Apple iPhone 15 Pro Max: Widersprüchliche Berichte zur Belastbarkeit
Kurz nach dem Release des iPhone 15 Pro Max sind Berichte aufgetaucht, wonach die Rückseite von Apples jüngstem Premium-Smartphone besonders anfällig ist. Ein neuer Test widerspricht diesem Eindruck nun.
Apple musste sich zum Marktstart des iPhone 15 Pro Max am 22. September 2023 mit Vorwürfen auseinandersetzen, laut denen das neue Premium-Smartphone besonders anfällig für Druck auf der Rückseite sei - Erinnerungen an die "Bendgate" genannten Probleme des iPhone 6 wurden wach. Auslöser der Diskussionen war ein Video des für solche "Durability-Tests" bekannten Youtubers JerryRigEverything, der dem iPhone 15 Pro Max nicht zuletzt aufgrund der Titanlegierung ein für Apple ungewöhnlich schlechtes Ergebnis bescheinigt.
Das Portal Consumer Reports nahm sich nun ebenfalls den Untersuchungen an und nutzte eine "wissenschaftlichere Methode" zur Analyse des iPhone 15 Pro Max. Hierfür wurde eine Druckprüfmaschine genutzt, die etwa 100 Pfund Druck auf die gesamte Fläche der Rückseite des Smartphones verteilte. Das Resultat: Das Smartphone verbog sich zwar erwartungsgemäß unter der Belastung, Risse sind allerdings nicht aufgetreten. Ebenso kehrte das Gerät nach kurzer Zeit wieder in seinen Ausgangszustand zurück. Auch ein Falltest wurde mit dem iPhone 15 Pro Max in einer entsprechenden Maschine durchgeführt. Hierfür ließ Consumer Reports das Smartphone einhundertmal hintereinander auf eine Steinplatte fallen. Auch hier konnte kein optischer Schaden festgestellt werden.
Nun lässt sich durch diesen "wissenschaftlicheren" Test freilich schwer einschätzen, ob der Youtuber JerryRigEverything außergewöhnlich viel Kraft in seinen Daumen hat, sein gebrochenes iPhone 15 Pro Max einen unglücklichen Einzelfall darstellt oder Apple tatsächlich ein Materialproblem hat. Weitere Stichproben werden sicherlich folgen - an dieser Stelle möchten wir allerdings darauf hinweisen, dass Sie diese Experimente nicht selbst durchführen sollten. Von der Herstellergarantie abgedeckt sind solche Schäden auch im Sinne der Wissenschaft nicht.

Die Belastbarkeit ist nicht widersprüchlich, sondern so wie erwartet. Das es ein Einzelner schafft sein iPhone zu verbiegen ist wohl eher kein Argument die Belastbarkeit anzuzweifeln.