Geforce GTX 1660 im Test: Spiele-Benchmarks & Fazit
Quelle: PC Games Hardware
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Geforce GTX 1660 im Test: Spiele-Benchmarks & Fazit

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Spiele-Benchmarks zur Geforce GTX 1660: PC Games Hardware schaut sich an, wie die leicht abgespeckte TU116-GPU mit GDDR5-RAM in bewährten und in aktuellen Titeln abschneidet.

Geforce GTX 1660 im Test: Spiele-Benchmarks

Wie erwähnt, handelt es sich bei der Geforce GTX 1660 um ein reines Partnerboard, ein Referenzdesign von Nvidia (Founders Edition) existiert nicht. Wir haben uns daher für diesen Online-Test gegen eine Simulation einer fiktiven Referenzkarte entschieden. Stattdessen präsentieren wir Ihnen die Leistungswerte der Geforce GTX 1660 in den neuesten Spielen und ausschließlich in Form von Herstellerkarten. Den Anfang macht die MSI Geforce GTX 1660 Gaming X 6G, da sie als erstes Modell im PCGH-Testlabor zugegen war und außerdem leistungsmäßig zwischen der Gigabyte Gaming OC und Zotac Twin Fan einzuordnen ist (mit klarer Nähe zur Erstgenannten). Wir werden weitere Benchmarks mit den übrigen Modellen durchführen, wobei die Zotac-Karte das spannendere Modell ist. Der Hersteller gibt auf Nachfrage an, dass es sich um eine "Beinahe UVP"-Karte handelt, sie ergo auf Schnickschnack verzichtet, um im Bereich um 230 Euro zu landen.

Neben dem brandneuen The Division 2, dessen Techniktest wir derzeit abschließen, sehen Sie nun Benchmarks von Dirt Rally 2.0, Metro Exodus, Far Cry: New Dawn sowie Battlefield 5. Der Vollständigkeit halber haben wir alle Auflösungen getestet (teilweise inklusive UWQHD), um die Messwerte in die entsprechenden Techniktests einzugliedern.

Im Duell der werkseitig übertakteten GTX-1660-Geschwister erzielt die Ti-Variante zwischen 15 und 23 Prozent höhere Bildraten. Die Differenz ist durchaus fühlbar und ergibt sich aus der höheren Rechenleistung sowie Speichertransferrate aufseiten der GTX 1660 Ti. Verglichen mit der werkseitig übertakteten Radeon RX 590 macht die Geforce GTX 1660 eine erwartete Figur: Mal ist sie etwas schneller, mal etwas langsamer. Im Mittel trennt die beiden Grafikkarten wenig.

[COLOR=textColor3]Update: Geforce GTX 1660 im PCGH-Leistungsindex

Wie eingangs erwähnt, musste sich die Geforce GTX 1660 nun auch in den gesetzten Benchmarks des amtierenden GPU-Leistungsindex beweisen. Hier erzielt sie insgesamt den Wert 39,0, was relativ genau zwischen Geforce GTX 980 Ti und Radeon RX 590 liegt. In den etwas älteren Spielen mit Referenztaktraten schneidet die neueste Geforce-Grafikkarte folglich etwas besser ab als in den topaktuellen Blockbustern, welche sie weiter oben sehen. Weitere Daten inklusive der Leistungsindizes pro Auflösung und die korrespondierenden Bildraten erhalten Sie in der monatlichen PCGH Print.

Geforce GTX 1660 im Test: Fazit

Für die Geforce GTX 1660 gilt das gleiche Fazit wie für ihre große Schwester, nur eine Nummer (Preis/Leistung) kleiner. Es handelt sich um eine solide Mittelklasse-Grafikkarte, welche den meisten modernen Spielen gewachsen ist, sofern Full High Definition die Wunschauflösung darstellt. Wer größere Ambitionen hinsichtlich Pixelzahl oder Fps verfolgt, sollte sich ein Preissegment darüber umsehen, wo sowohl die Geforce GTX 1660 Ti als auch die Radeon RX Vega 56 auf Kundschaft warten. Wer hingegen ein zur GTX 1660 vergleichbar starkes AMD-Produkt sucht, findet es in Form der Radeon RX 590. Das Leistungsniveau beider Grafikkarten genügt nicht, um Besitzer eines 2016er-Modells wie der GTX 1060 oder RX 480 zum Aufrüsten zu bewegen. Wer jedoch eine GTX 960, R9 380(X) oder älter/kleiner besitzt, der erhält ein fühlbares Upgrade.

Für die Geforce GTX 1660 spricht ihre relativ hohe Effizienz, die Boardpartner lassen ihre Kreationen mit 120 bis 140 Watt arbeiten. Das ist zweifellos sparsam und wesentlich effizienter als bei der vergleichbar schnellen Radeon RX 590 (zwischen 200 und 230 Watt), allerdings fällt die GTX 1660 im Vergleich mit ihrer größeren Schwester zurück. Denn auch die Geforce GTX 1660 Ti arbeitet mit 120 bis 140 Watt, erzielt dabei jedoch um bis zu 20 Prozent bessere Bildraten. Ein Problem, das die GTX 1660 und Ti gemeinsam haben und das sie hinter die Konkurrenz zurückfallen lässt, ist ihre Speicherkapazität. 6 GiByte genügen in den meisten Fällen, seit 2016 aber in längst nicht mehr allen. Wer öfter schwach optimierte (Early-Access-)Titel spielt, kann hier Probleme bekommen. Diesen verschwinden mit 8 GiByte zuverlässig; diese Kapazität genügt laut unserer Einschätzung bei Mittelklasse-Grafikkarten bis über das Jahr 2019 hinaus.

Die Geforce GTX 1660 startet für 225 Euro - 199 Euro stünden ihr angesichts der verfügbaren Alternativen und Leistungsdifferenz besser zu Gesicht. Letztendlich ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis die Marktpreise in diesem Bereich ankommen. Auch die GTX 1660 Ti ist seit ihrem Launch günstiger geworden und kostet nun (ab) 260 anstelle von 300 Euro.

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    • Kommentare (302)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von yummycandy
        Und wenn man nicht alle 3 Jahre updaten will und jetzt muß?
        Dann wie immer.
        Das was man gerade braucht und sich leisten kann bzw. will.
      • Von Kondar Volt-Modder(in)
        Zitat von yummycandy
        Und wenn man nicht alle 3 Jahre updaten will und jetzt muß?
        Dann wie immer.
        Das was man gerade braucht und sich leisten kann bzw. will.
      • Von TwoCents
        Zitat von Mahoy
        Das ist ja auch kein Wunder, schließlich weiß doch jeder, das Mindfactory komplett von AMD-Fanboys unterwandert ist und seine eigenen Verkäufe von Nvidia-Karten sabotiert !1!!!11!einself!!!

        Nein, ernsthaft: Das zeigt einfach nur, dass bei gleicher oder leicht höherer Leistung und gleichem oder leicht höherem Preis die höhere Leistungsaufnahme nur ein schwaches, die Bonus-Spiele jedoch ein starkes Argument sind.
        Interessant, wie die gleichen User, die die Statistik einer von Millionen Spielern genutzten Plattform als nicht repräsentativ abstrafen, gleichzeitig kein Problem damit haben, die Zahlen eines Händlers mit ein paar tausenden Kunden als Beleg ihre Thesen zu nutzen

        Komisch, dass repräsentative Zahlen wie eben von Steam oder auch JonPeddie zeigen, dass 70-90% des Marktes der Leistungsaufnahme als primären und wichtigeren Bonus, als das Spielebundle ansehen.
      • Von Rolk Kokü-Junkie (m/w)
        Vermutlich kannst du aber noch lange warten, bis andere als diese billigen Ein-Lüfter Modelle auf 200 € fallen.

        Die RX590 Powercolor Red Dragon hat sich übrigens 30 mal und keine 15 mal verkauft. Habe es doch selbst erst zusammen gezählt. Als neueste RX590 Zugänge die Asrock und die Powercolor Red Dragon zusammen 60 Stück.
      • Von Schaffe89
        Zitat von Mahoy
        Nein, ernsthaft: Das zeigt einfach nur, dass bei gleicher oder leicht höherer Leistung und gleichem oder leicht höherem Preis die höhere Leistungsaufnahme nur ein schwaches, die Bonus-Spiele jedoch ein starkes Argument sind.
        Die GTX 1660 ist bisher kaum verfügbar und nicht ein beliebtes Modell wird für einen guten Preis angeboten, das sind bisher alles nur Alibi-Modelle mit einem Lüfter, die auch bei der 2060 und 1660 Ti keine Beachtung finden.
        Um einen Vergleich zu haben, müsste man die verkauften Einheiten der RX 590 gegenüberstellen und mehr als eine gute Woche betrachten.
        Wenn die Karten dann mal verfügbar sind und < 200 kosten, werden sie sich wie geschnitten Brot verkaufen, die 1660 Ti verkauft sich mittlerweile gut, da sind schon 1100 Stück bei MF verkauft worden.
        Aktuell gibt es bei MF nur ein einziges beliebtes Modell, die MSI Gaming X für satte 268 Euro, ansonsten alles Billig-Designs mit einem Lüfter, keine Produktbilder und zu hohe Preise.

        Es könnte auch daran liegen, dass der Performancebereich schon gesättigter ist, die neu eingeführte RX 590 von Powercolor, bei nur 219 Euro, hat sich gerade mal 15x verkauft, seit 2 Wochen.
        Die GTX 1060 war auch vor 2 Tagen noch für 179 Euro im Mindstar.
      • Von MoneyRulez
        Zitat von Mahoy
        Daher würde ich sagen, wer heute etwas im Bereich der GTX 1660 (Ti) / GTX 1070 oder der RX 590 / Vega 56 kauft, kommt auch in zwei bis drei Jahren in FHD noch damit über die Runden, ohne die Grafikqualität schmerzhaft reduzieren zu müssen.
        Andererseits: Mit Navi in greifbarer Nähe würde ich erst einmal abwarten, was da für wie viel herum kommt, wenn man nicht ganz dringend sofort eine neue Grafikkarte braucht. Ich werde jedenfalls bis dahin an meiner GTX 1060/6G festhalten und mich dann entscheiden.
        Habe aktuell noch eine gtx970 die mir für gelegentliches Spielen in FHD reicht. Übersprang Pascal wegen des Mining-Booms und nun ist Turing mir zu teuer geraten, die neuen Features noch zu experimentell. Also noch mal 1-2 Jahre warten, kein Problem, bis dahin weiß man zumindest, ob sich Raytracing durch setzt und wie navi oder die nächste nVidia 3xxx damit umgehen werden. Wer noch ältere Modelle hat, der hat aber gerade ausreichend Auswahl für FHD in der Preisklasse 200€-400€. Problematisch ist es doch eher für Gamer, welche zur Oberklasse aufrüsten wollen für 4K, da ist die Luft relativ dünn, man landet sofort bei rtx 2080 oder RadeonVII, alles recht teuer, viel weniger Auswahl als in der FHD Klasse.
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