Apple iPhone 12: Höherer Preis trotz weniger Zubehör?
Der Analyst Jeff Pu geht davon aus, dass das kommende iPhone 12 50 US-Dollar teurer werden wird als das iPhone 11. Diese Einschätzung begründet er durch die Unterstützung von 5G sowie das verbaute OLED-Display. Der Wegfall des Zubehörs sollte diese Kosten aber zumindest teilweise kompensieren.
Wie gewöhnlich sind auch dieses Jahr die Spekulationen zur kommenden iPhone-Generation in vollem Gange. Derzeit geht man davon aus, dass Apple dieses Jahr endgültig auf OLED-Displays umschwenken wird, während das Einstiegsmodell derzeit noch auf ein LCD-Panel setzt. Zudem sollen alle neuen Modelle den Mobilfunkstandard 5G unterstützen und weder ein Netzteil noch Kopfhörer im Lieferumfang haben.
Das günstigste Modell soll teurer werden
Durch den Wegfall des Zubehörs kann Apple eigentlich Geld sparen, schließlich fallen die Produktionskosten der entsprechenden Zubehörteile weg und zudem können so vermutlich auch die Transportkosten etwas gesenkt werden. Trotzdem erwartet der Analyst Jeff Pu, dass das Einstiegsmodell der nächsten Generation nicht günstiger, sondern sogar teurer wird als das aktuelle Modell.
Das günstigste iPhone 11 setzt auf ein 6,1"-Display und kostet 700 US-Dollar. Das iPhone 12 soll hingegen über ein kleineres 5,4"-Display verfügen und laut Pu ab 750 US-Dollar auf den Markt kommen. Der Hintergrund für diesen Preisanstieg sollen das OLED-Display und die 5G-Unterstützung sein. Da 5G bei allen Modellen der neuen Generation dazukommen soll, dürften auch die übrigen Varianten ein bisschen im Preis ansteigen.
Passend zum Thema: Apple iPhone 12: Ist das Einstiegsmodell in der Größe des iPhone SE ausgeführt?
Laut Pu soll der höhere Preis von den Kunden akzeptiert werden und die Verkaufszahlen nicht negativ beeinflussen. Angesichts anderer Preiserhöhungen in der Vergangenheit ist das wohl auch wahrscheinlich, trotzdem wäre eine Preiserhöhung unter diesen Umständen fragwürdig: Durch das weggefallene Zubehör und die kompakteren Abmessungen spart Apple eigentlich Geld, und Unsummen sollte der Schwenk auf OLED und 5G nicht kosten: Die ersten Smartphones mit dieser Ausstattungskombination gibt es schließlich bereits ab rund 300 Euro.
Quelle: Mac Rumors via GQ

Trotzdem hat das nichts mit technischer Versiertheit zu tun. Absolut nicht.
Das Einzige, was wirklich merklich besser bei einem iPhone ist, ist der Prozessor. Und der ist mir im Regelfall völlig ralle, da ich nicht auf einem Smartphone rechenintensive Dinge zum Arbeiten verrichte oder, Gott bewahre, irgendwelche 3D Handyspiele damit zocke. Sorry, für diese beiden Dinge habe ich einen Ryzen 9 3900X mit 32 GB und 'ner RTX 2070 Super zu Hause. Ich fresse zu Hause keinen Fensterkitt, damit ich ein Statussymbol mit Apfel und Herdplattendesign habe (häßlich!!!).
Mir geht Apple sogar als nicht-iPhone Besitzer auf die Nerven, weil meine Freundin (noch) eines hat. Ein iPhone 7 Plus in rot. Es ist so nervig, dass sie ständig zum Nachschauen mein Huawei P30 Pro verwenden muss, weil das Teil dermaßen schnell an Akku verliert... Ich mache ständig Fotos und Videos und habe draußen beim Ausgehen NIE das Problem dass ich auf meinen Akku achten muss. Das kenne ich von meinem über 1 Jahr alten Gerät nicht. Das hält 2 Tage durch, bei weniger Nutzung 3 Tage. Zum Glück verbaut Apple seit dem iPhone 8 (etliche Jahre zu spät) auch wireless charging. Da kann ich meinen Freunden dann auch, wenn sich das Teil dann wieder meldet, per reverse wireless charging Saft geben. Hab' ja genug. Und wer glaubt, das kommt nie zum Einsatz: Kommt öfters vor als man glaubt, vor allem wenn man mal abends länger in der Stadt unterwegs ist. Und in der Regel sind es immer die iPhone-Nutzer. Alltagsprobleme, REALE first world problems... Ich kenne das gar nicht mehr, dieses "ich nutze mein Handy heute nur noch im Notfall, ich hab' keinen Akku mehr."
Das ist echt krass, das wird mir in solchen Situationen immer bewußt, dass die iPhone Nutzer darauf echt achten müssen, wenn sie es so nutzen wie ich (auf Karten nachschauen, Restaurants googeln, Fotos machen, kabellos im Auto verbinden, und und und). Und ich bin KEIN Poweruser. Eher ganz normal.
Ach ja, als ich das P30 Pro für zusammen mit einer 256 GB Erweiterungskarte (somit zusammen 512 GB Platz, genug für schöne Urlaubsvideos und Fotos bei 4-wöchigem Aufenthalt, ohne Laptop oder Cloud im Ausland) für gut 650 € geschossen habe, lag entsprechend auch das schnuckelige 40 W Schnellladegerät dabei. Und zum Glück hat es einen USB-C Stecker statt diesem Lightning Mist. Kabel finde ich überall, wenn jemand ein iPhone hat und hochauflösende Fotos von mir will, auf dessen Notebook kopieren, fertig.
Filme in 4k bei 60 Hz kann ich auch an jedem vernünftigen Fernseher ruckelfrei genießen, sofern ein stinknormales HDMI Kabel bei Freunden herumfliegt, das das kann (eigentlich alle, heutzutage). Der Adapter ist immer dabei. "Sollen wir gucken?" - "Ja, aber wie?" - "Von meinem Telefon aus." Großes Staunen, jedesmal... Undenkbar in der Apfelwelt.
Selbst mein Microsoft Lumia 950 XL von 2015 konnte das schon in 1080p bei 60 Hz, ruckelfrei. Dem Ding trauere ich immer noch nach... Die Kamera macht bei Tageslicht immer noch bessere (und hochauflösende!) Bilder als jedes iPhone Stand heute. Gut, nachts säuft es definitiv ab und Video in 4k ging auch nicht besser als vergleichbare Flaggschiffe in 2015...
Ach ja, Fotos... Also die iPhone Fotos... Ich kenne sie ab Generation 6 S persönlich, aus dem Alltag, unbearbeitet, und die übertriebene Kompression mit dem Photoshop-Ölgemälde-Effekt hat mich schon immer gestört, bis hin zum 11 Pro. Furchtbar. In der Verwandschaft, wo auch 1 iPhone 11 Pro und 2 iPhone 11 vertreten sind, heißt es dann auch immer "mach' du die Fotos, dein Telefon macht bessere Bilder", was leider in der Regel der Fall ist. Farben sind beim 11 Pro einen Tick besser, in manchen Situationen. Die kann man im Notfall aber hinterher korrigieren. Aber Rauschen, Kompressionsartefakte, unbrauchbare Aufnahmen wenn's dunkler wird, geschweige denn Teleaufnahmen... Noup. Die sind einfach da.
Die Argumentationen für den Aufpreis sind für 98% irrelevant. Warum Apple auch so viel Geld für diese (aufgrund ihres Featureumfangs für mich ziemlich mittelmäßigen) Smartphones verlangen muss ist auch einfach der Marketingabteilung geschuldet. Ständig wird man überall mit übertriebener Apfelwerbung zugeballert, was einem suggerieren soll: Es gibt keine Alternative.
Doch, gibt es. Und ich habe es bereits einem zweistelligen Freundes- und Verwandtenkreis demonstriert, die mittlerweile glücklich umgestiegen sind und NICHTS vermissen, bei dem, was sie vorher auf ihrem 1.000 € Smartphone getan haben...
So denn, kleiner Rant am Ende. Basht mich für meine fast ausschließlich negativen Erfahrungen mit Apple, die kommen aber aus dem Alltag, wo ein schneller Prozessor schlichtweg nicht hilft.
>>> "There's a sucker born every minute" <<<
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Immer dieses Apple Bashing. Sollen die Leute doch kaufen was sie wollen. Andere kaufen ne Grafikkarte für 1500€ so what?
Aber der Artikel ist ja auch schon so geschrieben
Höherer Preis trotz weniger Zubehör?
Durch das weggefallene Zubehör und die kompakteren Abmessungen spart Apple eigentlich Geld, und Unsummen sollte der Schwenk auf OLED und 5G nicht kosten
Der Hintergrund für diesen Preisanstieg sollen das OLED-Display und die 5G-Unterstützung sein. Da 5G bei allen Modellen der neuen Generation dazukommen soll, dürften auch die übrigen Varianten ein bisschen im Preis ansteigen.
Die ersten Smartphones mit dieser Ausstattungskombination gibt es schließlich bereits ab rund 300 Euro.
Der Vergleich ist relativ sinnlos. Wer nach Ausstattung geht kauft sowieso nur Android da Apple im Vergleich zu teuer ist. Wer das Apple Ökosystems will kauft Apple.
Davon abgesehen wurde in einem früheren Artikel suggeriert das Iphone 11 wäre zu günstig.
Ist das iPhone 11 zu günstig?
Wenn man das aus beiden Artikeln zusammen nimmt bleibt es relativ gleich vom Preis.