Battlefield 5 im Technik-Test: Erste Benchmarks und Eindrücke des neuen Frostbite-Shooters
Abonnenten von EAs Origin Access Premier können Battlefield 5 bereits spielen - tatsächlich startete das Spiel gar einen Tag früher als geplant. Der Shooter auf Basis der fortschrittlichen Frostbite-Engine verlegt das Szenario vom Ersten in den Zweiten Weltkrieg und verfeinert die optisch beeindruckende Grafik gegenüber dem schon schicken Vorgänger. Ob auch die Performance stimmt, prüft PC Games Hardware in ersten Benchmarks von Battlefield 5.
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Spieler warten mit Spannung auf das neue Battlefield. Denn Entwickler DICE hat gegenüber dem Vorgänger einige Veränderungen in Sachen Gameplay vorgenommen, einige Multiplayer-Modi angepasst und erweitert sowie nach dem eigentlichen Launch für den kommenden März den Battle-Royale-Modus Firestorm angekündigt. Darüber hinaus sollen weitere Inhalte - grundsätzlich kostenlos, optische Änderungen auch kostenpflichtig - im späteren Verlauf des Titels erscheinen. Gegenüber Call of Duty Black Ops 4 verfügt Battlefield 5 auch noch über eine Einzelspieler-Kampagne in Episodenform. Als technische Basis dient die sehr potente und für Battlefield 5 weiter verbesserte und grafisch ausgeschmückte Frostbite-Engine. Battlefield 5 ist außerdem eines der ersten Spiele, die Nvidias Hybrid-Raytracing RTX in Form von schicken Echtzeit-Spiegelungen unterstützen wird.
Aktuell sind die feinen Reflexionen allerdings noch nicht ins Spiel integriert - bis zum Launch für die Vorbesteller sind jedoch auch noch ein paar Tage hin. Laut Reviewers-Guide soll am 14. November ein Day-1-Patch erscheinen, welcher "eine frühe Fassung von DXR real-time Raytracing" enthalten wird ("PC Only - An early release of DXR real-time ray tracing will be available in this patch. With NVIDIA, we will continue to optimize this implementation and deliver regular updates after its release"). Zudem werden dort weitere kleinere Bugfixes unter anderem für Spielstabilität, fehlerhaft dargestellte Waffenmodelle im Auswahl-Menu und einige Fixes für den Mehrspieler-Modus angekündigt.
Battlefield 5 - Grafik und Performance
Die schicke Grafik kommt schon vor dem eigentlichen Launch mit guter Performance daher - jedenfalls, wenn Sie die richtigen Einstellungen vornehmen. Wenn Sie unser verlinktes Video ansehen, können Sie sich ein Bild von Optik und Performance machen. Erstaunlicherweise Das Setting, welches die Leistung nach oben schießen lässt, ist
scheint Direct X 12 trotz einiger heftiger Stocker schneller zu laufen als Direct X 11. Doch Obacht! Das eigentliche Setting, welches die Leistung nach oben schießen lässt, ist "Future Frame Rendering". Dieses hatten wir zu Beginn und im Video deaktiviert, da vorberechnete Frames tendenziell die Eingabelatenz erhöhen, nicht unähnlich den Bildpuffern bei Triple-Buffered Vsync.Future Frame Rendering
.
Wie es sich herausstellt, ist es jedoch nötig, um die Systemkomponenten unter Direct X 11 auszulasten. Aktivieren wir die Option, erzielen wir mit den getesteten GPUs einen satten Leistungssprung. Dieser Umstand betrifft auch den von uns tendenziell positiven Eindruck zur Direct-X-12-Performance, denn mit zugeschaltetem "Future Frame Rendering" läuft Battlefield 5 unter DX 11 nicht nur ohne die nervigen Stocker, die unter DX 12 auftreten, sondern auch schneller. Zum aktuellen Stand empfehlen wir daher ausdrücklich, "Future Frame Rendering" zu aktivieren und als API Direct X 11 zu nutzen. Wir hoffen, dass DICE die Leistung unter der Closer-To-The-Metal-API DX12 noch deutlich verbessern kann, schließlich ist diese Schnittstelle prinzipiell überlegen und außerdem nötig, um in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft Nvidias RTX nutzen zu können. Damit Sie wissen, welche Hardware Battlefield 5 benötigt, finden Sie im Folgenden die Systemanforderungen.
| Battlefield 5 | Battlefield 5 mit Raytracing | |
|---|---|---|
| Minimum | ||
| Betriebssystem | Windows 7/8.1/10 (64 Bit) | Windows 10 Oktober-Update 1809 (64 Bit) |
| Prozessor | FX-8350, i5-6600K | AMD Ryzen 5 2600, Intel Core i5 8400 |
| Grafikkarte | GTX 1050, GTX 660, RX 560, HD 7850 | GeForce RTX 2070 |
| Arbeitsspeicher | 8 GiB | 12 GiB |
| Speicherplatz | 50 GByte | 50 GByte |
| Empfohlen | ||
| Betriebssystem | Windows 10 (64 Bit) | Windows 10 Oktober-Update 1809 (64 Bit) |
| Prozessor | Ryzen 3 1300X / Core i7-4790 | AMD Ryzen 7 2700, Intel Core i7 8700 |
| Grafikkarte | Radeon RX 580 (8 GiB) / Geforce GTX 1060 (6 GiB) | GeForce RTX 2080 |
| Arbeitsspeicher | 12 GiB | 16 GiB |
| Speicherplatz | 50 GByte | 50 GByte |
Battlefield 5 - Erste Grafikkarten-Benchmarks
Nachdem wir geklärt haben, welche Stellschrauben zu welchem Ergebnis führen, testen wir die ersten Grafikkarten. Zur Sicherheit: DirectX 11 nebst Future Frame Rendering führt Stand jetzt zum besten Spielerlebnis, sodass wir die Benchmarks mit diesen Einstellungen durchführen und Ihnen ebenfalls zu diesen Settings raten. Weiterhin setzen wir im Grafikmenü von Battlefield 5 alle Optionen manuell auf das Maximum, welches der Voreinstellung "Ultra" entspricht, deaktivieren V-Sync und testen mit 100 Prozent = nativer Renderauflösung. Als Grafiktreiber verwenden wir den jeweils aktuellen Code von AMD und Nvidia, namentlich die Radeon Software 18.11.1 und den Geforce 416.81 WHQL. Beide Treiber sind offiziell für Battlefield 5 freigegeben bzw. empfohlen, die Voraussetzungen sind folglich fair.
Die Messungen führen wir im sehenswerten und gut reproduzierbaren Singleplayermodus durch. Dafür auserkoren haben wir die Provence-Mission, da diese einerseits ein hübsches Herbst-Flair versprüht und andererseits mit relativ geringen Bildraten läuft. Der Benchmark besteht aus einem 20-sekündigen Sprint durch den Wald, vorbei an einigen Kameraden und durch reichlich dynamisches Laub hindurch. Um ein Worstcase-Szenario handelt es sich nicht. Die Benchmark-Szene erläutern wir auch nochmals im Video. Falls Sie interessiert sind, unsere Messungen am eigenen PC nachzustellen, können Sie sich dort den genauen Ablauf ansehen.
Weitere Grafikkarten reichen wir im Laufe der Zeit nach. Der Kopierschutz erlaubt nur fünf Kinfigurationsänderungen (andere Grafikkarte, anderer Prozessor, andere Kernzahl etc.) innerhalb kurzer Zeit und sperrt anschließend den Account, was es Hardware-Testern unnötig schwer macht.
Was den Bedarf an Grafikspeicher angeht, kommt Battlefield 5 laut unseren ersten Beobachtungen eher nach Battlefield 1 als nach Star Wars Battlefront 2. Während Letzteres in einigen Missionen und Szenarien von mehr als 6 GiByte Speicher profitiert, ist Battlefield 5 mit 6 GiByte weitgehend gesättigt. Das gilt auch dann, wenn man - wie wir - die Grafikspeicher-Begrenzung im Menü abschaltet. Mit 8 GiByte ist das Optimum erreicht. Das Streaming reduziert auf ausnahmslos jeder Grafikkarte die Texturdetails; je nach Bildrate ist das verzögerte Einladen höherer Auflösungsstufen mehr oder minder stark sichtbar. Das ist vor allem für Besitzer einer speicherstarken Grafikkarte ärgerlich, denn eine echte Option, dieses Polster in Qualität zu investieren, fehlt derzeit.
Die Grafikkarten-Messmethodik der PCGH
Basierend auf Leser-Feedback verwendet PC Games Hardware für Spiele-Benchmarks seit einigen Jahren keine Referenz-Grafikkarten mit Standard-Taktraten mehr. An ihre Stelle treten Herstellerdesigns samt werkseitiger Übertaktung, wie sie von einem Großteil unserer Community verwendet werden. Hierbei handelt es sich um typische Modelle, wenngleich "typisch" gar nicht so einfach zu definieren ist. Die Auswahl richtet sich nicht nur daran, welche Grafikkarten noch im PCGH-Testlabor anwesend sind, sondern auch, ob sie repräsentativ für das jeweilige Modell sind: Wir nutzen nach Möglichkeit weder unübertaktete, sich wegen Überhitzung drosselnde oder enorm schnelle Herstellerdesigns, sondern "Vernunftversionen", wie wir sie auch in den PCGH-Grafikkartentests meistens empfehlen. Beachten Sie bitte, dass wir nicht sämtliche Modelle am Markt testen können, sondern uns auf eine Auswahl beschränken müssen. Auch behalten wir uns vor, einzelne hier herangezogene Herstellerkarten in anderen Tests auszutauschen, beispielsweise dann, wenn sie das Testlabor verlassen müssen.
Jede Grafikkarte wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte: Eine gerade aus dem Regal genommene Grafikkarte, noch kalt vom Nichtstun, boostet höher als im normalen Betrieb nach einiger Zeit unter Last. Die durchschnittliche, automatisch gesetzte GPU-Taktfrequenz beim Test der jeweiligen Karten finden Sie in den Benchmarks. Die tatsächliche Frequenz ist wichtig und kann angesichts der großen möglichen Unterschiede nicht einfach unter den Tisch fallen, denn "GTX 1080 Ti" ist nicht "GTX 1080 Ti", um nur ein Beispiel zu nennen - je nach Herstellerdesign können zehn Prozent Differenz dazwischen liegen. Hinterfragen Sie daher Messwerte im Internet, die ohne jegliche Taktangabe veröffentlicht werden. Dem gegenüber stehen wenige Grafikkarten, von denen keine übertakteten Versionen existieren. Die prominenteste ist AMDs Radeon R9 Fury X, welche wir als Referenzdesign testen - gäbe es OC-Versionen, würde eine solche in den Benchmarks mitmischen.

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Ich mache auch die Erfahrung, ohne future frame rendering immer ins Cpu Limit zu raßen und Microrucker zu haben. Kann ich auch an den Reglern drehen wie ich will.
Kommt eigentlich noch ein vollständiger Benchmark für das Spiel=?
das sollte jedem klar sein...
Bin deswegen halt der Meinung, das die Mist gebaut haben und die ungenutzten Ressourcen dann in "Bildvorberechnung" verschwenden, damit es nicht so doll
auffällt - in meinen Augen einfach nur schlecht programmiert....
Andere Spieleentwickler können hier die Hardware deutlich besser auslasten, ohne auf so etwas zurück greifen zu müssen.