Apple iPhone: Samsung erhält wohl fast eine Milliarde wegen Verkaufsrückgang aufgrund der Coronavirus-Pandemie
Im zweiten Quartal des Jahres soll Apple bei Zulieferer Samsung weniger OLED-Panels für neue iPhone 11-Modelle gekauft haben, als geplant. Hintergrund sind rückläufige Verkaufszahlen in Folge der Coronavirus-Pandemie.
Die Corona-Krise bestimmt nach wie vor unseren Alltag und hat auch Auswirkungen auf die Wirtschaft. So soll Apple deutlich weniger neue iPhones abgesetzt haben im zweiten Quartal, als geplant. Wie Display Supply Chain Consultants berichten, muss der Konzern aus Cupertino daher eine Rückzahlung an seine Lieferanten wie Samsung tätigen. Apple soll sich verpflichtet haben, eine gewisse Anzahl an OLED-Bildschirmen von Samsung abzunehmen. Die Corona-Krise, welche teilweise zu einem Produktionsstopp geführt hat, hat aber dazu geführt, dass weniger iPhones als geplant gebaut wurden. Nun muss Apple - dem Bericht zufolge - 950 Millionen US-Dollar für bestellte aber nicht abgenommene OLED-Panels an Samsung zahlen.
Einschränkungen rund um Coronavirus-Pandemie könnten Apple hart treffen
Seit dem iPhone X aus dem Jahr 2017 verbaut auch Apple OLED-Panels in vielen iPhone-Modellen. Hierbei setzt Apple den Zulieferer Samsung, der die Bildschirme fertigt. Um etwas unabhängiger zu werden, kommen manche Displays inzwischen auch von LG. Angeblich soll es künftig noch einen weiteren Zulieferer geben, diesmal die chinesische Unternehmensgruppe BOE aus Peking.
In Folge der Einschränkungen in der Corona-Krise hatte Apple seit März etliche Geschäfte geschlossen, sodass wohl auch die Verkaufszahlen der iPhones rückläufig waren. Nicht nur der vielerorts verhängte Lockdown ist eine Herausforderung für den Hersteller, auch könnten Menschen weniger einkaufen, weil das Geld durch Kurzarbeit und Co. nicht mehr so locker sitzt. Die offiziellen Quartalszahlen wird Apple am 30. Juni präsentieren, dann wird man wissen, wie sich die Geschäftszahlen tatsächlich entwickelt haben.
Nicht auszuschließen ist auch eine erneute Welle an Neuinfektionen mit dem Virus Sars-Cov-2. Weltweit sind laut Zahlen der Johns Hopkins University mehr als 13 Millionen Menschen an Covid-19 erkrankt, über eine halbe Millionen Menschen haben ihr Leben verloren infolge einer Coronavirus-Erkrankung. In Deutschland sind über 200.000 Bürger infiziert und mehr als 9.000 Menschen daran gestorben.
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Sammlung zur möglichen Rückzahlung von Apple an Samsung:
- Seit dem iPhone X aus dem Jahr 2017 verbaut auch Apple OLED-Panels in vielen iPhone-Modellen und setzt hierbei auf den Zulieferer Samsung. Nun muss Apple wohl 950 Millionen US-Dollar an seinen Panel-Lieferanten zahlen, weil weniger OLED-Bildschirme abgenommen als bestellt wurden.
- In Folge der Coronavirus-Pandemie sollen nicht nur weniger neue iPhones produziert worden sein, sondern auch die Verkaufszahlen schlechter ausfallen.
- Genaue offizielle Zahlen hierzu wird es im nächsten Quartalsbericht geben, den Apple am 30. Juni vorstellen wird.
Quellen: Display Supply Chain Consultants, Johns Hopkins University


Kann mir nicht vorstellen das es ein iPhone 13 geben wird.
Da würden die Verkaufszahlen sicherlich in den Keller gehen.
Aber ich sag's mal so: Apple wird es verkraften (incl. staatlicher Unterstützung), vor allem wenn man bedenkt, dass die 950 Millionen allein durch Abnahmepreise(!) der Displays entstehen...da kann man mal ahnen, über was für Summen da geredet wird...und das sind nicht die Endkundenpreise/Umsätze...
mfg