Apple muss 10 Millionen Euro zahlen wegen Throttling bei iOS 10.2.1
Vor dem Verwaltungsgericht in Latium in Italien, scheiterte Apple mit der Berufung und muss nun 10 Millionen Euro Strafe zahlen. Vorausgegangen war eine Klage wegen Leistungsdrosselung bei iOS 10.2.1.
Im Jahr 2017 sorgte Apple bei einigen Besitzern von iPhones für Ärger. Die Aktivierung der Funktion Peak Performance Capability gefällt nicht jedem, da das Telefon hier abhängig vom Zustand der Batterie unterschiedlich schnell arbeitet, wenn der Akku angeschlagen ist. Zahlreiche Nutzer beklagten sich über diese Funktion, da sie ein Smartphone-Modell mit voller Performance wünschen und nicht eine Leistungsdrosselung des iPhones. Die Kunden seien über diese Funktion im Zusammenhang mit iOS 10.2.1 nicht ausreichend von Apple informiert worden, so die Anklage. In Italien ist Apple nun vor dem Verwaltungsgericht in Latium im Berufungsverfahren gescheitert. 10 Millionen Euro Strafgebühr muss der Konzern nun an die italienischen Wettbewerbsbehörde Autorità Garante della Concorrenza e del Mercato (AGCM) zahlen, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht.
Globale Gerichtsverfahren wegen Throttling bei schwachem Akkuzustand bei iPhones
Auch in anderen Ländern gibt es Gerichtsverfahren gegen Apple und die Leistungsdrosselung bei iPhones. So läuft in den USA etwa eine 500 Millionen US-Dollar gewichtige Sammelklage. Hintergrund ist die Funktion zum "Gesundheitszustand der Batterie", welche es seit einigen iOS-Versionen gibt. So soll - laut Apple - ein herkömmlicher Akku nach 500 Ladezyklen noch 80 Prozent der Kapazität besitzen. Falls der Akku beschädigt ist oder nicht mehr die volle Leistung abrufen kann, wird die Leistung des iPhones gedrosselt. Laut Gericht habe Apple nur unzureichend Informationen zu den bis Dezember 2017 verbauten Batterien veröffentlicht.
Gegen dieses Throttling versuchen sich nun Kunden aus verschiedenen Ländern zu wehren. Seit iOS-Version 11.3 ist es jedoch möglich, die Drosselung auszuschalten und den Zustand des Akkus selbst einsehen zu können. In Italien ist Apple mit dem Vorhaben gescheitert, keine Strafe zahlen zu müssen.
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Sammlung zur Klage gegen Apple wegen Throttlings bei iPhones:
- In Italien muss Apple 10 Millionen Euro Strafgebühr bezahlen. Der Konzern ist mit dem Berufungsverfahren vor dem Verwaltungsgericht in Latium gescheitert.
- Hintergrund ist eine Klage gegen Apple, da bei iPhones die Leistung gedrosselt wird, wenn der Akku nicht mehr voll funktionsfähig ist. Bis zu iOS 11.3 war jedoch der Akkuzustand nicht für den Nutzer einsehbar.
- Inzwischen ist es möglich, das Throttling abzuschalten und den Gesundheitszustand der iPhone-Batterie selbst einzusehen.
Quelle: Gericht in Latium

Irgendein Reddit User hat es zuerst gemerkt, mit IOS 10.2.1 wurde das ganze wohl unangekündigt eingeführt. Deshalb ja die Strafen.
Am Anfang war nur System Stability und Security Improvements in den Releasenotes, man hat es dann nachträglich reingeschrieben.
Es ist doch bekannt das gerade ältere Samsung geräte dazu neigen mit der Zeit langsamer zu werden. Dagegen hilft ein zurücksetzen auf Werkseinstellung. Dann sollten sie wieder laufen.
Das Problem das die Androiden haben, die Updates. Auch wenn alle über apple meckern, das können sie. ( Konte MS mit ihren Lumia 950 auch)
Mein altes S6 Edge läuft bei ner Freundin noch problemlos und mein Note 8 läuft auch noch dufte. Die Huaweis von meinem Vater kacken allerdings nach 2 Jahren Akkutechnisch ab.