Fallout 4 vor Release: Treiber, Engine, Systemanforderungen, DLCs und mehr [Update]
Alles zu den Systemanforderungen, der Engine, den Treibern und den Zukunftsplänen: Fallout 4 wird am Dienstag Tagen für PC, Playstation 4 und Xbox One erscheinen. Grund genug, um die wichtigsten Informationen rund um den Open-World-Shooter zusammenzufassen.
Am 10. November wird Fallout 4 erscheinen, sieben Jahre nach Fallout 3, fünf nach Fallout: New Vegas. Hierzulande wird man den vierten Teil direkt zum Tageswechsel ab 0:01 Uhr spielen können, typischerweise kann das Spiel vorher als Preload heruntergeladen werden. Während viele andere Publisher auf verschiedene Sondereditionen setzen, um noch etwas mehr Geld in die Kassen zu spülen, gibt es von Fallout 4 nur noch die Standardversion. Die zuvor erhältliche Pip-Boy-Edition für 130 Euro ist schon längst vergriffen.
Unseren Technik-Test durften wir bereits veröffentlichen, darin finden Sie Benchmarks zu 15 Grafikkarten und mehr.
Fallout 4 vor Release: Systemanforderungen, Engine
Fallout 4 wird weitaus hardwarehungriger ausfallen als seine Vorgänger. Kein Wunder: Fallout 3 ist aus dem Jahre 2009, das ein Jahr später erschiene Fallout: New Vegas basiert auf der gleichen Technik. Im neuen Teil kommt eine neue Version der hauseigenen Creation-Engine zum Einsatz. Die ist allerdings nicht auf maximale Grafikpracht ausgelegt, sondern soll dem Spieler möglichst viel Entscheidungsfreiheit in der Open-World ermöglichen. Zudem betonte Bethesda schon, dass die Spielwelt sehr detailliert ausfallen soll, auch wenn man Innenräume betritt.
Dadurch dürften auch der hohe minimale Speicherhunger (8 GiByte) sowie die vergleichsweise hohen CPU-Anforderungen entstehen: Mindestens vier Kerne ab der Sandy-Bridge- beziehungsweise Phenom-2-Generation fordert Bethesda. Empfohlen wird sogar ein aktueller Core i7 beziehungsweise ein FX-9590 als höchstgetakteter Vishera. Auf Grafikseite gehen die Systemanforderungen zugunsten von Nvidia; die erforderliche Radeon HD 7870/R9 270(X) ist eigentlich wesentlich leistungsstärker als die Geforce GTX 550 Ti. Bei den empfohlenen R9 290X und GTX 780 ist der Unterschied nicht ganz so groß. Ansonsten gehört ein 64-Bit-Betriebssystem ab Windows 7 zum heutigen Standard. Die 30 GByte erforderlicher Speicherplatz fallen im Vergleich sogar eher gering aus.
Auch wenn die Grafik nicht das Non-Plus-Ultra darstellen wird, soll die Atmosphäre durch Physical Based Rendering, globale sowie volumetrische Beleuchtung und God-Rays überzeugen. Ein temporales Anti-Aliasing sorgt für flimmerreduzierte Bewegungen.
| Fallout 4 (2015) | Fallout 3 (2009) | |
|---|---|---|
| Minimale Anforderungen | ||
| OS | Windows 7, 8.1, 10, jeweils 64 Bit | Windows XP, Vista |
| CPU | Core i5-2300 2,8 GHz, Phenom II X4 945 3,0 GHz | Pentium 4 2,4 GHz |
| Grafik | Geforce GTX 550 Ti 2 GiB, Radeon HD 7870 2 GiB | DX9-kompatibel, 256 MiB - ab Geforce-6800- und Radeon-x850-Serien |
| RAM | 8 GiByte | 1 GiByte (XP), 2 GiByte (Vista) |
| HDD | 30 GByte | 7 GByte |
| Empfohlene Hardware | ||
| OS | Windows 7, 8.1, 10, jeweils 64 Bit | Windows XP, Vista |
| CPU | Core i7 4790 3,6 GHz, FX-9590 4,7 GHz | Core 2 Duo |
| Grafik | Geforce GTX 780 3 GiB, Radeon R9 290X 4 GiB | DX9-kompatibel, 512 MiB - ab Geforce-8800- und Radeon-3800-Serien |
| RAM | 8 GiByte | 2 GiByte |
| HDD | 30 GByte | 7 GByte |
Fallout 4 vor Release: Empfohlene Treiber (Update)
Nvidia hat pünktlich den Geforce 358.91 WHQL veröffentlicht, der als Game-Ready-Treiber für Fallout 4 (sowie Star Wars: Battlefront und Starcraft 2: Legacy of the Void) fungiert und dementsprechend Performance-Verbesserungen bringen soll. AMD hat bisher noch keinen angepassten Treiber veröffentlicht und empfiehlt bis auf Weiteres, den Catalyst 15.11 Beta zu verwenden - ein späterer Treiber, womöglich die Radeon Software Crimson, könnten noch Optimierungen bringen.
Fallout 4 vor Release: Updates, DLCs und Season-Pass
Konkrete Hinweise auf die Inhalte künftiger DLCs hat Bethesda noch keine gegeben. Klar ist aber, dass es welche geben wird und dass es das Komplettpaket mit einem Season-Pass für 30 Euro gibt. Ähnlich wie in The Elder Scrolls: Skyrim wolle man Fallout 4 möglichst lang unterstützen, das heißt mit neuen Inhalten und Updates versorgen. Dabei soll es durchaus auch kostenlose Zusatzinhalte geben; Bugfixes und Co. gibt es natürlich ohnehin in Form von kostenlosen Updates.
Ein größeres Update soll nächstes Jahr dem Creation Kit gewidmet werden, mit dem Spieler eigene Mods erstellen können werden. Laut Bethesda benutzten das sogar die Entwickler selbst. Sollte das keine allzu tiefen Modifikationen erlauben, darf man sich in der Regel auf einen Script Extender ("F4SE" oder "FO4SE") aus der Community erfreuen. Mit einem solchen kann praktisch das komplette Spiel umgeschmissen werden, wie schon Skyrim gezeigt hat.

Und wie läufts bei dir? Hab ne ähnliche Karte mit ner schwächeren CPU (E5450 @ 4Ghz). Dein System käme meinem aber sehr nahe, würde mich sehr interessieren. Danke
Leider muss ich noch ein wenig warten mit einem neuen PC .
In der Ruhe liegt die Kraft .