Neue Konkurrenz für Geforce Experience: Intel setzt nach AMD auf Raptr
Nach AMD ist nun auch Intel eine Partnerschaft mit dem Entwicklerteam rund um Dennis Fong eingegangen. Dabei geht es um den Spielclient Raptr, den AMD bereits für seine Gaming-Evolved-App nutzt. Einstellungen können automatisch angepasst, Updates automatisch bezogen und ein Stream umgehen gestartet werden.
Nvidia hat es mit Geforce Experience vorgemacht, darauf folgte AMD mit der Gaming-Evolved-App basierend auf Raptr, nun wird Intel ebenfalls eine solche Plattform anbieten. Wie auch AMD setzt man dabei auf Raptr, erhält allerdings keine eigene Version, sondern setzt auf den offiziellen Client. Dieser wird nichtsdestotrotz mit neuen Funktionen für Intel'sche iGPUs ausgestattet. Dazu gehört das Streamen, beispielsweise über Twitch, mit Quicksync. Das De- und Encodieren findet dabei nicht über die eigentliche CPU/GPU statt und beeinflusst die Performance somit nicht negativ. Besonders spannend wäre hier eine Unterstützung zum Streamen über eine Intel-iGPU, während das Spiel selbst über eine dedizierte Grafikkarte läuft.
Abseits dessen macht Intel vom bekannten Raptr-Portfolio Gebrauch: Spiele können automatisch anhand der vorhandenen Hardware eingestellt, Treiber-Updates automatisch oder nach einer Benachrichtigung manuell bezogen und die integrierten "sozialen Funktionen" genutzt werden. Das ist für Intel insbesondere dadurch sinnvoll, da ein Großteil des Marktes die integrierte Grafikeinheit eines Intel-Prozessors nutzt – laut Valves aktueller Hardware-Umfrage sind es auf Steam knapp 20 Prozent.
Intel wird den Raptr-Client infolge der Partnerschaft künftig über seine Downloadseite anbieten, den aber nicht wie AMD in das eigene Treiberpaket mit aufnehmen. Zudem will Intel seine OEM-Partner anregen, die Software auf Systemen mit Intel-CPU und ohne dedizierte Grafikkarte vorzuinstallieren. Die Verbreitung sollte damit langsamer vonstattengehen, als es bei AMDs Gaming-Evolved-App der Fall war. Intel-iGPU-Nutzer können den Raptr-Client bereits nutzen, die unterstützten Spiele zur automatischen Anpassung soll in den kommenden Wochen und Monaten ausgebaut werden.
Quelle: Intel, anandtech.com

Hmm, also ich finde Geforce Experience bisher unbrauchbar im Vergleich zu Rapr. Entweder es funzt nicht richtig oder er findet nix zum optimieren. Wenn Experience was optimiert hat, wars meist nicht zu gebrauchen. Alles auf Low stellen kann ich auch^^.
Dann spinnt ab und zu noch der Anzeigetreiber. Hatte jetzt mehrere Jahre nur Nvidia und einmal AMD und hoffe das AMD bald die neuen Karten raus haut. War deutlich schöner vorher mit den Treibern und Catalyst.
Die Konfigurationen sind aber auch teilweise echt total daneben und wechseln ständig, frage mich manchmal wie die erstellt werden.
Der Nachteil das AMD Raptr ins Treiberpaket integriert hat: Viele Leute glauben das wäre das neue Treiber Control-Panel.
Ich sehe das jetzt nicht unbedingt als Konkurrenz. Ich nutze auch als nvidia Nutzer Raptr zum Tracken der Spielzeit.
Schön wenn diese Programme gut funktionieren, ich hab keine Zeit mich permanent um irgendwelche idealen Einstellungen zu kümmern.
Die herablassdenden Posts einiger hier sind absolut unangebracht,