Zusammengefasst: iPhone 15 - Bisher bekannte Probleme und Lösungen
Auch die iPhone-15-Serie hat ihre Startprobleme - wie es mit frischen Smartphone-Releases eben üblich ist. Welche Mängel in den vergangenen Tagen aufgetreten sind und welche Lösungen es gibt, wenn Ihr iPhone 15 nicht funktioniert, zeigen wir in der folgenden Übersicht.
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iPhone 15 Pro (Max): Titangehäuse mit Mängeln
Die Pro-Modelle des iPhone 15 setzen neuerdings auf eine Titanlegierung, mit der Apple die Premium-Handys als besonders leicht und haptisch angenehm bewirbt. Gerade dieser Materialwechsel scheint bislang aber deutlich mehr Ärger als Vorteile zu bringen. Schon beim Anfassen soll es zu Verfärbungen und Kratzern kommen, die insbesondere in der "Titanblau" genannten Farbvariation auftauchen. Apple selbst sieht darin indes kein Problem, denn diese Gebrauchsspuren seien normal, wie in einem Support-Beitrag erklärt wird. Fettige Haut könne dazu führen, dass sich der Titanrahmen des iPhone 15 Pro "temporär verfärbt"; hier reiche ein einfaches Mikrofasertuch aus, um das Smartphone wieder auf Hochglanz zu bringen.
Kritischer ist da schon die Belastbarkeit des iPhone 15 Pro (Max) zu sehen, welche inzwischen in mehreren Youtube-Tests moniert wurde. Schon kurz nach Release wurden in einem ersten Sturztest Schwächen offenbart, wonach das neue Smartphone deutlich anfälliger für Sprünge und Brüche als sein Vorgänger sei. Auch der für solche "Durability-Tests" bekannte Youtuber JerryRigEverything kam zu einem ähnlichen Ergebnis: Erstmals in der Geschichte seiner Apple-Reviews konnte ein iPhone dem Biegetest nicht Stand halten. Schon nach kurzer Zeit kam es zu einem deutlichen Knacksen und sukzessive starken Brüchen und Sprüngen auf der Rückseite.
Immerhin hat Apple die Reparaturkosten für die Glasrückseite der iPhone-15-Serie gesenkt. Statt 600 respektive 670 Euro für das iPhone 15 Pro (Max) werden inzwischen nur noch 200 bzw. 230 Euro für einen Austausch fällig. Auch ein defekter Akku lässt sich nun deutlich günstiger reparieren und liegt preislich über alle Generationen hinweg bei 110 Euro.
iPhone 15: "Finewoven"-Hüllen lösen sich auf
Nun sollte man meinen, dass die potenziell anfälligere Rückseite des iPhone 15 sich mit einer Schutzhülle locker vor solchen Unfällen schützen lässt, ist das Zubehör doch die geläufige Empfehlung für diesen Fall. Bei den neuen "Finewoven" genannten Hüllen, die Apple eigens im Zuge der iPhone-15-Vorstellung präsentiert hat, ist allerdings Vorsicht geraten.
Auch hier setzt Apple auf ein neues Material: Statt den bisherigen Kunstleder-Versionen setzt der Hersteller mit Finewoven auf ein tierfreies Produkt im Sinne von Tier- und Umweltschutz. Das buchstäblich "fein gewebte" Zubehör scheint aber etwas locker zu sein, denn mehreren Berichten zufolge zerfasern die Finewoven-Hüllen ungewöhnlich schnell, sodass der Schutzfaktor schnell gen Null geht. Das Unternehmen selbst hat bislang allerdings keine direkte Stellungnahme hierzu abgegeben, vielmehr wurden Apple-Store-Mitarbeiter (via 9to5Mac) darüber informiert, dass das gewöhnliche Gebrauchsspuren seien und teilweise sogar von allein verschwinden.
