Toronto: AMD hält offenbar an DDR4-Unterstützung für Server-APUs fest
Die in letzter Zeit öfter in Erscheinung tretende Webseite bitsandchips.it meint bestätigen zu können, dass AMD an seinen Plänen festhält, Toronto sowohl mit einem DDR3- als auch einem DDR4-Speichercontroller auszustatten. Letzterer sei in den Carrizo-APUs, ebenfalls mit Excavator-Kernen, vorhanden, aber deaktiviert.
Bereits Ende des vergangenen Jahres gab AMD auf einer offiziellen Roadmap an, dass die künftigen Server-APUs mit Codenamen Toronto neben DDR3- auch DDR4-Arbeitsspeicher adressieren können werden. Da solche Pläne gerne mal über den Haufen geworfen werden, ist eine (angebliche) Bestätigung in der Gerüchteküche ein gutes Zeichen. Eine solche will die italienische Webseite bitsandchips.it in Erfahrung gebracht haben, die auch Gründe nennt, warum Carrizo nur mit DDR3-Unterstützung daherkommen werde.
Demnach seien auch bei dem Desktop-Ableger zwei Speichercontroller für DDR3 und DDR4 integriert – was nicht weiter verwunderlich erscheint, immerhin kommt wie auch bei Toronto die Bulldozer-Ausbaustufe Excavator zum Einsatz, und in Vergangenheit auch schon spekuliert worden ist. Der Controller für DDR4 sei dort allerdings deaktiviert, da die Kosten für den neuen Speicher zu Beginn voraussichtlich sehr hoch ausfallen werden. Bekanntlich will AMD vor allem bei seinen APUs durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen.
Im Server-Bereich spiele der höhere Anschaffungspreis hingegen keine so große Rolle, viel wichtiger sei dort eine bessere Performance pro Watt sowie Kapazität pro Modul – beides Vorteile, welche DDR4 mit sich bringen wird. Rein theoretisch wäre es möglich, dass AMD einen neuen Sockel bringen und den DDR4-Controller in Carrizo aktivieren könnte, sobald sich die Preise einpendeln. Ob das auch tatsächlich passieren wird, darf bezweifelt werden. Immerhin steht für 2016 eine komplett neue Architektur an, dessen Plattform DDR4 unterstützen soll. Vorher noch einen neuen Sockel zu bringen, ist wohl eher unwahrscheinlich.
Quelle: bitsandchips.it (maschinelle Übersetzung)

AMD hat noch nie größere Änderungen an einem 'Plus Sockel' vorgenommen. Das betraf dann wenn nur die Spannungsversorgung.
1. M2 ist dem Chipsatz egal. Das ist einfach nur ein Pfosten aufm Board. Den kann dann der Boardhersteller drauf klatschen - oder auch nicht.
Auch jetzt gibt es schon AMD Boards (sogar mit AM3 Sockel!), die solch einen Pfosten haben -> ASROCK 990FX Fatality.
2. Was ist jetzt so wichtig/itneressant an Displaydoc und USB3.1?
Das wäre dann FM3.
AMD hat noch nie größere Änderungen an einem 'Plus Sockel' vorgenommen. Das betraf dann wenn nur die Spannungsversorgung.
Auch jetzt gibt es schon AMD Boards (sogar mit AM3 Sockel!), die solch einen Pfosten haben -> ASROCK 990FX Fatality.
2. Was ist jetzt so wichtig/itneressant an Displaydoc und USB3.1?
Ich verstehe amd allerdings durchaus, denn wenn sie jetzt DDR4 Boards bringen, müssen die vermutlich die nächsten 2 bis 3 Generationen auch noch tragen können.
Also neuer Chipsatz...
Dieser Chipsatz sollte dann aber auch Sachen wie m.2, displaydoc, usb3.1, ... nativ unterstützen um auf lange Sicht wettbewerbsfähig zu bleiben.
Da die meisten dieser Techniken aber noch eher unausgereift sind, wird sich amd zumindest nich bis zur nächsten APU Generation zeitlassen.
Persönlich würde mir aber ein wahlweises quad oder dualchannel Speicherinterface, (vlt. ähnlich organisiert wie auf den r9 290(x) viel besser gefallen. Dann könnte man mit vier billigen Riegeln locker 3200mhz (Dualchannel 1600), bzw. 3666mhz (Dualchannel 1833).
Das sollte das Speicherproblem der APUs eigentlich lösen, und damit währen die Dinger vorallem für Laptops mit Ram on Mainboard extrem interessant. (Da der
Verschaltungsunterschied auf dem Board fast nix kostet, und die Ramms da auch einfacher in 2 GB pro Channel einteilen kann)
(Bin mit Smartphone online, kann also gut sein, dass der Beitrag schlechr formatiert ist.)
Wenn beide Controller drinnen sind, kann doch der User entscheiden?!
Wenn er auf P/L gehen will, nimmt er DDR3 und wenn er die maximale Leistung der iGPU ausschöpfen will, dann nimmt er DDR4.
Finde es schade, wenn es theoretisch die Möglichkeit bietet, aber man diese nicht nutzen kann. So als wenn du weißt, dass dein Auto noch ein Turbo eingebaut hat, dieser aber nicht angeschlossen ist und somit nicht mehr Leistung bringt, weil der Verbrauch dadurch steigen könnte..
Ich vermute mal das AMD da teildefekte Die's verwursten wird um die Ausbeute zu steigern.
Kaveri unterstützt DDR 3 PC2400. Diese Geschwindigkeit werden die ersten DDR 4 Riegel wohl nicht erreichen. Von der Latenz ganz zu schweigen.
Des Weiteren ist wegen der Steckplätze ein neuer Sockel fällig.
Ich kann mir also keinen Grund vorstellen warum einen 28 Nanometer Chip DDR 4 unterstützen sollte.
Mir wäre ein, auf der Platine verlöteter DDR 5 Riegel für die Grafik lieber. Noch besser natürlich auf dem Chip selber.
Am aller wichtigsten erscheint mir jedoch endlich mal 4 Kerne mit 8 Trates zu verlöten.
Die Kaveris sind ja alle samt nur Dual Cores (Moduler) mit 4 Trades. Das ist zwar kein billiges Hypertrading alla Intel aber dennoch zu wenig.
...wenn man mal von SingleCore-optimierten Zeugs absieht! Aber das würde auch mit mehr Kernen nicht besser werden