iPhone 6, 5S und Billig-Smartphone: Wandelt sich Apple zur Mainstream-Marke?

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News Benjamin Gründken Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Fasst man alle Informationen und Gerüchte bezüglich des iPhones 5, des iPhones 6 und des Billig-iPhones zusammen, zeichnet sich eine Entwicklung ab, die lange Zeit als unmöglich galt: Apple könnte sich dem Mainstream öffnen. Dazu passt, dass Apple angeblich ein Modell mit extragroßem Display diskutiert.

Auch wenn Apple längst kein Nischenhersteller mehr ist, haftet dem Unternehmen nach wie vor der Ruf an, exklusivere Geräte für eine bestimmte Zielgruppe zu entwerfen. Betrachtet man jedoch die Entwicklung, die Apple seit dem Ableben Steve Jobs durchmacht, könnte man auf den Gedanken kommen, das Unternehmen wolle sich zu einem Mainstream-Anbieter wandeln. Insbesondere die Gerüchteküche bietet dafür mehrere Argumente. Da wäre zum Beispiel das Gerücht von einem extragroßen Display, das Apple in einem kommenden Smartphone verbauen könnte. Ganze 5,7 Zoll soll der Schirm messen - er dränge also in Bereiche vor, die Hersteller wie Samsung und Sony schon länger bedienen. Angeblich soll Apple nur an einer solchen Option experimentieren, ohne eine endgültige Entscheidung getroffen zu haben. Doch alleine der Gedanke zeigt, wo die Reise hingehen könnte.

Dann ist da noch das ewige Gemunkel von einem Billig-iPhone, mit dem das amerikanische Unternehmen eine größere Zielgruppe erreichen wolle. Je nach Quelle soll das Modell noch im laufenden Jahr oder erst 2014 erscheinen. Um den Preis herunterzuschrauben, könnte Apple zum Beispiel auf ein Polycarbonat-Gehäuse, eine Single-Core-CPU und ein preiswertes Kompakt-Display setzen. Angeblich soll es das Spar-Phone sogar in verschiedenen Farben geben. Unklar bleibt, in welchem Preisrahmen es sich bewegt. Zuletzt war von 99 US-Dollar die Rede, was angesichts der bisherigen Preispolitik eher unglaubwürdig erscheint. Damit der Konzern seinen Ruf als Edelhersteller trotz breiterer Produktpalette behalten kann, wird es eher ein paar 100 Euro kosten.

Zuerst dürfte jedoch das iPhone 5S als dezente Ausbaustufe des aktuellen iPhones an den Start gehen. Dieses wird für den Herbst erwartet und könnte zum Beispiel einen Quadcore-Prozessor und eine höher auflösende Kamera mitbringen. Auch hier soll es angeblich mehrere Farbvariationen geben, die neben den klassischen Modellen in Weiß und Schwarz angeboten werden. Ansonsten werden ein stärkerer Akku, ein verbesserter Neigungssensor und ein neuer Aufnahmemodus für die Kamera gehandelt. Denkbar, dass Apple Auflösung und Diagonale des Bildschirms erhöht. Da es sich beim iPhone 5S jedoch nur um ein Update handeln dürfte, ist ein größerer Schirm vergleichsweise unwahrscheinlich.

Wirklich Neues kommt vermutlich erst mit dem iPhone 6. Hier soll es ein 4,7 bis 4,8 Zoll großer Schirm mit Retina+-Technik und ein A7 Quad-Core werden. Da sich derzeit mehrere Versionen des iPhone 6 in der Entwicklung befinden, ist unklar, welche Optionen es tatsächlich in das Endprodukt schaffen. Denkbar wäre zum Beispiel der Verzicht auf den Home-Button, um ganz auf Touchscreen-Bedienung zu setzen. Die Vorstellung erfolgt dem Vernehmen nach jedoch erst im kommenden Jahr, so dass noch das ein oder andere Gerücht durch das Netz spuken dürfte, bis konkrete Details an die Öffentlichkeit dringen. Spannend bleibt es sicher, zumal Apple auch auf der Entwicklerkonferenz WWDC wieder keines der erwähnten Smartphones präsentierte.

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