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  • Anno 2205 Test: Benchmarks mit 16 Grafikkarten - Update mit aktuellen Treibern und CPU-Kernskalierung

    Update mit weiteren Benchmarks und Tessellationsbetrachtung! Anno 2205 aus dem Hause Ubisoft/Bluebyte ist seit dem 3. November im Handel. Damit Sie wissen, ob Ihr Computer der runderneuerten Grafik des Aufbauspiels gewachsen ist, macht PC Games Hardware den Technik-Test mit Benchmarks.

    Update vom 06. November 2015

          

    Wir haben diesen Techniktest umfassend erweitert. Neu sind unter anderem die Nachtests der finalen Uplay-Version von Anno 2205, für die wir extra einen neuen Spielstand mit einer noch größeren Stadt anlegten. Die Benchmarkwerte sind daher nicht 1:1 mit denen aus der Review-Version vergleichbar und fallen aufgrund der üppigeren Bebauung etwas niedriger aus, obwohl wir die gleiche Kamerafahrt auf derselben Karte (Walbruck-Becken) bei unveränderter Tageszeit absolvieren. Daneben haben wir uns angesehen, welche Auswirkungen es hat, die Shader-Qualität von "Ultra hoch" auf "Sehr hoch" zu senken, und ob sich zusätzliche Prozessorkerne positiv auf die Leistung auswirken.

    Anno 2205 im Techniktest: Benchmarks mit Finalversion und neuem Savegame

          

    Wie erläutert, prüfen wir die Grafikkartenleistung erneut, wobei je zwei Radeon- und Geforce-Modelle herhalten. Im Fokus stehen die Bildraten bei Darstellung einer größeren Stadt, die Auswirkungen der "Ultra Hoch"-Shaderqualität im Vergleich zu "Sehr hoch" sowie die Tessellationsleistung. Um letztere zu prüfen, haben wir auf einer Radeon R9 Fury X nebst Catalyst 15.10 Beta den treiberinternen Tessellationsschalter bemüht und uns die Felsformationen sowie das Wasser angesehen. Bedauerlicherweise tut sich hier rein gar nichts, weder optisch noch bei der Bildrate - möglicherweise ist der Schalter fehlerhaft oder schlicht nicht mit Anno 2205 kompatibel.

    Die folgenden Benchmarks zeigen, dass sich die Performance seit der Review-Version nicht verändert hat. Die gezeigten Bildraten sind nur etwas niedriger als bei unseren älteren Benchmarks (siehe weiter unten im Artikel), weil wir einen neuen Spielstand mit weiterer Bebauung verwenden. An der generellen AMD-Schwäche ändert sich nichts. Dafür können wir nun unseren Tuning-Tipp präzisieren: Wer die Shader-Qualität von "Ultra hoch" auf "Sehr hoch" reduziert, erhält auf Geforce-GPUs mindestens 60 Prozent höhere Fps und auf Radeons zwischen 35 und 55 Prozent mehr.

    Anno 2205 Final GPUs

    Wählen Sie Ihre Wunschauflösung im Dropdown-Menü aus!

    • Anno 2205 Final GPU-Test
    Info Icon
    Game/Version Anno 2205 (v1.1.2123.38702), Uplay, PCGH-Benchsave 'Dawn flyby 2.0'
    Details Very High & Ultra High with manually set AA, VSync off
    Software/Drivers Catalyst 15.10 Beta (HQ), Geforce 358.87 WHQL (HQ), Windows 10 x64
    • Benchmarks (1 von 3)

    • Produkte ein-/ausblenden

    ~1.350/3.506 MHz
    97.9
    78
    ~1.316/3.506 MHz
    62.6
    49
    ~1.050/1.000 MHz
    54.7
    46
    ~1.010/3.000 MHz
    37.7
    31
    0
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    35
    40
    45
    50
    55
    60
    65
    70
    75
    80
    85
    90
    95
    100
    Name
    1.920 × 1.080, no AA, VERY High Shader Quality (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i7-6700K @ 4,5 GHz (45 × 100), Asus Maximus Hero VIII, 2 × 8 GiByte DDR4-2800

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Anno 2205 im Techniktest: Prozessor-Kernskalierung

          

    Wie skaliert die modernisierte Anno-Engine mit den ihr zur Verfügung gestellten Prozessorkernen/-threads? Das überprüfen wir anhand eines Core i7-5820K, dem beliebtesten Sechskernprozessor am Markt. Um ein GPU-Limit auszuschließen, ergreifen wir mehrere Maßnahmen: Erstens läuft der Prozessor nur mit 2,5 GHz. Zweitens testen wir wie bei PCGH-Prozessortests üblich in der geringen Auflösung 1.280 × 720 ohne AA und AF und setzen in diesem Fall außerdem die rechenaufwendige Shader-Qualität von "Ultra hoch" auf "Sehr hoch". Auf diese Weise wird die Grafikkarte entlastet, während sich der Prozessor mit der gleichen Arbeit durch das unveränderte Seitenverhältnis konfrontiert sieht. Zu guter Letzt arbeitet die Testgrafikkarte, eine Geforce GTX Titan X, mit satten 1.500/4.207 MHz. Kurz: Ein GPU-Limit gibt es hier nicht. Wie die Kernskalierung in unserer Teststadt aussieht, dokumentiert der folgende Benchmark:

    Anno 2205 CPU Core Scaling

    Anno 2205: Prozessor-Kernskalierung

    • Anno 2205 Kernskalierung
    Info Icon
    Game/Version Anno 2205 (v1.1.2123.38702), Uplay, PCGH-Benchsave 'Dawn flyby 2.0'
    Details Maxed detail except AA, AF and shading (Very High instead of Ultra High)
    Software/Drivers Geforce 358.70 (HQ), Windows 10 x64
    • Produkte ein-/ausblenden

    78.2
    60
    76.9
    57
    74.4
    57
    74.0
    55
    57.5
    41
    47.8
    35
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    Name
    1.280 × 720, no AA/AF (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Core i7-5280K @ 2,5 GHz (!), Asrock X99X Killer, 4 × 4 GiB DDR4-2200, Titan X @ 1.500/4.207 MHz

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Klar ersichtlich ist, dass der Spielmotor mehr als zwei Rechenwerke dankend entgegennimmt. Ab vier Kernen tritt eine Sättigung ein, wobei hier SMT alias Hyperthreading noch einen leichten Fps-Boost bringt. Rechnen zwei weitere Kerne inklusive SMT, sinkt (!) die Bildrate leicht ab. Das Optimum für Anno 2205 sind sechs Kerne ohne SMT, diese Einstellung arbeitet minimal schneller als alle anderen. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass unsere Testszene mit 30.000 Einwohnern keineswegs ein Worst-Case-Szenario darstellt, im Laufe des Spiels mit immer größeren Städten sinkt die Leistung weiter. Auch der Kamerawinkel hat enorme Auswirkungen: Spielen Sie "normal", das heißt mit Blick von schräg oben, ist die Bildrate wesentlich höher als bei flachen Winkeln. Blicken wir beispielsweise von der Startinsel auf die bebaute Nachbarinsel oder fliegen gar hinüber, kommt es zu Drops auf 30 bis 25 Fps. Nichtsdestotrotz gilt auf üblichen, wenn auch nicht allen PCs: In gewöhnlichen Auflösungen ab Full HD mit allen Details und AA/AF ist Anno 2205 weitgehend GPU-limitiert,

    Original-Artikel vom 03. November 2015

          

    Ab 3. November sollten sich Freunde des gepflegten Aufbauspiels Urlaub nehmen, denn ab diesem Tag ist Anno 2205 spielbar. Damit endet die vier Jahre lange Durststrecke, der Vorgänger Anno 2070 erschien nämlich schon 2011. Fans dürfen aufatmen, denn während viele Publisher für neue Serienableger das Entwicklerstudio wechseln, zeichnet für Anno 2205 wieder Bluebyte (ehemals Related Designs) mit Sitz in Mainz verantwortlich. PC Games Hardware sprach mit den Entwicklern über die Technik und präsentiert Ihnen alles Wissenswerte zum Launch - Grafikkarten-Benchmarks und Tuning-Tipps inklusive.

    Anno 2205 im Techniktest: Technik-Innereien

          

    Wie schon die Vorgänger legt auch Anno 2205 sehr viel Wert auf eine zeitgemäße und detailreiche Optik. Unter der Haube hat sich für dieses Ziel einiges getan, die Entwickler haben die vierjährige Entwicklungszeit auch für technischen Fortschritt genutzt. Die größte Änderung betrifft das Shading: Das in Anno 2070 verwendete Deferred-Rendering ist Geschichte, Anno 2205 setzt auf modernes Physically Based Shading, um eine bessere, realistischere Materialdarstellung zu erzielen (Info-Artikel dazu in der PCGH 05/2015). Auch das Terrainsystem ist neu: Jede Map ist nun einzigartig und viele Karten sind mit verschieden hohe Bergen verziert. Erzielt wird dies dadurch, dass kein starres Gerüst mit fester Auflösung, sondern eine dynamische Auflösung des Terrain-Grids genutzt wird, um Details besser darstellen zu können. Dabei kommt "Dynamic Texture Baking" zum Einsatz, informiert uns Burkhard Ratheiser, Anno-Urgestein und Producer von Anno 2205: Terraintexturen werden jetzt dynamisch zur Laufzeit erstellt ("gebacken"), um die Datenmenge zu reduzieren. Auch die Tessellierung, welche zum Beispiel bei der Kraterbildung sowie der Darstellung der Steilklippen und Abbruchkanten der Eisschollen eingesetzt wird, erfuhr eine Überarbeitung. Hinzu kommen Echtzeitreflexionen - selbst dynamische Objekte spiegeln sich realistisch in den Scheiben hoher Gebäude - und die in Anno 2205 debütierende Schneedarstellung der Arktiswelt.

    "Street Canyon Occlusion", eine der Ambient Occlusion ähnliche Eigenentwicklung, verleiht Hochhäuserschluchten ein plastisches Aussehen und eine eigene Lichtstimmung. Viele der futuristischen Gebäude sind sogar mit Interior-Mapping bestückt, sodass man dort, den richtigen Zoomfaktor vorausgesetzt, hineinschauen kann. Der Detailgrad bei Gebäuden und Einheiten sei im Vergleich mit Anno 2070 in Anno 2205 um ein Vielfaches gestiegen, erfahren wir im Interview weiter. Auch das Skinning der Figuren werde nun komplett auf der GPU berechnet. Die neue Basistechnik besitzt zudem eine von Bluebyte programmierte Physik-Engine, welche unter anderem mit sehenswerter Cloth-Simulation (Stoffe) und dynamischem Wasser inklusive schicker Wellen- und Brandungseffekte aufwartet. Um moderne Mehrkernprozessoren auszulasten, haben die Coder bei Bluebyte auch an verbessertes Multithreading gedacht.

    Anno 2205 im Techniktest: Absage an DirectX 12, aber dafür andere Schmankerl

          

    Anno 2205 befindet sich seit vielen Jahren in Entwicklung, mit DirectX 11 im Fokus. Eine Umstellung auf die neue, exklusiv unter Windows 10 verfügbare DX12-Schnittstelle hätte viel Entwicklungszeit verschluckt, daher habe man die Mannstunden in die optimale Ausnutzung von DX11 gesteckt, führt Burkhard Ratheiser im Interview aus.

    Anno 2205: Die Wellendarstellung ist nur eines von unzähligen liebevollen Details. Anno 2205: Die Wellendarstellung ist nur eines von unzähligen liebevollen Details. Quelle: PC Games Hardware Da die Länge einzelner Shader und die Menge an wohlklingenden Bezeichnungen keine Spitzengrafik garantiert, haben wir uns selbst ein Bild von Annos grafischer Güte verschafft - und sind definitiv angetan. Die Kunst, schönen Content mit modernem Shading darzustellen, ist bei Anno 2205 geglückt. Wer mit der freien Kamera und maximaler Zoomstufe unterwegs ist, erblickt eine wahre Detailflut. Zahlreiche Passanten, wie Jogger, Rentner, Schwangere und Mütter mit Kinderwägen, wuseln durch die Straßen und spiegeln sich wie auch die futuristischen Vehikel - darunter Tron-ähnliche Bikes und fliegende PKW à la Zurück in die Zukunft - in Glasfassaden. Hinzu kommen die Fabriken, bei denen schweres Gerät, Roboter und natürlich auch Menschen sichtbar Ihrem Tagwerk nachgehen. Sie alle werfen bis zu einer bestimmten Entfernung einen dynamischen, vom Sonnenstand beeinflussbaren Schatten und hauchen der virtuellen Metropole Leben ein. Apropos Sonnenstand: Die Beleuchtung verdient sich eine gesonderte Erwähnung, da der (auf Wunsch beschleunigte) Tag-Nacht-Wechsel großartig aussieht. Vor allem bei Tagesanbruch und Dämmerung zaubert Anno 2205 wunderschöne Momente auf den Bildschirm. Ein Vergleich:


    Anno 2205 ist weiterhin anzumerken, dass sich die Entwickler Gedanken über eine technisch saubere Darstellung gemacht haben. Das fängt bei den fein gefilterten Soft-Shadows an und gipfelt bei den Anti-Aliasing-Maßnahmen: Dank des neuen Renderverfahrens feiert Multisample-AA als echte Hardware-Kantenglättung ein Comeback, Anno 2205 bietet 2× bis 8× MSAA. In Zeiten der Deferred-Renderer war MSAA oft nur über Umwege realisierbar und, war es doch mal anzutreffen, oft lückenhaft. In Anno 2205 arbeitet MSAA wie wir es von früher kennen: Alle Kanten werden sauber erfasst, die Wirkung ist schon bei der Stufe 2× klar sichtbar. Das reicht den Entwicklern aber nicht. Das Multisampling, welches prinzipbedingt nur Polygonkanten, nicht aber Texturen und Shader bearbeitet, wird um zwei Komponenten erweitert, Alpha-to-Coverage und Shader-AA. Ersteres kommt schon bei Anno 1404 zum Einsatz und sorgt dafür, dass die Vegetation im Zuge des Multisamplings mitgeglättet wird. Das Shader-AA entflimmert unter anderem die Wasseroberfläche. Alles zusammen wirkt beinahe wie Supersampling und sorgt dafür, dass die Abtastung dem schönen Content gerecht wird.

    Anno 2205 im Techniktest: Systemanforderungen und Presets

          

    Die offiziellen Systemvoraussetzungen und Empfehlungen für Anno 2205 lauten:

    Minimale Systemanforderungen für Anno 2205:
    • Windows 7 SP1, Windows 8.1 oder Windows 10 (64 Bit)
    • Processor: Intel Core i5 750 @ 2.6 GHz oder AMD Phenom II X4 @ 3.2 GHz
    • RAM: 4 GByte oder mehr
    • Video card: Geforce GTX 460 oder AMD Radeon HD 5870 (1.024 MiB RAM mit Shader Model 5.0)
    • DirectX: DirectX June 2010 Redistributable
    • Sound: DirectX Compatible Sound Card mit neuestem Treiber

    Empfohlenes System für Anno 2205:
    • Windows 7 SP1, Windows 8.1 oder Windows 10 (64 Bit)
    • Processor: Intel Core i5 2400s @ 2.5 GHz oder AMD FX-4100 @ 3.6 GHz
    • RAM: 8 GByte oder mehr
    • Video card: Geforce GTX 680, Radeon HD 7970 oder besser (2.048 MiB RAM oder mehr, mit Shader Model 5.0)
    • DirectX: DirectX June 2010 Redistributable
    • Sound: DirectX Compatible Sound Card mit neuestem Treiber

    Folgt man den regelmäßigen Umfragen auf PCGH.de, dürften die meisten Leser kein Problem mit den Minimalanforderungen haben. Auch die empfohlene Hardware-Ausstattung ist prozessorseitig harmlos, tendiert aber bei der Grafikleistung Richtung aktueller Oberklasse. Werfen wir zuächst einen Blick auf die grafische Skalierbarkeit von Anno 2205. Das Spiel bietet die Möglichkeit, die globale Grafikqualität über Presets zu regeln, die von "niedrig" bis "ultrahoch" gehen:


    Sichtweite, Schatten, Shader, Kantenglättung, sukzessive kommt etwas dazu. Wie immer gilt dabei das Gesetz des abnehmenden Grenzertrags: Beim Schritt von "sehr hoch" auf"ultrahoch" profitiert die Grafik nur noch in Nuancen, läuft aber fühlbar schlechter. Daher besteht natürlich die Option, einzelne Details getrennt vom Rest abzuschalten.

    02:55
    Anno 2205: Video-Grafikvergleich: Minimale vs. maximale Settings
    Spielecover zu Anno 2205
    Anno 2205

    Anno 2205 im Techniktest: Grafikkarten-Benchmarkszene

          

    Die uns vorliegende, fast fertige Review-Version von Anno 2205 bietet eine interessante Option für Benchmark-Fans: Ein Klick auf das Kamerasymbol rechts unten, gefolgt von einem weiteren Klick auf die Ziffer 1 oder 2 startet verschiedene, festgelegte Kameraflüge über die jeweilige Karte. Die bereits errichtete Stadt wird dabei natürlich dargestellt und überflogen. Diese Funktion ist zwar sehenswert und praktisch, wir haben uns aber aus mehreren Gründen entschieden, sie nicht zum Benchen zu verwenden. Erstens entspricht die Kameraperspektive nicht derer, die beim Spielen zum Einsatz kommt: Die meiste Zeit spielt man Anno von schräg-oben, während der Kameraflug oft deutlich steilere Winkel (sprich: von der Seite) ansetzt. Hinzu kommt, dass sowohl Stellen mit übertrieben viel und viel übertrieben wenig Last überflogen werden, etwa ein Wasserfall aus der Nähe (Fps-Tief) und eine Schlucht (Fps-Hoch). Im Mittel kommen geringere Bildraten als in weiten Teilen des Spiels heraus und vor allem die Min-Fps vermitteln eine schlechte(re) Performance, die so nicht die Regel ist.

    In den Zwischensequenzen sind zwar ähnliche Stunts zu sehen, die meiste Zeit über blicken Sie jedoch auf Ihre Stadt - und mit einer solchen in mittlerer Größe testen wir die erste Ladung an Grafikkarten. Die Benchmarks finden im "Walbruck-Becken" statt, der ersten Kampagnenkarte mit gemäßigtem Klima. Schnee und Eis gibt es hier nicht, wohl aber Berge, Wasser und Vegetation. Für eine gewisse Romantik sorgt die Tageszeit, wir wählen zwecks stimmungsvoller Beleuchtung und langer Schatten den Sonnenaufgang. Der Benchmark besteht aus einem mittels F9-Taste gestartetem, gemächlichen Rundflug über die Mini-Metropole. Die komplette, 20-sekündige Benchmarksequenz im Video:

    00:27
    Anno 2205: Die PCGH-Benchmarkszene "Dawn flyby" im Video
    Spielecover zu Anno 2205
    Anno 2205

    Anno 2205 im Techniktest: Grafikkarten-Ergebnisse

          

    Die Zahlen, welche wir mit der Review-Fassung von Anno 2205 und aktuellen Treibern unter Windows 10 ermittelt haben, sprechen eine deutliche Sprache: Anno 2205 ist - zumindest mit Ultra-Details - ein echter Hardware-Fresser. Die Last liegt dabei eindeutig auf den Grafikkarten, wofür mehrere Faktoren sprechen. Erstens steigt die Bildrate schon in Full HD ohne Anti-Aliasing konsequent mit schnelleren Grafikkarten. Zweitens können sich AMDs Fury-Modelle klar von ihren Geschwistern der Radeon-200- und 300-Generation absetzen, ebenso die Fury X von der Fury. Die Unterschiede zwischen den letztgenannten beiden Grafikkarten sind in vielen Spielen nicht derart ausgeprägt, da Faktoren wie Front-End oder Speichertransferrate limitieren; Anno 2205 skaliert ergo sehr gut mit der Shader-Leistung.

    Anno 2205 Review GPU-Benchmarks

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    • Anno 2205 Review GPU-Benchmarks
    Info Icon
    Game/Version Anno 2205 (Review version; Uplay), PCGH-Benchsave 'Dawn flyby'
    Details Max. possible detail, VSync off
    Software/Drivers Catalyst 15.10 Beta (HQ), Geforce 358.50 WHQL (HQ), Windows 10 x64
    • Benchmarks (1 von 3)

    • Produkte ein-/ausblenden

    ~1.350/3.506 MHz
    69.7
    62
    ~1.320/3.506 MHz
    53.5
    46
    ~1.300/3.506 MHz
    42.2
    36
    ~1.050/1.000 MHz
    41.6
    35
    ~1.100/3.500 MHz
    38.9
    35
    ~1.000/1.000 MHz
    36.4
    31
    ~1.070/3.000 MHz
    31.0
    26
    ~1.350/3.506 MHz
    30.9
    26
    ~1.032/3.004 MHz
    28.6
    25
    ~1.000/2.520 MHz
    27.0
    23
    ~1.241/3.500 MHz
    22.0
    19
    ~980/2.850 MHz
    20.9
    17
    ~1.050/3.000 MHz
    20.8
    17
    ~1.189/3.004 MHz
    19.0
    16
    ~960/2.500 MHz
    18.2
    15
    ~1.120/2.800 MHz
    17.1
    14
    0
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    35
    40
    45
    50
    55
    60
    65
    70
    Name
    1.920 × 1.080, 1× AA/Ingame-AF (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Intel Core i7-6700K @ 4,5 GHz (45 × 100), Asus Maximus Hero VIII, 2 × 8 GiByte DDR4-2800

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews


    Aufmerksame Naturen haben es schon bemerkt: Der Code schmeckt Geforce-GPUs tendenziell etwas besser als Radeon-Chips, wobei insbesondere das starke Abschneiden aller Maxwell-Grafikkarten (Geforce 900) ins Auge sticht. So kann es die hochgetaktete EVGA GTX 960 SSC 4GB stellenweise mit der leicht übertakteten HIS Radeon R9 390X IceQ aufnehmen, die Asus GTX 980 Strix kommt immer an der Fury X vorbei und die GTX 980 Ti ist, übertaktet oder nicht, uneinholbar an der Spitze. Die Kepler-Modelle ordnen sich indessen etwa dort ein, wo man sie vermuten würde, allerdings mit leichten Vorteilen gegenüber vegleichbaren Radeons.

    Wir haben AMD und Ubisoft von der Performance in Kenntnis gesetzt. Stand jetzt ist klar: Der Catalyst 15.10 Beta ist der von AMD empfohlene Treiber, etwas Neueres stand für den Test nicht zur Verfügung, kurz nach dem Release von Anno 2205 könnte jedoch bereits der Radeon Software Crimson 15.11 getaufte Catalyst-Treiber erscheinen. Zweitens befindet sich Anno 2205 nach wie vor in der Polishing-Phase, bei der die Entwickler Bugs fixen und Optimierungen einfließen lassen. Man ließ uns wissen, dass man der Sache nachgehen werde. Die Kombination aus Spiel- und Treiber-Optimierungen wird die Bildrate voraussichtlich anheben. Bis dahin lautet der beste Tipp: Reduzieren Sie ein paar Grafikdetails, schon der Wechsel von "ultrahoch" auf "sehr hoch" setzt viel Leistung frei, ohne grafisch groß aufzufallen.

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    AMD Radeon Catalyst Treiber Download: Crimson 16.11.5 Hotfix
      • Von Shockwaw Schraubenverwechsler(in)
        Zitat von Ebrithil
        Was genau hast du da eingestellt? Wenn ich SLI erzwinge (Alternatives Frame Rendering 1) halbieren sich meine FPS
        ich gehe mal davon aus das du dich etwas in der Nvidea Systemsteuerung auskennst.

        1. 3d Einstellungen verwalten anklicken
        2. unter den reiter Programmeinstellungen die anno exe Datei hinzufügen
        3. unter Antialiasing-Modus "Die Anwendungseinstellung erweitern" auswählen
        4. unter Antialiasing- Einstellung Sli auswählen

        bei mir hat 8 fach nix gebracht. unter 16 fach würden alle karten angesteuert. musst mal probieren. Ich habe 2 GTX 680 im sli laufen und fahre unter max Einstellungen ca. 40 bilder/s.
      • Von Shockwaw Schraubenverwechsler(in)
        ich gehe mal davon aus das du dich etwas in der Nvidea Systemsteuerung auskennst.

        1. 3d Einstellungen verwalten anklicken
        2. unter den reiter Programmeinstellungen die anno exe Datei hinzufügen
        3. unter Antialiasing-Modus "Die Anwendungseinstellung erweitern" auswählen
        4. unter Antialiasing- Einstellung Sli auswählen

        bei mir hat 8 fach nix gebracht. unter 16 fach würden alle karten angesteuert. musst mal probieren. Ich habe 2 GTX 680 im sli laufen und fahre unter max Einstellungen ca. 40 bilder/s.
      • Von Stryke7 Lötkolbengott/-göttin
        Habs gestern gekauft und suchte es gerade hart ... aber die Performance ist echt sehr bescheiden.

        Ich denke, eines der Hauptprobleme des Spiels ist das Speichermanagement. Was das Ding frisst geht auf keine Kuhhaut ...

        Aber immerhin kann man sich an den Gesundheitshinweisen erfreuen. Mein Liebling:

        "Bei Bewusstseinsverlust brechen sie das Spiel ab." Alles klar. Ich frage Cortana gleich mal, ob sie das für mich tut wenn ich bewusstlos auf der Tastatur liege
      • Von Ebrithil PCGH-Community-Veteran(in)
        Zitat von Shockwaw
        Du kannst dir doch in der Nvidea Systemsteuerung selber ein SLI-Profil für Anno zusammenstellen, das klappt bei mir wunderbar.
        Was genau hast du da eingestellt? Wenn ich SLI erzwinge (Alternatives Frame Rendering 1) halbieren sich meine FPS
      • Von NiXoN Komplett-PC-Aufrüster(in)
        wenn hier ein Update mit aktuellen Treibern erfolgt ist, warum dann nicht auch den Catalyst 15.11? Der ist wohl nicht aktuell oder sind die AMD Karten jetzt schon komplett abgeschrieben?

        Steht zwar nix von Anno dabei aber trotzdem...
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1175781
Anno 2205
Anno 2205 Test: Benchmarks mit 16 Grafikkarten - Update mit aktuellen Treibern und CPU-Kernskalierung
Update mit weiteren Benchmarks und Tessellationsbetrachtung! Anno 2205 aus dem Hause Ubisoft/Bluebyte ist seit dem 3. November im Handel. Damit Sie wissen, ob Ihr Computer der runderneuerten Grafik des Aufbauspiels gewachsen ist, macht PC Games Hardware den Technik-Test mit Benchmarks.
http://www.pcgameshardware.de/Anno-2205-Spiel-55714/Specials/Technik-Test-Benchmarks-1175781/
06.11.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/10/Anno_2205_Review_Tageszeiten_3-pcgh_b2teaser_169.jpg
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