titan Black, auf einen der besten Luftkühler am Markt. Dazu gibt's eine ordentliche Übertaktung und natürlich 6 GiByte Grafikspeicher. Ob sich die Investition von 950 Euro lohnt, klärt unser Test.

    Anmerkung der Redaktion: Dieser Test war der erfolgreichste der abgelaufenen Woche. Aus diesem Grunde veröffentlichen wir ihn heute zum Wochenabschluss erneut mit dem Hinweis auf seinen Erfolg. Viel Spaß damit.

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    Vergleicht man fair, das heißt Referenzdesigns mit Referenzdesigns, besetzt die Geforce GTX Titan Black den Platz an der Sonne, keine Grafikkarte ist schneller, aber auch keine im Ansatz genauso teuer wie Nvidias 850-Euro-Flaggschiff. Seit dem Erscheinen der Titan Black im Februar dieses Jahres tritt dieses Modell jedoch auf der Stelle: Wie schon bei der Titan Classic gestattet es Nvidia seinen Partnern nicht, eigene Platinen- und Kühldesigns zu verwenden. Mit dem Erscheinen stark übertakteter, kräftig gekühlter Versionen der Geforce GTX 780 Ti wurde die Luft für die Titan Black dünner. Modelle wie die Gigabyte GTX 780 Ti GHz Edition, Asus GTX 780 Ti Matrix Platinum und Inno 3D GTX 780 Ti Herculez X3 Ultra erzielen dank hoher Boost-Frequenzen mehr Leistung in Spielen und kosten dabei "nur" etwa 650 Euro.

    Der GTX Titan Black bleiben zwei Vorteile gegenüber der GTX 780 Ti: 6 GiByte Grafikspeicher sowie eine deutlich höhere Leistung bei doppeltgenauen Berechnungen (Double Precision, DP). Während Letzteres in Spielen keine Rolle spielt, zahlt sich der doppelt so große Speicher in Extremfällen aus. Auch moderne Spiele wie Watch Dogs zeigen, wohin die Reise im Laufe des Jahres 2014 und darüber hinaus gehen könnte – mit GTA V, Far Cry 4, The Witcher 3 & Co. stehen mögliche Speicherfresser an. Enthusiasten, denen die neuen GTX-780-Grafikkarten mit 6 GiByte RAM zu langsam sind, sehnen sich daher nach einer Lösung des Titan-Black-Kühlproblems. An dieser Stelle kommt unser neuester Proband ins Spiel.

    Der Online-Versender Caseking pflegt seit Jahren seinen "King Mod"-Service, welcher Umbauten populärer Grafikkarten beinhaltet. Der Neuzugang Geforce GTX Titan Black OC Herculez X3 Ultra kombiniert die Basisplatine einer GTX Titan Black mit mächtiger Kühlung und werkseitiger Übertaktung. Was nach der sprichwörtlichen "eierlegenden Wollmilchsau" klingt, hat natürlich seinen Preis, gegenüber einer ordinären GTX Titan Black müssen Interessenten 100 Euro drauflegen, was in einer stattlichen Summe von 950 Euro mündet. Wer nun argumentiert, dass man den Umbau auch selbst vornehmen könnte, der hat Recht: Der Herculez X3 Ultra kostet separat 55 Euro; hinzu kommen mindestens 850 Euro für eine Titan Black. Der Vorteil des King-Mod-Umbaus ist, dass Käufer weder basteln noch selbst übertakten oder im Falle eines Defekts bangen müssen: Das Modding geschieht im Rahmen der Gewährleistung. Genug der Prosa, sehen wir uns Casekings Geforce GTX Titan Black OC Herculez X3 Ultra erst einmal genauer an:

    04:18
    Caseking/Inno 3D GTX Titan Black OC Herculez X3 Ultra: 950-Euro-Koloss im Ultra-HD-Test

    Caseking GTX Titan Black OC X3 Ultra: Spezifikation

          

    Caseking verwirklicht die Titan Black X3 Ultra in Kooperation mit dem Nvidia-Partner Inno 3D. Von ihm kommen nicht nur die Titan-Black-Basiskarten im Referenzdesign, sondern auch die Nachrüstkühler. Befinden sich alle Teile im gleichen Raum, beginnt der Umbau: Der berühmte Titan-Kühler weicht dem drei Slots breiten Herculez X3 Ultra inklusive einer edlen Backplate; die Hitzeableitung vom Grafikprozessor wird durch den Einsatz einer hochwertigen Wärmeleitpaste (Prolimatech PK-3) sichergestellt. Zwar wäre diese Paarung bereits sehr leistungsfähig, Caseking und Inno 3D gehen jedoch einen Schritt weiter und brennen der GTX Titan OC Herculez X3 Ultra deutlich erhöhte Taktfrequenzen ins BIOS: 1.020 MHz GPU-Basis- und 3.600 MHz Speichertakt sind Programm, was Zuwächsen von +15/+3 Prozent entspricht. Damit liegt die Karte bereits ohne GPU-Boost deutlich über den von Nvidia für Referenzkarten angegebenen, typischen Boost von 980 MHz. Die TDP wurde dabei nicht angetastet und liegt infolgedessen bei 250 Watt. Die Spezifikation der GTX Titan Black OC X3 Ultra im Vergleich mit anderen High-End-Grafikkarten:

    GrafikkartenmodellGTX Titan Black OC X3 UltraGeforce GTX Titan BlackGeforce GTX 780 TiGeforce GTX TitanGeforce GTX 780Radeon R9 290X
    Circa-Preis (Euro)950,-850,-550,-880,-390,-400,-
    CodenameGK110-430-B1GK110-430-B1GK110-425-B1GK110-400-A1GK110-300Hawaii XT
    Direct-X-Version11.011.011.011.011.011.2
    Transistoren Grafikchip (Mio.)7.1007.1007.1007.1007.1006.200
    Shader-/SIMD-/Textureinheiten2.880/15/2402.880/15/2402.880/15/2402.688/14/2242.304/12/1922.816/44/176
    Raster-Endstufen (ROPs)484848484864
    GPU-Basistakt (Megahertz)1.020889876837863727 (inoffziell)
    GPU-Boost-Takt (Megahertz)1.071+980 (typisch)928 (typisch)876 (typisch)902 (typisch)1.000
    Rechenleistung SP (GFLOPS)*6.1695.6455.3454.7094.1565.632
    Durchsatz Pixel/Texel (GPixel/s)*42,8/257,039,2/235,237,1/222,735,0/196,236,1/173,264,0/176,0
    Dreiecksdurchsatz (Mio./s)*8.0337.3506.9606.1325.4124.000
    Takt Grafikspeicher (MHz)*3.6003.5003.5003.0043.0042.500
    Speicheranbindung (parallele Bits)384384384384384512
    Speicherübertragungsrate (GByte/s)345,6336,6336,6288,4288,4320
    Übliche Speichermenge (MiB)6.1446.1443.0726.1443.0724.096
    PCI-Express-Stromanschlüsseje 1x 6-/8-poligje 1x 6-/8-poligje 1x 6-/8-poligje 1x 6-/8-poligje 1x 6-/8-poligje 1x 6-/8-polig


    *Bei Boost-Takt

    Caseking GTX Titan Black OC X3 Ultra: Leistung

          

    Angesichts der Rohdaten verwundert es nicht, dass die Caseking Geforce GTX Titan Black OC Herculez X3 Ultra zu den schnellsten Grafikkarten zählt, die PC Games Hardware je im Testlabor hatte. Richtig gelesen: Sie gehört zu den schnellsten, ist aber nicht unangefochten an der Spitze. Im Rahmen des auf mittlerweile 20 Spiele angewachsenen PCGH-Testparcours boostet unser Sample auf ~1.071 (Anno 2070), über ~1.137 MHz (Crysis 3, Watch Dogs) bis auf ~1.163 MHz (Battlefield 4, Goat Simulator). Angegeben ist jeweils der Mittelwert nach einer Aufheizphase im Freiluftaufbau. Der Kühler hat erwartungsgemäß keine Schwierigkeiten damit, die GPU kaltzustellen, wir messen eine Maximaltemperatur von 62 Grad Celsius bei ~1.700 Lüfterumdrehungen pro Minute. Dabei wird eine Lautheit von 2,8 Sone erzeugt (Leerlauf: 0,7 Sone), was zwar eindeutig hörbar, in Relation zur Spieleleistung aber sehr gut ist.

    Nur Gigabytes Geforce GTX 780 Ti GHz Edition kann dank eines mittleren Boosts jenseits von 1.200 MHz der GTX Titan Black OC X3 Ultra davonlaufen, andere Hochleistungsdesigns der Geforce GTX 780 Ti, wie die Asus Matrix Platinum (Test in PCGH 07/2014), Inno GTX 780 Ti iChill X3 Ultra DHS und Evga GTX 780 Ti Dual Classified ACX, liegen auf Augenhöhe zur Caseking-Schöpfung – solange 3 GiByte Speicher ausreichen.


    Etwa 300 Euro liegen zwischen dem Caseking-Titanen und einer hochgezüchteten GTX 780 Ti der genannten Marken. Abseits der schon oben verlinkten Extremtests möchten wir an dieser Stelle einen weiteren Fall aufzeigen, bei dem sich ein 6 GiByte großer Grafikspeicher auszahlt. Da extreme Einstellungen reichlich Grundleistung benötigen, kombieren wir diesen Benchmark mit einem Overclocking-Test. So groß das OC-Potenzial angesichts der starken Kühlung aussieht, in der Praxis fährt die Karte regelmäßig und rasch an die "Power-Mauer". Mit 106 Prozent Power Target legt die Karte ein (13 MHz) bis zwei (26 MHz) Boost-Stufen obendrauf, was natürlich nicht fühlbar ist. Der Nutzer steht daher vor der Wahl: mehr Kern- oder mehr Speichertakt? Mit leichten Offsets erzielen wir relativ stabile Frequenzen jenseits von 1.200 MHz bei 3.800 MHz Speichertakt. Wird letzterer gesenkt, boostet die GPU minimal höher. Dieses Problem lässt nur durch ein Mod-BIOS beseitigen (das die Gewährleistung zerstört).

    Watch-Dogs-Extrembench

    Caseking GTX Titan Black OC X3 Ultra: Fazit

          

    Casekings King-Mod-Version der Geforce GTX Titan Black ist rundum gelungen. Wer 950 Euro investiert, erhält eine Grafikkarte, die fast allen Lastszenarien gewachsen ist, selbst Ultra-HD-Sessions sind dank hohem Boost und 6 GiByte Speicher möglich. Das Kühlsystem agiert dabei stets leise, wenn auch nicht unhörbar - für High-End-Verhältnisse ist die Geräuschkulisse aber sehr angenehm. Kritik abseits des stattlichen Preises fällt schwer, das maue Overclocking-Potenzial ist jedoch ein Punkt, der so manchen Enthusiasten stören dürfte.

    Reklame: Caseking Geforce GTX Titan Black OC Herculez X3 Ultra bestellen

    PCGH-Grafikkarten-Benchmarks 2013/2014: Testsystem

    Da sowohl die Radeon-HD-7000- als auch Nvidias Kepler-Reihe PCI-Express 3.0 unterstützen, entspricht unser Testsystem dieser Entwicklung, um hier einen eventuellen Flaschenhals aufzubrechen. Daher haben wir uns als Basis der Grafikkarten-Tests für aktuelle Core-i7-4770K-Prozessoren entschieden, die uns vom Online-Shop Caseking zur Verfügung gestellt wurden. Die folgende Tabelle bezeugt, dass die Infrastruktur noch reichlich Luft nach oben hat:

    • Intel Core i7-4770K @ 4,6 GHz (vier Kerne plus SMT; ohne Turbo)
    • Asus Z87 Maximus VI Extreme (SLI- und Crossfire-tauglich)
    • 2 x 4 GiByte DDR3-2000; 10-10-10-20-1T
    • Corsair HX850 (850 Watt, 80-Plus Silber)

    Testkarten online (Taktraten: GPU/VRAM)
    • Geforce GTX Titan Black (980 MHz fixiert/3.500 MHz, 6 GiByte GDDR5)
    • Geforce GTX 780 Ti (928 MHz fixiert/3.500 MHz, 3 GiByte GDDR5)
    • Geforce GTX 780 (902 MHz fixiert/3.004 MHz, 3 GiByte GDDR5)
    • Radeon R9 290X "Uber Mode" (1.000 MHz Boost/2.500 MHz, 4 GiByte GDDR5)
    • Radeon R9 290 (947 MHz Boost/2.500 MHz, 4 GiByte GDDR5)

    Treiber und Betriebssystem
    • Catalyst 14.6 Beta v1.0 - HQ
    • Geforce 337.88 Beta - HQ
    • Windows 7 Ultimate x64 SP1 inklusive Patches

    Weitere Details wie die Art der genutzten Kantenglättung können Sie den einzelnen Benchmark-Diagrammen sowie unserer PCGH-Benchmark-FAQ entnehmen.

    Treibereinstellungen: Hohe Qualität (HQ) ist Trumpf
    PC Games Hardware testet stets mit aktuellen Treibern und achtet dabei streng auf die Bildqualität. Wir haben uns nach dem Start der Radeon HD 7970 und ausführlichen Bildqualitätsbetrachtungen dazu entschieden, Grafikkarten fortan mit "Hoher Qualität" (HQ) im Treiber zu testen. Dies bezieht sich direkt auf den anisotropen Filter (AF), welcher in der HQ-Einstellung auf Radeon- wie Geforce-Grafikkarten nicht nur ein sehr gutes Bild liefert, sondern auch qualitativ vergleichbar ist - mit Qualität/Quality (Q) gibt es Unterschiede zugunsten Nvidias, sofern anisotrope Filterung zum Einsatz kommt.

    Falls Sie mit dem teils flimmrigen Q-AF zufrieden sind: Im Mittel unseres Spieleparcours bringt Q gegenüber HQ ein Fps-Plus von 3,5 Prozent - auf einer Radeon HD 7000. Nachdem AMD mit dem Catalyst 12.4 erneut an der Qualität des Treiberstandards (Q) geschraubt hat, gilt unsere Aussage umso mehr: HQ gegen HQ entspricht am ehesten "apples to apples". Frei nach AMDs Motto "Play the game as originally intended" setzen wir außerdem die AMD-Optimierung beim Tessellationsschalter für die Benchmarks außer Kraft und deaktivieren die Oberflächenoptimierung. Die vertikale Synchronisation ist auf allen Karten immer abgeschaltet (bei Titeln wie Skyrim und Batman zusätzlich in den Ini-Dateien).

    Die Benchmark-Auflösungen
    Jeder Benchmark-Durchlauf wird mindestens drei Mal durchgeführt und die Ergebnisse anschließend gemittelt. Auch bei den Auflösungen haben Sie, unsere Leser, maßgeblich mitbestimmt: Eine aktuelle Umfrage besagt, dass mehr als die Hälfte der PCGH-Leser in Full-HD spielt, daher nutzen wir diese Auflösung in den meisten Tests. Bei Spezialtests und/oder mit Supersample-AA variieren die Einstellungen.

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    03:23
    Geforce GTX 780 Ti ausgepackt: Ersteindruck und Detailvergleich mit GTX Titan und GTX 780
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    Es gibt 113 Kommentare zum Artikel
    Von <<Painkiller>>
    @ lg36Poste dein Problem doch bitte hier, und nicht in News-Kommentar Thread. Vielen Dank! GrußPain
    Von lg36
    Hi Leute. Bei meiner Titan Black ist glaube ich etwas nicht in Ordnung. Wenn ich meinen PC einschalte rennt einer von…
    Von PCGH_Raff
    Der Herculez X3 Ultra als Nachrüstversion ist offiziell nur mit dem Referenz-Layout der GTX 780 (Ti) und GTX Titan…
    Von IluBabe
    Danke für die Auskunft.
    Von oldsql.Triso
    Gibt doch eine Version mit diesem Kühler. Jedenfalls habe ich eine davon
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Geforce GTX 780
Caseking Geforce GTX Titan Black OC Herculez X3 Ultra im Test [Test der Woche]
Der Online-Versender Caseking bietet im Rahmen seines King-Mod-Services eine ganz besondere Grafikkarte an: die GTX Titan Black OC Herculez X3 Ultra. Hierbei trifft der amtierende Single-GPU-Champion, Nvidias Geforce GTX Titan Black, auf einen der besten Luftkühler am Markt. Dazu gibt's eine ordentliche Übertaktung und natürlich 6 GiByte Grafikspeicher. Ob sich die Investition von 950 Euro lohnt, klärt unser Test.
http://www.pcgameshardware.de/Geforce-GTX-780-Grafikkarte-257241/Tests/Caseking-Inno-3D-Titan-Black-X3-Ultra-Test-1124846/
21.06.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/06/Caseking-Inno_3D_King_Mod_GTX_Titan_Blak_OC_Herculez_X3_Ultra_PCGH_10-pcgh_b2teaser_169.jpg
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