CPU-Kaufberatung: AMD- und Intel-Prozessoren im Vergleich [Update]
Sie möchten sich einen neuen Prozessor gönnen? Sie suchen eine CPU, um die beste Gaming-Erfahrung zu bekommen oder möchten sich über das derzeitige Angebot informieren? Hier finden Sie die Resultate unserer CPU-Benchmarks und -Tests mit AMD und Intel. PCGH gibt Kaufempfehlungen für verschiedene Preisklassen und erläutert grundlegende Begriffe.
In diesem Artikel
Die Wahl des Prozessors bestimmt wesentlich die Leistungsfähigkeit und die Effizienz eines Computers. Doch welche Grafikeinheit eignet sich am besten für Spiele und welcher Prozessor ist die richtige Wahl für die Sockel 1200, AM4, AM5 oder 1700 beziehungsweise 1851? Außerdem stellt sich die Frage, welches Modell das beste Verhältnis aus Preis und Leistung bietet und welcher Prozessor optimal mit einer Grafikkarte wie der RTX 4090, der 5070 Ti oder der RX 9070 harmoniert. In unserer Kaufberatung fassen wir die wichtigsten aktuellen Entwicklungen der Hersteller AMD und Intel zusammen und geben Empfehlungen für unterschiedliche Preisbereiche. Dabei berücksichtigen wir nicht nur die reine Leistung in Spielen und Anwendungen, sondern auch die elektrische Leistungsaufnahme sowie Ausstattungsmerkmale und besondere Eigenschaften der jeweiligen Prozessoren. Abschließend bleibt nur noch die Voraussetzung, dass das gewünschte Modell verfügbar ist. An dieser Stelle können wir Sie beruhigen, denn im Gegensatz zum Markt für Grafikkarten ist die Versorgungslage bei Prozessoren in der Regel deutlich stabiler.
CPU-Kaufberatung 2026: Das ist neu
Der Prozessor bildet das zentrale Element eines jeden Computers. Auf ihm basieren sämtliche Berechnungen und über ihn laufen alle Abläufe zusammen. Von seiner Leistungsfähigkeit hängt die Gesamtperformance des Systems maßgeblich ab. Daher sollten Sie die Wahl der passenden CPU sehr sorgfältig treffen. Die vergangenen Jahre haben in diesem Bereich mehrere bemerkenswerte Entwicklungen hervorgebracht. Besonders AMD hat mit der Einführung der Ryzen-3000-Serie den Markt spürbar verändert. Intel reagierte vor allem im Bereich der Plattformen für anspruchsvolle Aufgaben mit deutlichen Preisreduzierungen. Dieser intensive Wettbewerb wirkt sich für Sie als Käufer durchweg positiv aus, denn die Auswahl war seit langem nicht mehr so vielfältig und reicht inzwischen durch alle Preisstufen. Zum Ende des Jahres 2020 eröffnete AMDs Vorstoß mit der Ryzen-5000-Serie zudem die Möglichkeit, Kaufentscheidungen stärker von der Zahl der Rechenkerne abhängig zu machen und nicht allein von der reinen Leistung. Ob Sie höchste Anforderungen mit einem Modell mit vierundzwanzig Kernen erfüllen möchten, ein besonders effizientes System bevorzugen oder eine kostengünstige Konfiguration planen - für nahezu jedes Einsatzszenario steht heute eine passende Lösung zur Verfügung.
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Aktuelle Marktlage bei AMD-Prozessoren
AMD fährt aktuell mehrere Schienen: Der Sockel AM4, bekannt durch die Ryzen-5000-Prozessoren, ist immer noch aktiv, wie der neue Sockel AM5 mit Ryzen 7000/9000. Bei Ryzen wird zwischen CPUs und APUs unterschieden. Letztere bieten eine integrierte Grafikeinheit (IGP) auf Vega-Basis. Die Ryzen-5000-Prozessoren sind relativ gut lieferbar und meist im Angebot, auch der Vorgänger Ryzen 3000 ist für Budget-Computer immer noch eine Empfehlung wert, verschwindet aber langsam vom Markt. Sie setzen auf den Sockel AM4, der von den I/O-Hubs B550 und X570(S) bedient wird. Falls Sie noch einen älteren Chipsatz wie X470, B450, X370 oder B350 nutzen, dann sollten Sie mindestens auf AGESA 1.2.0.7 achten. Mit dieser Version unterstützen nämlich auch die 300er-I/O-Hubs offiziell Zen 3.
Ryzen 7000 bis 9000 sind die CPU-Generationen für den Sockel AM5, der nächsten Ausbaustufe. Zen 4 und Zen 5 markieren dabei die reguläre Desktop-Schiene; hier tummeln sich vor allem spannende Prozessoren für Spieler und Content Creator. Darunter befinden sich auch Prozessoren aus der bekannten Mobile-Sparte (Phönix-APU Ryzen 8000G). Diese sind der Nachfolger der 5000G-Serie vom Sockel AM4 und bieten dank RDNA-3-Grafikchip vor allem eine gute Mischung aus CPU- und GPU-Leistung für Computer ohne dedizierte Grafikkarte. Bestätigt sind dagegen die Zen-5-APUs. AMD hat die Mikroarchitekturen für seine mobilen Next-Gen-APUs inzwischen auf den Markt gebracht und im Test konnten sie überzeugen.
Aktuelle Marktlage bei Intel-Prozessoren
Intel liefert mit Arrow Lake derzeit einen Reboot: Der Ansatz ist ein völlig anderer als beim Vorgänger. Insbesondere die Effizienz hat sich verbessert, dem entgegen steht jedoch eine kaum höhere Leistung in Spielen. Intel bepreist bestimmte Sockel-1851-CPUs attraktiv, um Aufrüster zu überreden, auf den Sockel zu wechseln. Intel hat ansonsten noch Raptor Lake (Refresh) und Alder Lake (Refresh) am Markt, vereinzelt lassen sich auch noch gute Angebote für die Vorgänger, Rocket Lake und Comet Lake finden. Bei der Kaufberatung beschränken wir uns auf spannende Prozessoren, die einen Blick wert sind.

Bei den dicken Xeons mit >100 MiB Cache macht das mehr Sinn und da gibt es dann auch die entsprechenden SKUs. 676X und 658X haben zum Beispiel beide 144 MiB aktiv, aber einmal mit 32 Kernen und einmal mit 24, 72 MiB gibt es von 16 bis 20 Kernen. Bei den Servern kannst du dir 32 Kerne umgekehrt auch als 6745P kaufen, verteilt über mehr Tiles mit zusammen 336 MiB. (Vergl. AMD, z.B. Epyc 9175F: 16 CCDs mit zusammen 512 MiB L3 – und mit zusammen 16 Kernen, weil je Chip nur ein einziger aktiv ist, aber weiterhin der volle Cache.)
Die Spezifikationen sehen nach +100 MHz Boost-Takt für die P-Kerne und +4 MiB L3-Cache gegenüber dem Core Ultra 225 aus.
Die Spezifikationen sehen nach +100 MHz Boost-Takt für die P-Kerne und +4 MiB L3-Cache gegenüber dem Core Ultra 225 aus.
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Ein empfehlenswertes Modell für preisbewusste Gamer von Intel dürfte derzeit der Core Ultra 245KF als fähiger Allrounder bleiben, welcher teils ab 155€ zu haben ist.
Für 220€ gibt es dann den 250K Plus.