Razer Raiju Ultimate im Test: Razers neuer Playstation-4-Controller mit PC-Unterstützung Probe gespielt

Auf der Gamescom präsentierte Razer gleich zwei neue Elite Controller für die Playstation 4 (Pro), den Raiju Ultimate und Raiju Tournament. Während letztgenanntes Modell für kompetitive Spieler konzipiert ist, bietet der an der PS4 und dem PC verkabelt (USB) oder kabellos (Bluetooth) einsetzbare Raiju Ultimate mit einer RGB-Beleuchtung, einem Quick Control Panel und vielen Modulationsmöglichkeiten die umfangreichere Ausstattung. Ob sich das edle Eingabegerät für beide Plattformen gleichgut eignet, wird unser Test zeigen.

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Razer Raiju Ultimate im Test: Razers neuer Playstation-4-Controller mit PC-Unterstützung Probe gespielt
Quelle: Razer 

Der Controller ist das wichtigste Eingabegerät der Konsole. Neben den im Lieferumfang enthaltenen Standardmodellen von Microsoft oder Sony für die Xbox One (X) beziehungsweise Playstation 4 (Pro) bieten verschiedene Hersteller zertifizierte hochpreisige Varianten mit einer höheren Fertigungsqualität und einiges an Sonderausstattung an. Einer der Anbieter dieser bei Konsolenspielern durchaus beliebten Edel-Gamepads ist der Peripheriespezialist Razer. Der hat sich einerseits mit dem Razer Wildcat und Razer Wolverine (Test) als Alternative zum regulären Xbox-One-Controller sowie schärfsten Konkurrent des Xbox One Elite Gamepads (Test) einen Namen gemacht. Andererseits bietet Razer mit dem Raiju-Pad seit Ende 2016 auch eine Luxuscontroller für die PS4 an, der dank seiner Spezialausstattung wie dem unterhalb der Sticks positionierten Control-Panel, der Trigger-Sperre oder den sechs frei belegbaren Zusatztasten bei der Zielgruppe gut ankam.

Mit dem Raiju Tornament Edition und dem Raiju Ultimate präsentiert Razer jetzt pünktlich zur Gamescom 2018 zwei neue Modelle der Reihe, die laut Razer die nächste Stufe der PS4-Gamepads darstellen sollen. Das gilt besonders für das mit 200 Euro keineswegs günstige Topmodell, den Razer Raiju Ultimate, der mit seiner Chroma-RGB-Beleuchtung, verbesserten Ergonomie, vor allem aber mit einer Fülle an Anpassungsoptionen auf sich aufmerksam macht. Zusätzlich kann der Razer Raiju Ultimate drahtlos via Bluetooth oder per USB-Kabel auch mit dem PC Kontakt aufnehmen und so an dieser Plattform als Eingabegerät für Action- und Rennspiele genutzt werden. Wie er sich in dieser Sparte schlägt und ob sich das Luxus-Gamepad für PS4-Spieler wirklich lohnt, wollen wir im folgenden Test klären.

Razer Raiju Ultimate im Test: Ausreichend Ausstattung für 200 Euro?

<strong>Razer Raiju Ultimate:</strong> Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt (24) Quelle: Razer  Razer Raiju Ultimate: Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt (24) Mit den beiden Analog-Sticks, einem digitalen Steuerkreuz (D-Pad), vier kreuzförmig angeordneten Action-Buttons, drei weiteren Zusatztasten (PS-Taste, "Share"- und "Options"-Knopf), dem Touchpad mit Druckmechanismus, den beiden Triggern (T1 und T2) sowie Schultertasten (L1 und L2) bietet der Raiju die Grundausstattung eines regulären PS4-Controllers. Was aber ist die Sonderausstattung, mit der Razer den doch recht hohen Preis von 200 Euro rechtfertigen möchte? Das erste auffällige Extra ist der rund um das Touchpad angeordnete Leuchtstreifen, dessen Farbe und Effekt (RGB-Chroma-Beleuchtung) mit einem der vier Knöpfe des am unteren Ende der gummierten Oberschale angeordneten Control-Panel oder via Smartphone App konfigurierbar ist. Die für Android und iOS verfügbar Software kann bei vorhandener Bluetooth-Verbindung zur PS4 oder dem PC zusätzlich dafür verwendet werden, die Stärke der Vibrationsmotoren anzupassen, die Empfindlichkeit der Analog-Sticks zu verändern und die vier Multifunktionstasten (M1 bis M4) frei zu belegen. Für letztere Sonderfunktion stehen entweder vier voreingestellte, ebenfalls per Taste am Control-Panel abrufbare Profile oder eine Funktion bereit, mit der insgesamt 500 verschiedene individuelle Tastenbelegungsprofile erstellt und gespeichert werden können. Darüber hinaus lassen sich die vier voreingestellten und direkt speicherbaren Tastenbelegungsprofile (Shooter, Fighting, Sports und Racing) gegen eigene, in Hardware per Tastenkombination erstellte austauschen.

Die vier Sondertasten, von denen zwei zwischen den Triggern (M1 und M2) und zwei auf der Unterseite (M3 und M4) am linken und rechten Rand der dank ihrer strukturierten Gummierung sehr griffigen Griffhörnern positioniert sind, lassen sich ebenfalls per Taste am Control-Panel sperren. Wie wir im praktischen Einsatz später feststellen werden, ist diese Funktion nützlich. Ein weiteres Extra, mit dem man den Razer Raiju für ein bestimmtes Genre anpassen kann, ist die Sperrfunktion für die Trigger. Damit können Spieler den Federweg der Trigger verändern und so bei Shootern oder Action-Titeln einen sehr weichen oder harten Anschlag für die Abzüge auswählen. Zur weiteren Sonderausstattung des mit einer Transporttasche sowie einem 2 m langen Anschlusskabel (Micro-USB auf USB) gelieferten Razer Raiju Ultimate gehören der Umschalter für den Betriebsmodus (PS4 Bluetooth, USB und PC Bluetooth), der Audioanschluss (3,5 mm Klinke) für eine Headset, die hauseigenen Mecha-Membran-Schalter für die Aktionstasten sowie die Modifikationsmöglichkeiten beim D-Pad und den beiden Mini-Steuerknüppeln.

Razer Raiju Ultimate: Ausstattung im Detail

Vorderseite Rückseite

Razer Raiju Ultimate im Test: Taktiler Tastendruck und Modularität mit Grenzen

<strong>Razer Raiju Ultimate:</strong> Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt (8) Quelle: PC Games Hardware Razer Raiju Ultimate: Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt (8) Der Einsatz von Razers hauseigenen Mecha-Tactile-Schaltern für die Aktionstasten ist das erste Ausstattungsnovum, mit dem sich der Raiju Ultimate vom seinem Vorgängermodell absetzt. Die Taster, die beim Auslösen ein taktiles (spürbares) Feedback geben und deren Auslösepunkt sogar dank eines leisen Klickgeräuschs hörbar ist, fühlen sich wie mechanische Switches an. Dazu kommt, dass sie sich ohne großen Druck betätigen lassen, was in Kombination mit dem sehr kurzem Hubweg sehr schnelle und dabei kaum kraftraubende Mehrfachbetätigungen ermöglicht. Die Schaltertechnik der Aktionsknöpfe, die in sehr ähnlicher Weise auch in Razers Chroma-Ornata-Tastatur oder Lancehead-Maus zu finden ist, wertet den Raiju Ultimate gegenüber einem Standardmodell mit einem spürbarer Druckpunktoptimierung auf.

Das zweite neue Feature, die magnetischen Aufsätze für die Thumbsticks sowie zwei wechselbaren D-Pads mit Magnetmechanismus, war bereits beim Razer Wolverine (Xbox One/PC) vorhanden, fehlte jedoch beim ersten Raiju-Modell. Für diese Modifikationsmöglichkeit, bei der Razers Wolverine-Gamepad und indirekt auch der Microsoft Xbox One Elite Controller Pate gestanden hat, findet man in der Transporttasche einen langen Thumbstick-Aufsatz mit konkaver Daumenauflage, einen kurze Variante mit einer konvex geformten Auflagefläche sowie ein alternativ anbringbares D-Pad (siehe Beispielbilder unten).

Diese Zusatzausstattung macht den Raiju Ultimate im Vergleich zum Standard-PS4-Controller und Raiju-Vorgängermodell deutlich modularer. Trotzdem gibt es Einschränkungen, denn anders als beispielsweise beim unserer Controller-Referenz, dem Xbox One Elite Pad, sind die alternativ nutzbaren, analogen Mini-Steuerknüppel nur einzeln und nicht paarweise für beide Sticks vorhanden. Mit einem Modell mit längerem Schaft und einem mit konvexer Daumenauflage fällt dieses sich auch auf die Ergonomie positiv auswirkende Extra doch etwas mager aus.

Razer Raiju Ultimate im Test: Einfluss der Handgröße auf Ergonomie und Haptik

<strong>Razer Raiju Ultimate:</strong> Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt (19) Quelle: PC Games Hardware Razer Raiju Ultimate: Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt (19) Mit seinen optimal proportionierten Griffhörnern schmiegt sich der Razer Raiju Ultimate angenehm in die Handinnenfläche. Die Gummierung mit Struktur (Griffhörner) sowie die mit einer dünnen Gummischicht versehene Oberschale sorgen dabei dafür, dass er auch bei Schweißbildung noch griffig bleibt und nicht aus der Hand rutscht. Bei der Bewertung der Ergonomie und der Erreichbarkeit aller Tasten dagegen sind Handgröße und Fingerlänge entscheidende Faktoren. Während sich die beiden leichtgängigen Trigger auch mit den kürzeren Zeigefingern einer kleinerer Hand optimal bedienen lassen, fällt Spielern mit kleinen Händen der schnelle Wechsel von den Abzügen auf die beiden Schultertasten schwer. Im Gegenzug muss sich ein langer Zeigefinger schon etwas krümmen, um die mit guten Druckpunkten versehenen Tasten R1 und R2 mit den Spitzen betätigen zu können.

Die beiden frontal angebrachten Zusatztasten M1 und M2 lassen sich nur dann aus der natürlichen Handhaltung heraus betätigen, wenn Zeige- oder Mittelfinger ausreichend lang geraten sind und die Größe der Handinnenfläche die Positionierung der Fingerspitzen in unmittelbarer Nähe der beiden programmierbaren Extratasten erlaubt. Die auf der Unterseite am inneren Rand der Griffhörner angebrachten Sondertasten M3 und M4, deren Druckpunkt sehr knackig und leichtgängig ausfällt, kann man dagegen ungewollt mit dem Mittelfinger auslösen, wenn man diesen Finger beim Greifen der Hörner einsetzt. Hier hilft entweder die Sperrfunktion für die Sondertasten (Control Panel) oder man verzichtet auf eine Belegung. Nutzt man den Razer Raiju Ultimate jedoch wie wir im anschließenden Test für ein Rennspiel, lässt sich das intuitiv erreichbare digitale Knopfpaar beispielsweise für das Hoch- und runterschalten der Gänge nutzen.

Razer Raiju Ultimate im Test: Für PC-Spieler nur bedingt geeignet

<strong>Razer Raiju Ultimate:</strong> Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt (4) Quelle: PC Games Hardware Razer Raiju Ultimate: Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt (4) Im ersten von zwei Praxistests muss der Razer Raiju Ultimate zeigen, ob er auch als PC-Eingabegerät eine gute Figur macht. Das erste Problem tritt leider schon auf, bevor wir überhaupt irgendeinen Titel mit dem Raiju Ultimate spielen können. Unabhängig davon, ob wir das edle Gamepad per USB-Kabel oder Bluetooth mit dem PC kommunizieren ließen, wurde es zwar vom Windows-Betriebssystem, nicht aber im Controller-Konfigurationsmenü des Spiels erkannt. Bekommt das Spiel wie bei Project Cars 2 oder Dirt 4 jedoch Infos vom Raiju Ultimate, steht er als Gamepad zur Verfügung, dessen Tastenbelegung wir komplett von Hand erstellen müssen. Doch auch hier ist noch Vorsicht geboten, denn die Konfiguration der beiden analogen Trigger als Gas- und Bremspedal bei Project Cars 2 ist zum Beispiel sehr fummelig. Wer hier nicht nur die zwei Stufen "Vollgas" und "kein Gas" habe möchte verbringt schon ein paar Minuten mit den Einstellungen. Dafür können wir uns das Mapping der für das Hoch- und Herunterschalten festgelegten Aktionstasten auf die Sondertasten M3 und M4 sparen, da dies bei der Wahl des Tastenbelegungsprofil "Racing" in der App automatisch geschieht.

Mit der im Falle von Project Cars 2 passenden Belegung von Analog-Sticks, Triggern sowie Action- und M3/M4-Tasten stellt sich der Raiju Ultimate als sehr gutes Eingabegerät für das Rennspiel mit Arcade-Einfluss heraus. Bei unserer Nordschleifenrunde mit einem Mercedes Benz AMG GT3 war sowohl sehr fein dosiertes Gasgeben als auch das sprichwörtliche Antippen der Bremsen bei Grip- oder Traktionsverlust in Kurven möglich. Die Belegung des Gangwechsels auf die M3/M4-Tasten stellte sich ebenfalls als brauchbar heraus, das Problem, dass man die beiden Tasten mit dem Mittelfinger ausversehen auslöst, blieb aber leider bestehen und zeigte sich verstärkt dann, wenn bei hektischen Lenkmanövern mit dem Mini-Stick die Umklammerung der Finger an den Griffhörnern fester wird.

Razer Raiju Ultimate im Test: Konsolen-Fazit:

Die äußerst hochwertige und gute Verarbeitung des Edelmodells Razer Raiju Ultimate fällt sofort positiv auf, da unter anderem der Grip der Handballen und der Daumen auf den Sticks dadurch durchweg gegeben ist. Verglichen mit dem Referenzmodell der Playstation 4 (Pro), dem Dualshock 4, können Spieler so selbst in schwitzigen Szenarien stets einen festen Griff bewahren und mit einem Tastendruck adäquat reagieren. Ermöglicht wird dies durch die strukturierte Gummierung an der hinteren Innenseite, auf den Sticks und dem haptisch weich wahrnembaren Kunststoff auf der Vorderseite. Außerdem positiv hervorzuheben sind, wie bereits erwähnt, die taktilen Knöpfe und die entsprechend geformten Trigger. Die Aktionstasten geben neben einem Geräusch auch ein spürbares Feedback, das Erinnerungen an mechanische Tastaturen weckt und Doppeleingaben vermeidet.

Im kompetitiven Online-Spiel fiel vor allem die Laufwegsrestriktion der Schuss- und Zieltasten auf - man spart sich dadurch mehr als die Hälfte Hubweg, was in brenzligen Situationen ausschlaggebend sein kann. Dagegen sind die benachbarten zusätzlichen Buttons zwischen den Triggern sehr schwer für kleine Hände zu erreichen und bedürfen fast einer unnatürlichen Haltung des Controllers, damit sie verwendet werden können - für mittel- bis große Hände sollte dies jedoch kein Problem sein. Im direkten Vergleich mit dem alten Raiju-Modell liegt zudem der Schwerpunkt des Gamepads deutlich kopflastiger.

Leider sind die zusätzlichen Padels auf der Rückseite so angeordnet, dass sie häufig durch zufällige Bewegungen ausgelöst werden: Mehr als einmal kam es im Spiel zu einer ungewollten Handlung. Subjektiv wahrgenommen ist die Deadzone der Sticks etwas zu großzügig eingestellt, sodass es bei den entsprechend gleichen Spieleinstellungen für die Sticks eines Dualshock 4 zu Verreißern oder nicht registrierten Bewegungen kam. Durch die App und dem entsprechenden Keymapping ließe sich dieses Problem für jedes Spiel lösen oder es können bestimmte Szenarien für Sticks und Buttons eingestellt werden. Sollten Sie beispielsweise einen Scharfschützen spielen, können Sie dadurch Vibrationen und Empfindlichkeit der Sticks herab- oder heraufsetzen. Bei soviel modernem Komfort stößt die Datensammelwut dagegen unangenehm auf: Razer verlangt für die Nutzung von Ihnen einige Daten, die Sie beispielsweise durch eine Verknüpfung mit Google bereitstellen.

Razer hat dem Controller auch mehrere Sticks und ein zusätzliches D-Pad beigelegt, die über einen magnetischen Mechanismus leicht und unkompliziert gewechselt werden können. Neben dem bereits angesprochenen Problem, dass die konkaven und konvexen Ausführungen nicht im Paar beigelegt sind, sind die zusätzlichen Sticks für Shooter zu kurz und eine zusätzliche Montage von sogenannten anklippbaren Stick-Erweiterungen (Kontrolfreeks) ist nicht möglich, ohne die Stickgummierung zu beschädigen. Wer über diese Makel hinwegsehen kann, große Hände hat und eine persönlich gestaltete Keymap bevorzugt, wird trotzdem mit dem Razer Raiju seinen Spaß haben - alle anderen sollten Probespielen.

Bildergalerie

Razer Raiju Ultimate im Test - Das Fazit: Für PS4- und nicht für PC-Spieler gemacht

Wer auf der Suche nach dem modularsten und am bestens ausgestatteten Controller für die Playstation 4 (Pro) ist, der wird beim Razer Raiju Ultimate mit Sicherheit fündig. Wer dann noch bereit ist, 200 Euro für eine spürbar verbesserte Haptik und Ergonomie sowie die beim regulären Modell nicht vorhandenen Extras wie die Beleuchtung, die Triggersperre oder die Profilverwaltung per Hardware und App auszugeben, der kann ohne große Bedenken beim mit viereinhalb Sternen bewerteten Raiju zuschlagen.

Da sich das handschmeichelnde Gefühl aber nur bei passender Handgröße und Fingerlänge einstellt, empfehlen wir, den Raiju Ultimate erst einmal probeweise in die Hand zu nehmen. Für PC-Spieler eignet sich das teure Pad nur bedingt. Das hat nichts mit seiner Ausstattung oder den Eigenschaften zu tun, sondern damit, dass es primär als PS4-Eingabegerät zertifiziert ist und deshalb die Tastenbelegung bei PC-Titeln händisch durchgeführt werden muss. Von daher bleibt der Microsoft Xbox One Elite für den PC das empfehlenswertere 5-Sterne-Eingabegerät (Wertung Raiju Ultimate PC: vier Sterne).

Produkt Raiju Ultimate
Hersteller Razer
Preis/Link zum PCGH-Preisvergleich (Preis-Leistungs-Verhältnis) Ca. 200 Euro/www.pcgh.de/preis/1873977 (ausreichend)
Größe (L × B × H) 106 × 160 × 66 mm
Gewicht ohne Kabel und Extraknöpfe/leicht kopflastig 352 Gramm/ja, leicht
Ausstattung  
Standardelemnte 2 Analog-Sticks/Trigger/Bumper, Steuerkreuz (digital), 7 Knöpfe (Oberseite) davon 4 mit Mecha-Tactile-Schalter, 4 Extratasten (Beleuchtung/Profilwahl/Mapping/Sperrtaste)
Ausstattung für bessere Haptik/Ergonomie Anti-Rutsch-Gummierung auf der Unterseite Griffhörner/Oberschale mit dünner Gummischicht
Profilspeicher (Größe)/Profilwahl (Schalter) Speicher für 4 Profile (onboard, per Knopfdruck wählbar) und weitere 500 in der Cloud (per App)/Einzelknopf für den Wechsel
Modulare Elemente am Controller Zwei Aufsätz für die Analog-Sticks (verlängerter Schaft/konvexe Daumenauflage), alternatives Steuerkreuz, Federweg Trigger
Alternativ belegbare Multifunktionstasten (Remapping) 2 Multifunktionstasten auf der Unterseite (M3 und M4), 2 Extra-Bumper an der Front (M1 und M2)
Art der Umbelegung der Tasten Remap-Funktion per Knopf (Hardware) und per Handy App
Federweg des Triggers verstellbar? Ja, per Schiebschalter (Unterseite)
Drahtloser Betrieb möglich/Batterien erforderlich? Ja, per Blutooth/nein, Controller wird per USB-Kabel geladen
Weitere Besonderheiten Hardware/Software Tastenzuweisung: Mapping per Hardware und App, Empfindlichkeit der beiden Analog-Sticks sowie Vibrationsstärke (linkes/rechtes Griffhorn) per App modifizierbar
Weitere Ausstattung RGB Beleuchtung, Transporttasche, USB Kabel mit 2 m Länge, Audioanschluss 3,5 mm Klinke (für Heaset), Umschalter für den Betrieb via Bluetooth (PS4 und PC) und für den Betrieb mit Kabel (PC/PS4)
Eigenschaften  
Verarbeitung Sehr gut
Größe/Handlichkeit Sehr gut (große und normalgroße Hand), gut (kleine Hand)/gut bis sehr gut
Ergonomie Sehr gut
Griffigkeit Sehr gut
Erreichbarkeit aller Tasten Gut bis sehr gut (Analogsticks etwas zu nah beieinander/Tasten M1 und M2 nur mit viel Fingerbewegung erreichbar)
Leistung  
Tastendruckpunkte (insgesamt) Sehr gut (Tasten mit Mecha-Taktile-Schaltern)/gut (Schultertasten, Steuerkreuz, Sondertasten M3 und M4)
Reaktion von Steuerkreuz/Sticks Gut/sehr gut
Reaktion Trigger/Dosierbarkeit Gas und Bremse beim Rennspiel Sehr gut/seht genaue Dosierung
Gesamtwertung PS4/PC Viereinhalb Sterne/vier Sterne
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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Redbull0329 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Razer Raiju Ultimate im Test: Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt

        Zitat von tdi-fan
        200€ für was eigentlich? Was ist an einem Controller 200€ wert? Ich sehe seit Jahren bei den Eingabegeräten, sei es Maus, Tasta oder Controller keine wirkliche Entwicklung, außer im Design oder bunte Beleuchtung; ja, ich weiß, bei den Wireless-Geräten geht's voran, nur ist's trotzdem das Geld nicht wert^^
        Hier sieht man aber wieder ganz deutlich, wie die potentiellen Kunden für doof erklärt werden, und meiner Meinung nach ist das bei einem großen Teil der Hardware derselbe Fall^^
        Die Leute kaufen's aber trotzdem^^

        Kotzt mich an, dass ich den Scheixx selbst immer haben will^^
        Hab mir damals eine K70 RGB für 200€ gegönnt, 2014 war das. Seitdem hab ich da bestimmt 1 Liter Bier und tausende Chipskrümel drüber gekippt, und sie läuft noch wie am ersten Tag.
        Das ist einfach Qualität, für die man da bezahlt, zumindest bei Corsair. Kein Klappern, kein Spiel, keine defekten LEDs. Einfach ein massiver, 1,3 Kilo schwerer Klotz aus Mechanik und Elektronik
        Heute würde ich mir wahrscheinlich ein günstigeres Modell zulegen, aber die Investition hab ich nie bereut.
      • Von Redbull0329 BIOS-Overclocker(in)
        AW: Razer Raiju Ultimate im Test: Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt

        Zitat von tdi-fan
        200€ für was eigentlich? Was ist an einem Controller 200€ wert? Ich sehe seit Jahren bei den Eingabegeräten, sei es Maus, Tasta oder Controller keine wirkliche Entwicklung, außer im Design oder bunte Beleuchtung; ja, ich weiß, bei den Wireless-Geräten geht's voran, nur ist's trotzdem das Geld nicht wert^^
        Hier sieht man aber wieder ganz deutlich, wie die potentiellen Kunden für doof erklärt werden, und meiner Meinung nach ist das bei einem großen Teil der Hardware derselbe Fall^^
        Die Leute kaufen's aber trotzdem^^

        Kotzt mich an, dass ich den Scheixx selbst immer haben will^^
        Hab mir damals eine K70 RGB für 200€ gegönnt, 2014 war das. Seitdem hab ich da bestimmt 1 Liter Bier und tausende Chipskrümel drüber gekippt, und sie läuft noch wie am ersten Tag.
        Das ist einfach Qualität, für die man da bezahlt, zumindest bei Corsair. Kein Klappern, kein Spiel, keine defekten LEDs. Einfach ein massiver, 1,3 Kilo schwerer Klotz aus Mechanik und Elektronik
        Heute würde ich mir wahrscheinlich ein günstigeres Modell zulegen, aber die Investition hab ich nie bereut.
      • Von PCGH_Aleco Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Razer Raiju Ultimate im Test: Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt

        Zitat von VeriteGolem
        Der Elite hingegen ist das mit Abstand beste Pad aller Zeiten, dicht gefolgt vom Switch Pro Controller (man mags kaum glauben).
        Das mit dem Xbox Controller kann ich nachvollziehen, aber der Switch Controller? Ich hatte sofort Probleme mit dem Ding, total unhandlich und super seltsam zu steuern.

        Lg Aleco
      • Von Gast1667344203
        AW: Razer Raiju Ultimate im Test: Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt

        Das Teil kauf ich SOFORT !
        Aber nur, wenn die mir eine lebensechte High-End-Gummipuppe aus Japan mit dazulegen, die wollte ich schon immer mal haben, konnte ich mir aber nie leisten
      • Von VeriteGolem BIOS-Overclocker(in)
        AW: Razer Raiju Ultimate im Test: Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt

        Zitat von OOYL
        Damit würden zwei ("Edel"-)Controller mehr kosten als die die Spielkonsole selbst, mit ihrer ganzen Hardware.
        Das ist UVP. Straßenpreis dürfte bei 150 liegen, im Sale sicher billiger, und der wird kommen. Gerade PS4 Pads fallen schnell mal in die Grabbelkiste, einfach weil das ganze Konzept nicht so richtig durchdacht ist. Was das PAD angeht hat Microsoft wirklich Meilenweit Vorsprung, auch wenn der XBone Classic schlechter ist als das 360 MK2. Der Elite hingegen ist das mit Abstand beste Pad aller Zeiten, dicht gefolgt vom Switch Pro Controller (man mags kaum glauben).

        Ich werd das Razer mal in die Hand nehmen und dann abwarten. Vergangene teure 3rd Herstellerpads hatten immer Macken (Kabelbrüche, fehlende Funktionen, schlechte Software). Leider gibt es immernoch keine Alternative auf der PS4 für Gamer die Asymetrische Stickpositionen ala Xbox vorziehen und konkave Sticks wollen. Hori ist grauenhaft.

        So zockt man halt weiter mit dem Knorzmaster 5000.

        Gibts das Razer für unter 100 im Sale, wirds sicher mal bestellt.

        Ach und Edelmaus mit Edelkeyboard kostet halt auch gerne mal 500-1000 Euro. Wer billiger will kriegt halt nicht edel.
      • Von OOYL Freizeitschrauber(in)
        AW: Razer Raiju Ultimate im Test: Razers neuer PS4-Edelcontroller mit PC-Unterstützung Probe gespielt

        Damit würden zwei ("Edel"-)Controller mehr kosten als die die Spielkonsole selbst, mit ihrer ganzen Hardware.
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