Bericht: Massenproduktion bei iPhone 12 später, Verschiebung von iPhone SE Plus

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Wegen Coronavirus soll es weniger iPhone SE und iPhone 12 geben (1)
Quelle: Apple

Der Analyst Ming-Chi Kuo hat seine Einschätzungen zur Produktion der neuen iPhones in Zeiten der COVID19-Pandemie kundgetan. Die Zahl der Vorbestellungen des iPhone SE 2020 sind besser als erwartet, aber das iPhone 12 soll sich verschieben. Auch das iPhone SE Plus soll später kommen.

Seit Kurzem ist das neue Einstiegsmodell bei Apple-Smartphones zur Vorbestellung freigegeben. Das iPhone SE 2020 soll gut nachgefragt werden, so der Kenntnisstand von Ming-Chi Kuo, einem bekannten Marktanalysten. Er geht davon aus, dass im zweiten Quartal 2020 bis zu 14 Millionen iPhone SE 2020 verkauft werden. Die aktuelle weltweit grassierende Coronavirus-Pandemie betrifft auch die Lieferketten vieler Hardwarehersteller, sodass die Erwartungen an die Verkaufszahlen niedriger sind als in der Vergangenheit. Laut TF International Securities sollen im zweiten Quartal 2020 gut 30 Prozent weniger iPhones ausgeliefert werden, als im gleichen Zeitraum im letzten Jahr. Im dritten Quartal des Jahres sollen dann nochmal 10 Millionen neue iPhone SE 2020 verkauft werden, so erwartet es Kuo laut einem Bericht der Webseite 9to5mac.

Apple iPhone 12 in drei Versionen und Probleme durch COVID19

Laut Kuo soll es in diesem Jahr drei verschiedene iPhone-12-Modelle geben. Ein Modell soll über 5,4 Zoll verfügen, daneben könnte es eine Variante mit 6,1 Zoll geben sowie eine Version mit 6,7 Zoll. Das größte Modell habe das komplizierteste Design, sodass es erst nach den anderen beiden Versionen in die Produktion gehen kann. Der gesamte Qualitätssicherungsprozess rund um das iPhone 12 sei aktuell um einen Monat verschoben, im Vergleich zum ursprünglichen Termin. Der Online-Verifikationstest ist zwar nun gestartet, doch seien mehr Aufgaben an lokal verfügbare Mitarbeiter vergeben worden, was zu einem Mehraufwand und zum Zeitverzug führe. Auch das 5G-Modem des iPhone 12 bereitet aktuell Probleme.

"Das mmWave iPhone wird zurückgedrängt, da sich das Design der Antenne im Gehäuse (AiP) Anfang April ändert. Außerdem ist das Testlabor geschlossen und kann keine Dienstleistungen für den Qualifizierungsprozess anbieten. Wenn die Pandemie bis Juli nicht gut unter Kontrolle gebracht werden kann, gehen wir davon aus, dass die Auslieferungsquote der mmWave-iPhones von 15-20% auf 5-10% sinken wird." - Ming-Chi Kuo, Analyst bei KGI Securities.

Jahrelang hat die Vorstellung neuer iPhone-Modelle immer im Herbst eines Jahres stattgefunden, sodass die neuen Smartphones schnellstmöglich noch vor Weihnachten in den Verkauf gelangen. Die anhaltende Pandemie soll - laut Kuo - auch für eine Verschiebung eines größeren iPhone SE gesorgt haben. Ein iPhone SE Plus komme nun wohl erst in der zweiten Hälfte des Jahres 2021.

Ebenfalls lesenswert: Angeblich kommt das iPhone 12 mit kantigerem Design

Sammlung zu den Gerüchten rund um die iPhones des Jahrgangs 2020:

  • Im zweiten Quartal 2020 sollen bis zu 14 Millionen neue iPhone SE 2020 verkauft werden, danach soll die Zahl auf 10 Millionen sinken, so die Erwartungshaltung von Ming-Chi Kuo, einem Analysten bei TF International Securities.
  • Insgesamt sollen im zweiten Quartal 2020 etwa 30 Prozent weniger neue iPhones ausgeliefert werden, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
  • Die Produktion der Nachfolgemodelle der iPhone-11-Baureihe sollen sich nach hinten verschieben, so Kuo.
  • Die Produktionsprobleme werden durch die Einschränkungen durch die COVID19-Pandemie verursacht.

Quelle: 9to5mac

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