iPhones: Apple-Zulieferer Foxconn will Produktion mehr von China nach Indien verlagern
Angeblich auf Betreiben von Apple investiert Foxconn kräftig in die Ausweitung der iPhone-Produktion in Indien, damit der US-Konzern unabhängiger vom Standort China wird.
Bereits seit längerem gibt es Gerüchte zu Überlegungen seitens Apple, die iPhone-Produktion teilweise aus China wegzuverlegen, unter anderem, um Auswirkungen durch den Handelsstreit mit der USA abzumildern. Ein neuer Bericht der Nachrichtenagentur Reuters scheint diese Strategie nun zu bestätigen, denn der für die Endmontage der Smartphones wichtige Auftragsfertiger Foxconn soll demnach eine Milliarde Dollar investieren, um seine Produktionskapazitäten in Indien zu erweitern.
Laut einer anonymisierten Quelle heißt es, dass Apple seine Lieferkettenpartner gedrängt hat, einen Teil ihrer Produktion aus China zu verlagern. "Es gibt eine starke Anfrage von Apple an seine Kunden, einen Teil der iPhone-Produktion aus China zu verlagern", heißt es demnach von dem mit der Sache vertrauten Informanten.
Auch lesenswert: Apple iPhone 12: Höherer Preis trotz weniger Zubehör?
Die Erweiterung des bestehenden Foxconn-Werks in Sriperumburmit im Bundesstaat Tamil Nadu soll etwa drei Jahre dauern und rund 6.000 Arbeitsplätze schaffen, so eine weitere Quelle. Derzeit wird dort das iPhone XR produziert, wobei durch die Erweiterung auch die Herstellung weiterer iPhone-Modelle möglich werden soll. Foxconn betreibt derweil auch ein separates Werk im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh, wo es dem Bericht nach unter anderem Smartphones für den chinesischen Hersteller Xiaomi fertigt.
Neil Shah vom in Hongkong ansässigen Marktforschungsunternehmen Counterpoint äußerte im Zusammenhang mit dem Bericht, dass der Umzug es Apple ermöglichen wird, Indien zusätzlich zu seiner großen Präsenz in China als Exportzentrum zu nutzen: "Da die Arbeitskräfte in Indien im Vergleich zu China billiger sind und die Lieferantenbasis hier allmählich erweitert wird, wird Apple das Land als Exportzentrum nutzen können". Eine offizielle Bestätigung des Vorgangs beziehungsweise einen Kommentar dazu gaben Apple und Foxconn gegenüber Reuters indes nicht ab.

Und die Preise trotzdem erhöhen, und für den erhöhten Preis auch weniger Zubehör (zb Netzteil).
Aber ich finde es auch problematisch das China fast alles produziert..