Apple iPhone 11: Ein Blick aufs Herzstück - Neuer SoC hat 8,5 Milliarden Transistoren
Der neue A13 Bionic wird in allen Versionen des neuen iPhone 11 verbaut. Der System-on-a-Chip ist genauso aufgebaut wie der Vorgänger, hat aber nun 8,5 Milliarden Transistoren. Der neue Chipsatz soll 20 Prozent schneller und effizienter als der Vorgänger A12 Bionic sein. Auf ein integriertes Modem wird aber weiterhin verzichtet.
Auf der Apple-Veranstaltung zum neuen iPhone 11 wurde auch über das Herzstück gesprochen - den SoC. Der A13 Bionic getaufte Chip weist nun 8,5 Milliarden Transistoren auf. Eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den 6,9 Milliarden Transistoren im Vorgänger A12 Bionic. Apple spricht davon, dass der neue A13 in 7 nm gefertigt wird. Dabei solle die zweite Generation der Fertigungstechnik zum Einsatz kommen.
Sechs-ARM-Rechenkerne für den Vortrieb
Um für ausreichend Leistung zu sorgen, hat Apple sechs CPU-Kerne auf dem SoC montiert. Diese arbeiten nach dem bekannten big.Little-Prinzip, wobei es zwei höher getaktete Kerne gibt und vier langsamere Kerne. Laut dem Hersteller sollen der Dualcore um etwa 20 Prozent schneller rechnen, als bisher, während die vier langsameren als Thunder bezeichneten kerne ebenfalls 20 Prozent flotter unterwegs sein soll, als noch beim A12 Bionic. Außerdem wurde der CPU-Teil nun um einen Machine-Learning-Accelerator erweitert, So sollen Matrix-Mulitplikationen mit sechsfacher Geschwindigkeit - also mit einem Teraops - ausgeführt werden können. Die Neural-Engine kommt wie bisher mit acht Kernen daher und soll 20 Prozent schneller agieren. Die Grafikeinheit hat Apple selbstentwickelt und verfügt weiterhin über vier Kerne, die insgesamt ebenfalls um 20 Prozent flotter Grafiken berechnen sollen. Für die Ortung von anderen Apple-Geräten hat der Hersteller einen eigenen Chip namens U1 entwickelt, der auf die Ultrabreitband-Technologie setzt. Über ein Modem für die Wi-Fi und Mobilfunkanbindung verfügt der A13 Bionic nicht. Der Chip für die drahtlosen Verbindungen muss nach wie vor von einem Zulieferer entworfen und gebaut werden.
Konkurrenzvergleich
Apple offeriert nun beim SoC A13 Bionic 8,5 Milliarden Transistoren. Konkurrent Huawei hat jüngst den hauseigenen Kirin 990 vorgestellt. Dieses SoC kommt auf 10,3 Milliarden Transistoren. Er wird in 7 nm mit EUV-Belichtung bei Auftragsfertiger TSMC gebaut, genau dort, wo auch der Apple-Chip entsteht. Huaweis Chipsatz integriert ein 5G-Modem und wird als Achtkern-CPU vermarktet. Zwei Kerne basieren auf dem Cortex A76 und takten mit 2,86 GHz. Ebenfalls relativ hoch takten zwei weitere Kerne mi 2,35 GHz. Dazu gesellen sich noch vier stromsparende Cortex-A55-Kerne mit einer Taktfrequenz von 1,95 GHz. Huaweis neuer Highend-Chipsatz kommt erstmals im Mate 30 Pro zum Einsatz. Auch der Weltmarktführer bei Smartphones - Samsung - ist nicht untätig und hat den eigenen Exynos 9825 vorgestellt. Auch dieser SoC wird im 7-nm-Verfahren mit EUV-Belichtung hergestellt. Ähnlich wie Huawei vertraut Samsung auf vier hoch getaktete Kerne und vier langsamere Kerne.
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Fakten zum neuen Apple A13 Bionic:
- In den neuen iPhone 11-Modellen verrichtet der A13 Bionic seinen Dienst. Der SoC wird - laut Hersteller - im 7 nm-Fertigungsverfahren der zweiten Generation bei Auftragsfertiger TSMC gebaut.
- Der neue Chipsatz soll etwa 20 Prozent schneller rechnen und energieeffizienter als der Vorgänger A12 Bionic sein.
- Der A13 Bionic verfügt über 8,5 Milliarden Transistoren. Konkurrent Huawei hat beim Kirin 990 10,3 Milliarden Transistoren verbaut.
- Huaweis Chip besitzt zudem bereits ein 5G-Modem und wird im Mate 30 Pro eingebaut.
- Apples SoC hat kein Modem verbaut und vertraut auf einen Netzwerkchip eines Zulieferers.
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Quelle via Golem

Das mag sein, aber die Leistung die selbst in einem solch ultrakleinen Gerät erzielt wird, finde ich dennoch erstaunlich.
Laut 9to5Mac ging es auch da voran:
Auch interessant ist die Weiterentwicklung der Watch-CPU. Davon hat Apple bei der Keynote ja leider nichts erzählt.
Laut 9to5Mac ging es auch da voran: