iPhone X: 10-Jähriger kann elterliche Smartphones per Face ID entsperren
Face ID wurde bei der Präsentation des iPhone X als eines der herausragendsten Features des neuen Topmodells zur einfachen sowie schnellen Authentifizierung vorgestellt und soll den Fingerabdrucksensor Touch ID beerben. Dass die Erfassung der Gesichtsmerkmale jedoch nicht unbedingt die sichere Variante sein muss, zeigt der Fall eines 10-Jährigen und seiner Eltern.
Nachdem sich bereits zeigte, dass sich Apples Face ID relativ aufwendig über eine Maske austricksen lässt, ist nun bekannt geworden, dass die neue biometrische Authentifizierungstechnik offenbar auch bei starken Ähnlichkeiten des Nachwuchses strauchelt: Einem 10-Jährigen in den USA ist es nämlich gelungen beide Exemplare des iPhone X seiner Eltern zu entsperren. Zwar gelang dies bei dem Smartphone seines Vaters nur einmal und war seither nicht reproduzierbar, jedoch hatte der Junge beim iPhone X der Mutter neben einigen missglückten Versuchen des Öfteren Erfolg. Demonstriert wird dies auch in einem Youtube-Video.
Wie gut das Austricksen von Face ID durch einen ähnlich aussehenden Verwandten funktioniert, ist dabei offenbar auch stark von der gespeicherten Aufnahme des Gesichts abhängig, denn nach einer erneuten Aufnahme mit gutem Umgebungslicht ließ sich das Problem beheben, während es bei schwacher Beleuchtung in Innenräumen erneut auftrat. Da Face ID jedoch eine sehr bequeme Entsperrung des iPhone X ermöglicht, will die Familie nicht auf das biometrische Verfahren verzichten und stattdessen darauf achten, dass für das Kind ungeeignete Inhalte, wie beispielsweise bestimmte Chat-Verläufe, sogleich gelöscht werden. Dass der Junge Bestellungen oder Ähnliches ausführen würde, erwarten die Eltern unterdessen nicht wirklich.
Von Wired.com auf den Fall angesprochen, verwies Apple nur auf seine Support-Webseiten, wo angemerkt wird, dass "die statistische Wahrscheinlichkeit unterschiedlich für Zwillinge und Geschwister ist, die Ihnen ähnlich sehen und bei Kindern unter 13 Jahren, da ihre eindeutigen Gesichtsmerkmale womöglich noch nicht völlig ausgeprägt sind". Bei dahingehenden Bedenken sollten Nutzer auf eine PIN zur Authentifizierung setzen. Bei der Präsentation der neuen iPhone-Generation wurde die Wahrscheinlichkeit zur Entsperrung durch eine andere Person mit 1:1.000.000 angegeben und die recht hohe Unwahrscheinlich herausgestellt.

Ich versteh den Hype nicht. Gesichtserkennung gibts schon seit Jahren am Smartphone, es ist weder neu, nocht zuverlässig, noch komfortabel.
Fingerabdruck ist doch viel sicherer, schneller und komfortabler, warum dieser Rückschritt!?
Die wollen sich nur den Sensor sparen, bzw. den Platz für den Sensor (weil sie ihn nicht ins Display bekommen) ..oder denen ist nichts neues, innovatives eingefallen.
Wie schon richtig gesagt wurde als Fake enttarnt.
Zum einen wird seltsamerweise nie der Einrichtungsprozess gezeigt, zum anderen setzt Face ID auf Machine Learning und braucht natürlich erst ein paar Tage/Entsperrvorgänge.
Es sofort nach dem einrichten weiterzugeben läuft einfach nicht, vorallem wenn der dann noch den Code eingibt!
Bei manchen Videos wurde schon enttarnt dass auf dem Bildschirm einfach ein Video eines Entsperrvorganges abgespielt wurde.
Die Fachleute sind sich einig dass Face ID die derzeit mit Abstand beste und sicherste Gesichts-Entsperrmethode ist. Zudem wird Apple es mit zukünftigen iOS-Updates garantiert auch noch weiter verbessern.
Werde es heute Abend mal testen, aber große Hoffnung mache ich mir nicht
Ne eben nicht. Man kann nur ein Gesicht speichern.