E3 2014: Assassin's Creed: Unity - Trotz Französischer Revolution keine Revolution, aber nach wie vor gut
Von der Karibik nach Paris: In Assassin's Creed: Unity greifen bis zu vier Attentäter gleichzeitig den Aufständischen in der Französischen Revolution unter die Arme. PC Games Hardware berichtet von der E3 2014.
Kreuzzüge, Renaissance, amerikanischer Unabhängigkeitskrieg, das goldene Zeitalter der Piraterie - über einen Mangel an Abwechslung kann sich bei Assassin's Creed wirklich niemand beschweren. Der fünfte "große" Serienteil namens Assassin's Creed: Unity nimmt uns mit ins Paris der Französischen Revolution. Während der E3 zeigte Ubisoft zwei Abschnitte des Spiels: Im Rahmen der Microsoft-Pressekonferenz stürmten die Attentäter ein Schloss und halfen den Revolutionären, den Marquis de Bouillon einen Kopf kürzer zu machen. Auf Ubisofts eigener Pressekonferenz galt es, im Alleingang einen gewissen Captain Xavier zu finden und auszuschalten. Diese Sequenz sahen wir uns hinter verschlossenen Türen am Ubisoft-Stand erneut an - sozusagen als Director's Cut mit dem Kommentar eines Entwicklers von Ubisoft Montreal.
Freies Klettern für freie Bürger
Gleich zu Beginn springen wir mit Held Arno Dorian von der Kathedrale von Notre Dame - ganz ohne Heuwagen, denn jetzt verfügen wir über die Fähigkeit "kontrollierter Abstieg". Generell haben die Entwickler das freie Hoch- und Runterklettern überarbeitet. Waren früher nur "gerade" Manöver drin, kraxeln Arno und seine bis zu drei Mitstreiter jetzt auch im Winkel die Häuserwände hoch. Mit einem scharfen Adleraugenblick sehen wir, wer uns böse gesonnen ist oder uns gar unterstützen könnte. Die Polizei von Paris ist beispielsweise noch unser Freund und Helfer und durchaus willig, gestellte Verbrecher dingfest zu machen. Auch Stadtbewohner billigen unsere oft nicht ganz schmerzfreien Taten, etwa, wenn wir einigen Bürgern im Kampf gegen eine Handvoll Ganoven beistehen. Die angeblich über 1.200 NPCs, die in Massenszenen die Straßen bevölkern, sehen obendrein noch schicker als in den vergangenen Teilen aus - klar, denn dank PlayStation 4 und Xbox One müssen die Entwickler keine Rücksicht auf technisch veraltete Konsolen wie die PlayStation 3 oder die Xbox 360 nehmen.
Schluss mit Kontern
Das Kampf-Kontersystem warfen die Entwickler komplett aus dem Spiel. Stattdessen können wir Gegner jetzt zurückstoßen und einen schweren Angriff durchführen. Der braucht allerdings einen Moment zur Vorbereitung und kann von einem Feind unterbrochen werden. Auf den Straßen von Paris winken derweil immer neue Quests, deren Schwierigkeitsgrad und Typ nahtlos in der Spielwelt angezeigt und ins Quest-Logbuch eingetragen werden - etwa eine Bruderschaftsmission der Schwierigkeitsstufe drei von fünf. Angeblich gibt es sogar keine Beschränkung, wie viele Quests wir annehmen können, doch das können wir uns nicht hundertprozentig vorstellen. Für Quests haben wir jedoch keine Zeit, denn wir brauchen Informationen über den gesuchten Captain Xavier. Wir schleichen uns in ein Gebäude, das wir zuvor mit dem schon erwähnten erweiterten Adlerblick untersucht haben und daher wissen, wie viele Personen sich darin aufhalten. Wir huschen hinter Möbeln versteckt in den zweiten Stock, reden mit einem Informanten und verlassen das Haus durchs Fenster.
Vier Freunde sollt ihr sein
Von Häuserdächern und Aussichtspunkten sehen wir auf einen Blick wichtige Punkte der Stadt, etwa missionskritische Häuser oder Katakomben: Senkrecht aufsteigende Lichtstrahlen kennzeichnen diese. Eine Minikarte gibt es nach wie vor, doch die Entwickler wollen das "Mittendrin-Gefühl" so selten wie möglich mit Anzeigen und Menüelementen stören. Wir wechseln in eine Taverne, die wir durch ein Fenster "betreten". Dort treffen wir auch unsere Mitspieler, wenn sie sich denn in unser Spiel einloggen - genauso, wie auch wir die Kampagnen anderer Spieler unsicher machen können. Dadurch öffnen sich uns neue Mehrspielermissionen, doch einige Kampagnenaufträge sind dann aus storytechnischen Gründen gesperrt. Die offene Spielwelt steht uns auch dann noch offen, wenn wir das Spiel im Einzelspielermodus abgeschlossen haben, so der Kommentar des Entwicklers, der uns Assassin's Creed: Unity vorführte. Genaueres wollte er aber nicht verraten.
Vom Meer in die Metropole
Fast schon unheimlich, mit welcher Frequenz Ubisoft neue Assassin's-Creed-Teile veröffentlicht. Wenn die Qualität dabei stimmt, wollen wir uns aber nicht beschweren - und danach sieht es auch bei Assassin's Creed: Unity aus. Neben dem frischen Szenario und der außerordentlich detaillierten Umsetzung von Paris gefallen uns die vielen kleinen und großen Verbesserungen. Dass wir uns wie in früheren Serienteilen wieder in einer Großstadt befinden und nicht an wilden Seeschlachten teilnehmen oder durch winterliche Wälder turnen, ist auch kein Fehler. Wie viel Spielspaß in Paris steckt, finden wir am 28. Oktober 2014 heraus. Übrigens: Von Animus und Co. bekamen wir in unserer Vorführung nichts zu sehen. Wir haben die Metaebene des Spiels aber auch nicht vermisst.

AC hat bis jetzt immer seinen Charm und gehabt und die Story und Inszenierung ist einfach klasse wenn die Entwickler weitermachen wie bis her können wir uns lange über eine gute Serie freuen.
Ich erwarte bei Unity och keine Revolution, das Gameplay is gut so, wie es is. Wichtiger is mir ne gut präsentierte Handlung.
Dass sie die Klettermechanik überarbeitet haben wurde auch Zeit. Ebenfalls gefällt mir dass wir uns wieder in der Grossstadt bewegen.
Wenn jetzt zusätzlich der Animusquatsch vorbei ist, bin ich vollends begeistert
Dass keine Revolution zu erwarten war, war klar. Es scheint dass die Entwickler genau das geändert haben, was geändert werden musste. Könnte aus meiner Sicht sogar AC2 vom Tron stossen.
Ich hab immernoch Spaß an der AC Formel, es ist was es ist. Jedes Jahr in nem hübschem neuem Gewand und n paar kleinere Änderungen die einen immer wieder motivieren in die Börse zu greifen. Hoffentlich wird es bis Release noch was, keine Lust wieder bis ins nächste Jahr drauf zu warten. Wenn es dieses Jahr noch kommt und einigermaßen Bugfrei ist, wobei das kaum anzunehmen ist, könnte Ubisoft zusammen mit bspw. FarCry4 den Herbst/Winter diesen Jahres dominieren.
Hm vllt hole ich mir den Titel mal günstig nach ,hab bis jetzt nur ac2 gezockt und fand das nur durschnittlich ,hat Spaß gemacht,aber dem Spiel fehlte einfach das gewisse Etwas,und wurde ziemlich langweilig
Vllt kann mich dieser hier überzeugen
PS: Was mir grad so auffällt,ist eig AC sozusagen eine Weiterentwicklung der Prince of Persia Serie?
Hab mir überlegt mal einen PoP Teil zu holen und auszuprobieren ,aber als ich mir paar Vids ansah zu dem letzten Teil ,fiel mir die Ähnlichkeit zu AC auf