Intel-Lieferprobleme: Kommunikation soll verbessert werden

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Intel Lieferprobleme: Kommunikation soll verbessert werden
Quelle: Roman "der8auer" Hartung

Aufgrund von Kritik durch Intels Vertriebspartner möchte das Unternehmen im kommenden Jahr die Kommunikation mit Unternehmen verbessern. Hintergrund sind die Lieferschwierigkeiten, die die Partner vor Probleme stellen. Beispielsweise mussten Systeme auf eigene Kosten mit höherwertigen Prozessoren ausgerüstet werden, da die eigentlich geplanten Modelle nicht lieferbar waren.

Auch Monate nach den ersten Berichten über Kapazitätsprobleme bei Intel ist das Problem noch immer nicht gelöst: Der verzögerte 10-Nanometer-Prozess sorgt für eine Überbelastung der 14-Nanometer-Fertigung, die nicht genügend Chips produzieren kann. Aus diesem Grund hat das Unternehmen bereits mehrere Notlösungen umgesetzt: Fertigungsanlagen werden wieder auf den alten Prozess umgerüstet, bestehende Fabriken werden mit einer Milliardeninvestition deutlich ausgebaut und einige Produkte werden in älteren Prozessen oder von anderen Unternehmen produziert.

Partner leiden unter den Lieferproblemen

Gelöst ist das Problem trotzdem noch nicht: Prozessoren des Unternehmens sind weiterhin nicht in ausreichender Stückzahl verfügbar und dementsprechend teuer. Während Intel damit weiterhin hohe Gewinne einfährt, sieht es bei den Partnern des Unternehmens weniger rosig aus. Diese sind mit der Kommunikation seitens Intel unzufrieden.

Das geht aus einem Interview mit CRN hervor, in dem Mitarbeiter des Unternehmens Besserung versprechen. Todd Garrigues, leitender Mitarbeiter bei Intels Partner Sales-Abteilung, sagte dazu:

"We got some feedback — some critical feedback if I'm honest — from some partners through our advisory boards, and we're working hard to make sure we do better at that. The request, bluntly, was just to work harder at being transparent as close to real time as possible. And we took that to heart — a lot of internal discussions on how we enable that."

Laut Garrigues will Intel die Kommunikation mit Unternehmen im kommenden Jahr deutlich verbessern. Jason Kimrey, verantwortlich für Intels Vertriebspartner, sagte darüber hinaus, dass man bereits dieses Jahr die Organisation neu strukturiert und die Investitionen erhöht hätte. 2019 soll das fortgesetzt werden, die Vertriebspartner sollen bei Intel jetzt eine höhere Priorität haben.

Passend zum Thema: Lieferprobleme bei Intel: Asus erwartet Entspannung erst ab Q2/2019

Durchweg überzeugt sind ebendiese Partner allerdings nicht: Andrew Piland, COO bei Datel Systems, sagte zum Thema Kommunikation und Fertigungsprobleme:

"I don't know if I will believe it until I see it. Ultimately actions speak louder than words. I have not seen a lot of action."

Sein Unternehmen war aufgrund der anhaltenden Lieferschwierigkeiten gezwungen, bestehende Systeme mit i5-8600- statt i5-8500-Prozessoren auszuliefern. Die daraus resultierenden, erhöhten Kosten verschlechterten dabei die Marge, denn die Preise der bestellten Systeme standen schon fest.

Zu den Fertigungsproblemen selbst sagte Ann Kelleher, seit kurzem Leiterin von Intels Fertigungsabteilung, laut dem Bericht, dass die zusätzlichen Fertigungskapazitäten die Wartezeit bis zur Entspannung der Lage um circa 60 Prozent verkürzen wird. Eine genaue Zeitangabe macht sie allerdings nicht, weshalb die Aussage äußerst ungenau und nur wenig belastbar ist.

Quelle: CRN, Computerbase

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Zero-11 Software-Overclocker(in)
        Ich habe kein Mitleid, könnten ja AMD verbauen.
      • Von Zero-11 Software-Overclocker(in)
        Ich habe kein Mitleid, könnten ja AMD verbauen.
      • Von Freiheraus
        Klingt nach first world problems (der Partner), wenn man den Baum vor lauter Wald nicht sieht. Mir wäre es ja peinlich mich auf eine dermaßen verblödete Art selbst bloßzustellen.
      • Von MTMnet Software-Overclocker(in)
        Ich warte seit dem 02.11.2018 auf einen I7-9800x
        Intel Support sagt sie können keine Termine nennen, da sie die CPU's nicht versenden und Caseking sagt sie bekommen keine Information und es wurden bisher nur wenige einzelne Stücke geliefert.

        also... kaum bzw. keine Kommunikation.

        (Ich habe schon ein teures x299 Mainboard usw. / darum noch mal Intel für mich... / zum "Übergang" bis 2020)
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